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Technik erklärt · 28. September 2026

Halogenarm ≠ halogenfrei: Wo liegt die Konformitätsgrenze halogenhaltiger Flammhemmer wirklich?

In der Linie für Flammhemmer und Flammhemmer-Masterbatch von Californium Curium ist nur 1 Modell als „halogenarm (low-halogen)“ gekennzeichnet: M922; 9 Modelle – R911, R912, R912B, R915, R940 sowie M911, M915, M918, M933 – sind als halogenfrei gekennzeichnet. Dieser Text trennt anhand des Originaltexts der Unterlagen und der Seitenzahlen die 4 Begriffe Halogen, halogenhaltig, halogenfrei und fluorhaltig klar voneinander und benennt 5 Punkte, die bei Beschaffung und Kundenanfragen zwingend geklärt werden müssen.

  1. 01Antiagglomeration
  2. 02Verteilungsrate
  3. 03Schmierstoff-Gleichgewicht
Halogenarm ≠ halogenfrei: Wo liegt die Konformitätsgrenze halogenhaltiger Flammhemmer wirklich?

Aus dem Text verschobenCompliance-Begriffe: Originaltext zu jedem der sechs Adjektive · ganze Tabelle vorziehen

ModellSystem und KernbestandteileDosierungFlammwidrigkeitsklasseVerarbeitungsfenster
R911Sterisch gehindertes Amin (Tetramethylpiperidin-Derivat), ergänzt um eine geringe Menge nichtionisches Tensid als synergistisch wirkendes Dispergiermittel10%–20% (bei dünneren Folien wird eine entsprechend höhere Dosierung empfohlen)UL94 V-2 (Folien) / GB/T 2408-2008 FV-2150–200 ℃
R912Tris(dimethylphenylcarbonat-lithium)-phosphat (Organophosphor-Lithiumsalz-System), Phosphorgehalt ≥9,8%, thermische Zersetzungstemperatur ≥285 ℃TPU 2%–7% (Polyestertyp 2–4%, Polyethertyp 5–7%); PETG 1,5%–3%; PET 1,5%–3%UL94 V2 / V0 (bei geeigneter Rezeptur)PET 230–280 ℃, PETG 190–250 ℃, TPU 160–225 ℃
R912BPhosphor-System als Hauptkomponente + geringe Menge Stickstoff-Synergist1,5%–5%UL94 V-0 (LOI-Anstieg auf über 38%)230 ℃–280 ℃ (20–30 ℃ niedriger als bei üblicher PET-Verarbeitungstemperatur)
R915Polyolphosphatester; Phosphorgehalt 18%, Schmelzpunkt 210 ℃, Halogengehalt nicht nachgewiesen (IEC 61249-2-21), Beginn der thermischen Zersetzung ≥260 ℃, Siebdurchgang 325 Mesh ≥98%V-2 (1,5 mm) 1%–2%; V-0 (1,0–1,5 mm) 2%–4%UL94 V-2 / V-0Extrusions-/Spritzgießzylinder 240–275 ℃, Düse 60–90 ℃; dauerhafte Temperaturen über 290 ℃ sind unzulässig
R940Reaktive Flüssigkeit: DOPO 49% + Hexaphenoxycyclotriphosphazen 10% + HEMA 40% + Triphenylphosphin 0,8% + MEHQ 0,2%, Gesamtphosphor ca. 10,5%UV-Acrylatsystem 15–30% (bezogen auf die Gesamtharzmasse); Polyurethansystem 12–25% (bezogen auf die Polyolkomponente)Empfohlener Gesamtphosphorgehalt im System 1,5–3,0%; UL94 V-0 erreichbarTemperaturen über 120 ℃ über längere Zeit vermeiden

Zwei Kriterien (Originaltext dieses Artikels)

  • 900 ppm
  • 1500 ppm
Bildweise gezeichnetPosition auf der Kriterienskala in diesem Artikel

Den ppm-Schwellenwert dieses Artikels Frame für Frame auf ein Bewaltigungslineal ausbreiten: Die Position, die der Zeiger durchläuft, ist die Bewertungslinie aus der Quelle.Scroll-gesteuert, Bild für Bild über requestAnimationFrame; bei reduzierter Bewegung oder schmalem Bildschirm wird direkt das Endbild gezeigt.

Warum „halogenarm“ und „halogenfrei“ getrennt geschrieben werden müssen

Abbildung 1Der Unterschied zwischen halogenarm und halogenfrei liegt nicht in der Form, sondern im Prüfkriterium — und genau das misst die Maschine.
Schematische Tafel · AufbauschemaStrukturdiagramm nach den Daten dieses Artikels
Abbildung 2Die in diesem Beitrag behandelten „halogenarmen“ Typen liegen laut Unterlagen als weiße zylindrische Granulate vor; die Abweichung betrifft nicht die Form, sondern Halogene und Bewertungskriterien.Schematische Darstellung · Aufbauschema · Bereichsdiagramm nach den Daten dieses Artikels

In der Außenkommunikation über Flammhemmer hat das Wort „halogenhaltig“ Gewicht. Kunden prüfen bei einer Unterlage zuerst, ob das Produkt ihre Konformitätsanforderungen erfüllt – insbesondere Kunden aus den Bereichen Elektro & Elektronik, Folie, Textil und Modifizierung halogenfreier Systeme: Für sie ist Halogenfreiheit oft kein Zusatznutzen, sondern eine Eintrittsvoraussetzung.

Doch die reale Produktlinie ist nicht schwarz-weiß. In den 2 Linien – Flammhemmer und Flammhemmer-Masterbatch – von Californium Curium gibt es 1 Modell mit Sonderstatus: das halogenarme Flammhemmer-Masterbatch M922. Es ist halogenhaltig (die Rezeptur enthält Brom, siehe Abschnitt 4), gehört jedoch im Vergleich zu herkömmlichen halogenhaltigen Systemen zur Klasse mit niedrigem Halogengehalt und wird daher als „halogenarm (low-halogen)“ gekennzeichnet – nicht als „halogenfrei“. Diese 2 Begriffe sind terminologisch nicht austauschbar: Wird ein bromhaltiges System in die halogenfreien Spezifikationen eines Kunden aufgenommen, folgen daraus Prüfungen, Rücknahme und Haftungsfragen.

Dieser Beitrag verfolgt 3 Ziele: Erstens werden die 3 Begriffe „Halogen / halogenhaltig / halogenfrei“ terminologisch und anhand von Kriterien voneinander getrennt. Zweitens wird modellweise dargelegt, welche Modelle der Linie von Californium Curium als halogenfrei gekennzeichnet sind und welche nicht. Drittens wird die Sondersituation des fluorhaltigen Spezialfalls (R77F) gesondert erläutert. Jeder Zahlenwert und jedes Zitat in diesem Beitrag lässt sich auf die Seitenzahl in der Unterlage zurückführen; am Ende steht eine detaillierte Quellentabelle.

Definitionsebene: Halogen, halogenhaltig, halogenfrei

Auf einem Probenhalter aus Edelstahl stehen mehrere Probenflaschen aus Glas, die mit transparenter Flüssigkeit beziehungsweise weißem Pulver gefüllt sind, unter kaltem weißem Licht der Arbeitsfläche.
Abbildung 3„Low halogen“ und „halogenfrei“ müssen durch Prüfdaten belegt werden; die Probenahme darf nicht entfallen.

Zu den Halogenen zählen Fluor (F), Chlor (Cl), Brom (Br), Iod (I) und weitere Elemente derselben Gruppe – das ist chemisches Grundwissen. In der Flammhemmerbranche zielt der Begriff „halogenfrei“ jedoch nie auf die gesamte Halogengruppe, sondern auf die beiden Elemente Chlor und Brom. Grund dafür ist, dass die in der Flammhemmerbranche am längsten eingesetzten und in größter Menge verwendeten Halogen-Flammhemmer chlor- und bromhaltige Systeme sind – bromhaltige Beispiele sind polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE) –, die bei der Verbrennung giftige Rauchgase wie Halogenwasserstoff freisetzen.

Diese Aussage lässt sich im Originaltext der Unterlagen von Californium Curium direkt nachlesen; die Formulierungen sind an 3 Stellen vollständig deckungsgleich:

R911 (halogenfreier Flammhemmer für PE), Beschreibung: „Mit sterisch gehinderten Aminverbindungen als Kernkomponente, ohne Halogene (Chlor, Brom usw.)“; in der Rubrik Leistungsmerkmale heißt es außerdem: „Halogenfrei und umweltfreundlich: ohne Halogene, setzt bei der Verbrennung keine giftigen Halogenwasserstoffgase frei, geringe Rauchentwicklung“.
R912B (halogenfreier Flammhemmer für PET), Beschreibung: „Dieses Produkt ist ein speziell für Polyethylenterephthalat (PET) entwickelter halogenfreier Flammhemmer; es ist frei von Halogenen (Chlor, Brom usw.)“.
R915 (transparenter halogenfreier Flammhemmer speziell für PET/PETG): „Kernkomponente: Polyolphosphatester (additiver Organophosphor-Typ, halogenfrei, schwermetallfrei)“; als dritter Kernvorteil heißt es: „Halogenfreier umweltfreundlicher Flammschutz: reines Organophosphorsystem, frei von Chlor, Brom und Antimon, bei der Verbrennung keine giftigen halogenhaltigen Rauchgase, geringe Rauchdichte, erfüllt die Anforderungen an halogenfreien Flammschutz“.

(Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF Seite 53, Druckseite -49-; Seite 56, Druckseite -52-; Seite 57, Druckseite -53-)

Die erste terminologische Grundregel lautet daher: Wer „halogenfrei“ sagt, muss zugleich klarstellen, ob dies „frei von Chlor und Brom“ oder „frei von der gesamten Halogengruppe“ bedeutet. Die in der Branche am häufigsten anzutreffende Verwechslung ist die Vermischung dieser 2 Aussagen.

Kriterienebene: Br+Cl < 900 ppm und Gesamthalogen < 1500 ppm

Teile ⊂ Gesamt (Verschachtelung)

Unterpunkt ⊂ Gesamt (ppm-Verschachtelung, nicht additiv)

Dimension · ppm

Äußerer Balken = Gesamtmenge, innerer Balken = ein Teil davon; die Differenz der beiden = der Rest, das rechte Ende zeigt die Restmenge.

Gesamt… ≤ 1500 ppmUnterpunktBr + Cl ≤ 900 ppmEinheit vereinheitlicht als ppm · Verschachtelte Balken drücken nur Inklusionsbeziehung aus; Erfassungsbereich zweier Grenzwerte folgt dem Quelltext, keine Umrechnung durchgeführt.Balkenlänge zeigt Inklusionsbeziehung an, zwei Balken sind nicht additiv
  • … ≤ 1500 ppm
  • Br + Cl ≤ 900 ppm
  • Einheit vereinheitlicht als ppm · Verschachtelte Balken drücken nur Inklusionsbeziehung aus; Erfassungsbereich zweier Grenzwerte folgt dem Quelltext, keine Umrechnung durchgeführt.
  • Balkenlänge zeigt Inklusionsbeziehung an, zwei Balken sind nicht additiv
  • Gesamthalogene1500 ppm
  • Br + Cl900 ppm
Diagrammdaten (Quelltext wortgetreu)
EbeneGrenzwert
Gesamthalogene≤ 1500 ppm
Br + Cl≤ 900 ppm

QuelltextSkala 0–1500 ppm

Grenzwertskala

ppm-Rotlinie des halogenfreien Kriteriums

Dimension · ppm

Skala = Grenzwert des Kriteriums (Einheit ppm); die rot markierte Seite = Richtung der Überschreitung; Werte werden direkt aus den Quellkriterien übernommen.

Beide Stufen erfülltKeine Stufe erfüllt025050075010001250ppmBr+Cl < 900 ppm…Abb. ppm-Rotlinie des halogenfreien Kriteriums← Niedrigerer Wert bedeutet mehr "halogenfrei"; gestrichelte Linie = rote Linie aus Quelle, Segment = Bewertungsintervall durch rote Linie geschnittenZulässig nur unterhalb der roten Linie: Schwellenwert für Halogenfreiheit
  • Br+Cl < 900 ppm
  • Abb. ppm-Rotlinie des halogenfreien Kriteriums
  • ← Niedrigerer Wert bedeutet mehr "halogenfrei"; gestrichelte Linie = rote Linie aus Quelle, Segment = Bewertungsintervall durch rote Linie geschnitten
  • Zulässig nur unterhalb der roten Linie:
  • Br+Cl< 900 ppm
Diagrammdaten (Quelltext wortgetreu)
KriteriumGrenzwertBeschreibung
Br+Cl< 900 ppmKriterium: Br+Cl 900 ppm

Kriterienschicht des HaupttextesSkala 0–900 ppm

Schematische Tafel · AufbauschemaStrukturdiagramm nach den Daten dieses Artikels
Abbildung 4Eine typische Anwendung von R915 sind Cast-PET-Folien und hochtransparente flammgeschützte Verpackungsfolien — bei transparenten Teilen ist der Nenner des Halogenfrei-Kriteriums am Endprodukt zu berechnen.Schematische Darstellung · Aufbauschema · Bereichsdiagramm nach den Daten dieses Artikels

Damit aus Adjektiven prüfbare Aussagen werden, braucht es Kriterien. In den Unterlagen von Californium Curium ist der Abschnitt Hinweise zur Umweltkonformität bei R915 die einzige Stelle, in der „halogenfrei“ mit Zahlenwerten hinterlegt wird. Der Originaltext wird nachstehend Punkt für Punkt wiedergegeben:

Halogenfrei
erfüllt die IEC 61249-Norm für Halogenfreiheit, Br+Cl <900ppm, Gesamthalogen <1500ppm;
RoHS 2.0
frei von Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertigem Chrom, polybromierten Biphenylen (PBB) und polybromierten Diphenylethern (PBDE);
REACH
frei von besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHC);
Brandverhalten
halogenfrei und geringe Rauchentwicklung, keine Bildung giftiger Dioxin-Produkte.

(Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF Seite 58, Druckseite -54-; derselbe Inhalt auch in Californium Curium – Flame Retardant Series, PDF Seite 6)

In der Tabelle Physikalisch-chemische Kennwerte zu R915 findet sich ein noch belastbarerer Nachweis: Prüfpunkt „Halogengehalt“, technische Parameter „nicht nachgewiesen (halogenfrei)“, Prüfnorm „IEC 61249-2-21“. (Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF Seite 57, Druckseite -53-; Californium Curium – Flame Retardant Series, PDF Seite 5, Druckseite -53-)

Bei Anwendung dieser Kriterien müssen zunächst 3 technische Punkte geklärt werden, andernfalls verlieren die Zahlenwerte ihre Aussagekraft:

Erstens: Was ist die Bezugsebene? Derselbe Wert „900 ppm“ kann zu völlig unterschiedlichen Schlussfolgerungen führen, je nachdem, ob er auf das Additivpulver, das Masterbatch oder den Fertigartikel bezogen wird. Das Masterbatch ist ein Zwischenprodukt, das anteilig in das Harz eingearbeitet werden muss; der Halogengehalt im Fertigartikel hängt vom Halogengehalt des Masterbatches selbst und vom Zumischungsverhältnis ab. Auf der Seite zu R915 steht in den Unterlagen lediglich der Satz „erfüllt die IEC 61249-Norm für Halogenfreiheit“; es wird nicht angegeben, auf welche Bezugsebene sich dies bezieht. Diese Angabe ist in der Unterlage nicht aufgeführt und kann durch einen zusätzlichen Prüfbericht ergänzt werden.

Zweitens: Prüfpunkt und Prüfobjekt müssen zusammenpassen. Polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE) sind zwei unter RoHS ausdrücklich beschränkte Stoffgruppen; „Gesamthalogen <1500ppm“ ist dagegen eine Summenangabe. Beides ist nicht gegeneinander austauschbar: Wer keine polybromierten Biphenyle und keine polybromierten Diphenylether enthält, erfüllt damit noch lange nicht den Gesamthalogen-Grenzwert von 1500 ppm.

Drittens: Reichweite. Die 4 genannten Kriterien sind die Konformitätsangaben für 1 Modell, nämlich R915; in den Unterlagen werden sie weder auf die gesamte Serie übertragen noch werden für andere halogenfreie Modelle gleichlautende Angaben gemacht. Beim Zitieren sollte man deshalb nicht „von einer Seite auf die gesamte Linie“ schließen. (Quelle wie oben)

M922: das einzige Modell, das als „halogenarm“ gekennzeichnet ist

Die Originalzeile zu M922 im Produktkatalog von Californium Curium lautet: „M922: halogenarmes Flammhemmer-Masterbatch für PP – PP-Wellrohr, Stegplatte, Faserspinnen, Folie, Spritzgießen“. (Quelle: Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-4, PDF Seite 3, Katalogseite)

Sein Technisches Datenblatt (TDS) wird nachstehend im Originaltext wiedergegeben:

Beschreibung: „Das Masterbatch M922 wird aus dem selbst hergestellten Flammhemmer R912 unseres Unternehmens verarbeitet. Es gehört zu den Flammhemmern auf Phosphor-Stickstoff-Brom-Basis, enthält kein Antimon und erfüllt die ROHS-Norm. Sein Flammschutzmechanismus beruht auf einer doppelten Synergie in fester und gasförmiger Phase, wodurch die Flammschutzeffizienz erhöht wird; zusätzlich wird durch eine geeignete katalytische Reaktion das Schmelzetropfen des Harzes beschleunigt, wodurch Wärme rasch abgeführt und eine hohe Flammschutzwirkung erreicht wird.“

Vergleich mit herkömmlichen Systemen: „Im Vergleich zu Masterbatches auf Basis des herkömmlichen Octabromdiphenylether-Systems zeichnet sich M922 durch niedrigen Halogengehalt, Antimonfreiheit, geringes spezifisches Gewicht, kein Ausschwitzen, geringe Rauchentwicklung und geringe Formkorrosion aus; das Produkt bietet hohen Glanz, ist leicht zu verarbeiten und besitzt ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.“

Die entsprechende englische Vergleichszeile lautet: „Compared with traditional octabromodiphenyl ether system masterbatches, M922 features lower halogen content, is antimony-free, has a lighter specific gravity, exhibits no blooming, has low smoke emission, and has low corrosiveness to molds.“ – „lower halogen content“ ist hier die englische Formulierung für „halogenarm“; zu beachten ist, dass das Wort „lower“ lautet, nicht „free“.

Physikalisch-chemische Eigenschaften und Anwendungen: Aussehen: weiße zylindrische Granulate; Dosierung: Homopolymer 3,5 %, Homopolymer-Copolymer-Mischung 4-6 %, Copolymer 8 %; Umweltstandard: ROHS; Flammwidrigkeitsklasse: UL94 V2; Anwendungsbereiche: PP-Wellrohr, Stegplatte, Faserspinnen, Folie, Spritzgießen.

Produktspezifikationen: Gehalt an wirksamem Flammhemmer 25; Dichte 1,10 g/cm³; Feuchtegehalt ≤0,1 %; Schmelzpunkt ≥160℃; Schmelzindex (MFI) 15 g/min (200℃, 5kg); Zersetzungstemperatur 230℃ (TGA1%).

Verpackung: 25 kg/Sack, PE-Doppelsack.

(Quelle: Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-4, PDF Seite 13, Druckseite -9-)

(Ergänzend 1 häufig nachgefragter Sachverhalt: In der Unterlage heißt es, „das Masterbatch M922 wird aus dem selbst hergestellten Flammhemmer R912 unseres Unternehmens verarbeitet“. R912 selbst ist ein transparenter halogenfreier Flammhemmer für PET/PETG/TPU und enthält keine Halogene. Das bedeutet: In der Rezeptur von M922 ist zusätzlich eine bromhaltige Komponente enthalten; die Halogenfreiheit von R912 darf nicht auf M922 übertragen werden. Dieses Rezepturdetail wird in der Unterlage nicht weiter ausgeführt; diese Angabe ist dort nicht aufgeführt.)

Neun Modelle, die tatsächlich als halogenfrei gekennzeichnet sind

Streudiagramm-Trend

Dosierung × Verarbeitungsfenster Streuung und Trend

Dimension · % → ℃

X-Achse = Dosierung, Y-Achse = Verarbeitungsfenster; Streupunkte = Datenpaare im Quelltext; gestrichelte Linie = Anpassungslinie (Korrelationskoeffizient s. Abbildungsunterschrift).

5101520150200250R911R912R912BR915R940X-Achse Dosierung / %Y-Achse Verarbeitungsfenster / ℃ · Trendlinie beschreibt nur 5 Punkte in dieser Tabelle, r = -0.999, nicht extrapolieren ·Verwenden Sie den Median der Intervallwerte; der Median ist nicht der ursprüngliche Quellwert, sondern dient nur zur Trendbetrachtung.
  • X-Achse Dosierung / %
  • Y-Achse Verarbeitungsfenster / ℃ · Trendlinie beschreibt nur 5 Punkte in dieser Tabelle, r = -0.999, nicht extrapolieren ·
  • Verwenden Sie den Median der Intervallwerte; der Median ist nicht der ursprüngliche Quellwert, sondern dient nur zur Trendbetrachtung.
  • R911(15, 175)
  • R912(4.5, 255)
  • R912B(5, 255)
  • R915(5, 257.5)
  • ... 5 Einträge insgesamt, alle Daten sind in der untenstehenden Tabelle aufgeführt.
Diagrammdaten (Quelltext wortgetreu)
ObjektDosierung (%)·MedianVerarbeitungsfenster (℃)·Median
R91115175
R9124.5255
R912B5255
R9155257.5
R94022.5120

QuelltextSkala 4.5–22.5 %

Zunächst die abschließende Modellliste. Flammhemmer-Serie 5 Modelle: R911, R912, R912B, R915, R940. Halogenfreie Flammhemmer-Masterbatches 4 Modelle: M911, M915, M918, M933. Gemeinsames Merkmal dieser 9 Modelle ist: In den Unterlagen finden sich in Produktbezeichnung, Überblick oder Konformitätshinweisen ausdrückliche Angaben wie „halogenfrei / ohne Halogen“.

【Flammhemmer-Serie】

(Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF S. 53, Druckseite -49-; S. 54–55, Druckseiten -50-/-51-; S. 56, Druckseite -52-; S. 57–58, Druckseiten -53-/-54-; S. 59–60, Druckseiten -55-/-56-)

Für R940 gilt eine Einschränkung, die ausdrücklich zu nennen ist: In der Unterlage ist vermerkt: „R940 darf nicht in additionsvernetzenden Silikonsystemen (platin-katalysiert) eingesetzt werden; es besteht ein Toxizitätsrisiko.“ (Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF S. 60, Druckseite -56-)

【Halogenfreie Flammhemmer-Masterbatches】

ModellZumischungsverhältnis
M91110%–25%
M9156%–10%
M9188%–12%
M93315–25% (bei 0,4 mm PP-Platte 25 Teile; tropfendes Material entzündet Watte nicht)
ModellBasismaterial und SystemFlammhemmwirkungVerarbeitungstemperaturSpezifisches Gewicht / Schmelzindex (MFI)
M911PE; Flammhemmer auf Basis sterisch gehinderter Amine + Lichtschutzmittel auf Basis sterisch gehinderter Amine + LLDPE, nach hocheffizienter Dispergierung granuliertUL94V1<250 ℃0,89 g/cm³ / 6,9 g/10 min
M915PETG; Phosphor-Stickstoff-Flammhemmer + Hyperdispergiermittel + PETG-Harz, nach Hochscherung über 200-Mesh-Filter extrudiert und granuliertUL94V0<280 ℃1,21 g/cm³ / 62,8 g/10 min
M918PA6-Nylon; Phosphat-Flammhemmer + Hyperdispergiermittel + PA6-Harz, nach Hochscherung über 350-Mesh-Filter granuliertUL94V0<325 ℃1,22 g/cm³
M933PP; Phosphor-Flammschutzmittel + geringer Anteil Synergist, nach Oberflächenbeschichtung mit PP-Träger vermischt und granuliertErfüllt die Anforderungen halogenfrei, melaminfrei und frei von SulfatrückständenKühle, trockene und feuchtigkeitsgeschützte Lagerung—

(Quelle: Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-4, PDF S. 5, Druckseite -1-; S. 6, Druckseite -2-; S. 7, Druckseite -3-; S. 14, Druckseite -10-)

Auf der Seite zu M911 findet sich ein weiterer Anwendungshinweis, der in die entgegengesetzte Richtung wie bei anderen Modellen weist; im Originalwortlaut: „In der Anwendungsrezeptur sollten möglichst keine leicht entzündlichen oder brandfördernden Komponenten wie Wachse, Ester oder Aluminiumoxid verwendet werden; auch Antidropping-Mittel dürfen nicht kombiniert werden, und eine Faserverstärkung ist nicht geeignet. Lässt sich eine Kombination nicht vermeiden, ist zunächst durch Versuche zu bestätigen, dass die Produktanforderungen erfüllt werden, bevor das Material verwendet wird.“ (Quelle: Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-4, PDF S. 5, Druckseite -1-)

【Anwendungsbezogene Angaben sowie Lagerung und Transport der 9 Modelle, Punkt für Punkt im Originalwortlaut】

R911
Geeignet für verschiedene PE-Folien (Verpackungsfolien, Schrumpffolien, Schutzfolien, landwirtschaftliche Abdeckfolien usw.) sowie dünne PE-Platten und ultradünne Fertigartikel (elektronische Isolierfolien, leichte Verpackungsfolien usw.); Zugabe durch gründliches Mischen mit PE-Granulat und anschließendes direktes Aufgeben auf Blasfolien- oder Extrusionsanlagen; Verarbeitung zu Folien durch Schmelzcompoundierung; Lagerung an einem kühlen, trockenen und belüfteten Ort, Feuchtigkeit und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden; Haltbarkeit 12 Monate; beim Arbeiten werden Staubmaske und Handschuhe empfohlen; Verpackung 25-kg-Säcke, doppellagige PE-Säcke. (Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF S. 53, Druckseite -49-)
R912
Der Anwendungsbereich gliedert sich in drei Teile – PET (flammhemmende Folien, Platten, Faserspinnen, Garne/Drähte), PETG (flammhemmende transparente Platten, Dekorprofile, dicke Verpackungsplatten, optisch halbtransparente Bauteile), TPU (flammhemmende Kabelmäntel, flammhemmende Folien, Schläuche, Schuhmaterialien, Elastomer-Fertigartikel); empfohlener Prozess: Pulver direkt mit dem Rohharz bei hoher Geschwindigkeit homogen mischen, anschließend zu Masterbatch extrudieren oder direkt modifiziert granulieren, ohne dass zusätzliche Anlagenumbauten erforderlich sind; Kombinationsempfehlung: kann mit Verkohlungsbildnern und Antidropping-Additiven kombiniert werden, um die V0-Bestehensquote und die Antidropping-Wirkung weiter zu erhöhen; außerdem ist vermerkt: „Dieses Produkt ist ein tropfendes Flammhemmmittel; wenn kein Abtropfen zulässig ist, darf dieses Produkt nur als Flammschutz-Synergist in Kombination verwendet werden“; Verpackung 25 kg/Sack (innen verstärkter PE-Feuchtigkeitsschutzbeutel, außen abriebfester Gewebesack), Haltbarkeit 12 Monate. (Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF S. 55, Druckseite -51-)
R912B
Anwendungsbereich: PET-Fasern (flammhemmende Bekleidungsstoffe, Vorhangfasern, industrielle Filtermedien usw.), PET-Folien (flammhemmende Verpackungsfolien, Elektroisolierfolien usw.), PET-Platten (Dekorplatten usw.); Zugabe in der Schmelzeverarbeitungsstufe des PET-Harzes durch gründliches Mischen mit PET-Chips und anschließende Schmelzcompoundierung im Doppelschneckenextruder mit Granulierung; Verpackung 25-kg-Säcke, doppellagige PE-Säcke, Haltbarkeit 12 Monate. (Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF S. 56, Druckseite -52-)
R915
Vier typische Anwendungsgruppen – transparente PET/PETG-Spritzgussteile (Lampengehäuse, transparente Elektronikgehäuse, Kosmetikverpackungen, Gerätesichtfenster), extrudierte transparente Platten und Tafeln (lichtdurchlässige Werbeplatten, transparente Dekorplatten, Schutzabdeckungen für Anlagen), PET-Gießfolien und hochtransparente flammhemmende Verpackungsfolien, optische Schutzfolien, transparente flammhemmende Polyester-Rohre, Profile sowie PETG-Filamente für den 3D-Druck; Mischhinweise: Basismaterial vorab 4–6 h bei 120 ℃ trocknen, Feuchtegehalt ≤0,03%, nach 5–8 min Schnellmischen mit dem Granulat auf die Maschine geben; eine niedrigscherige Polyester-Spezialschnecke verwenden; alternativ kann zuvor ein Flammhemmer-Masterbatch mit 20%–30% Konzentration hergestellt werden; Verpackung 25 kg, Verbundgewebesack mit PE-Innenfolie, Lagertemperatur ≤30 ℃, Haltbarkeit 12 Monate, Transport als übliches chemisches Nichtgefahrgut. (Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF S. 57–58, Druckseiten -53-/-54-)
R940
Anwendungsgebiete: UV-härtende Beschichtungen, Druckfarben, Holz- und Kunststoff-UV-Beschichtungen, Polyurethan-Klebstoffe, Dichtstoffe, PU-Vergussmassen, Matrixharze für Verbundwerkstoffe, Verguss elektronischer Bauelemente, glasfaserverstärkte Harze, transparente flammhemmende Klebstoffe und UV-härtende Harze für den 3D-Druck; drei Anwendungshinweise – Temperaturen über 120 ℃ über längere Zeit vermeiden, um Selbstpolymerisation vorzubeugen; in der Rezeptur stark alkalische Substanzen möglichst vermeiden; falls eine höhere Flammwidrigkeitsklasse erforderlich ist, kann mit einer geringen Menge Aluminiumhydroxid Al(OH)₃ oder Phosphatester kombiniert werden; Verpackung 25-kg-Kunststofffass, bei dichter Lagerung Haltbarkeit 6 Monate; nach Ablauf der Frist wird empfohlen, zunächst einen Kleinversuch durchzuführen und zu bestätigen, dass keine Gelbildung vorliegt und die Viskosität normal ist, bevor das Material verwendet wird. (Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF S. 60, Druckseite -56-)
M911
Hauptsächlich geeignet für Fertigartikel aus Cast-Extrusion, Blasfolie, Beschichtung und Verstreckung. (Quelle: Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-4, PDF S. 5, Druckseite -1-)
M915
Compoundiert aus Phosphor-Stickstoff-Flammhemmer, Hyperdispergiermittel, PETG-Harz usw.; granuliert durch Hochscherung über ein 200-Mesh-Filter; hauptsächlich geeignet für Fertigartikel wie PETG-Rohre, PETG-Folien und Spritzgussteile. (Quelle: Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-4, PDF S. 6, Druckseite -2-)
M918
Hauptsächlich geeignet für Faserspinnen, Folien, Extrusions-Cast-Verfahren, Spritzgießen und andere Fertigartikel; in der Unterlage ist vermerkt: „M918 ist ein vollorganischer Flammhemmer; der Flammhemmmechanismus ist tropfend.“ (Quelle: Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-4, PDF S. 7, Druckseite -3-)
M933
Geeignet für hochwertige flammhemmende PP-Anforderungen, insbesondere in Branchen wie Platten und Faserspinnen; in der Spalte Vorteile ist angegeben: „umweltfreundlich, geringe Dosierung, gute Verarbeitbarkeit, gute physikalisch-mechanische Eigenschaften“. (Quelle: Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-4, PDF S. 14, Druckseite -10-)

Zwei Produktgruppen, die leicht fälschlich in die „Halogenfrei-Liste“ eingeordnet werden

Erste Gruppe: R218 Flammschutz-Synergist. Dieses Produkt ist kein „halogenfreier Flammhemmer“ und darf nicht in die Liste der halogenfreien Modelle aufgenommen werden. Im Originaltext der Unterlage heißt es: „Dieses Produkt ist ein umweltfreundlicher Flammhemmer auf Phosphor-Silizium-Basis mit deutlicher synergistischer Wirkung in Kombination mit Halogen-Flammhemmern sowie ausgezeichneter Rauchunterdrückung und Verkohlungsbildung.“ In der Spalte Anwendung heißt es noch deutlicher: „In halogenhaltigen Kunststoff-Flammhemmsystemen dient R218 hauptsächlich als teilweiser Ersatz für Antimontrioxid und eignet sich für verschiedene flammhemmende Polymere wie PE, PP, PVC, ABS, PBT und PET; es kann Antimontrioxid im Verhältnis 1:1 zu 50% bis 70% ersetzen … In halogenfreien Flammhemmsystemen kann R218 zusammen mit Phosphor- und Intumeszenz-Flammhemmern eingesetzt werden und wirkt dort durch schnelle Verkohlungsbildung, Sauerstoffbarriere und Rauchunterdrückung.“ – Ein einziges Modell kann also auf beiden Wegen, halogenhaltig und halogenfrei, eingesetzt werden. Es handelt sich um einen Synergisten; würde man es als „halogenfreies Modell“ einordnen, verlöre die gesamte Liste ihre Aussagekraft.

Für R218 können folgende Parameter übernommen werden: Hauptbestandteil Phosphor-substituiertes Aluminiumsilikat, chemische Formel Al(SiO₂)PO₄·2H₂O, Dichte ca. 2,6–3,2 g/cm³, Schmelzpunkt üblicherweise im Bereich 1300–1600 ℃, pH-Wert 6,5–7, konform mit den EU-Umweltanforderungen 2002/95/EC und REACH, Verpackung 25 kg/Sack, Haltbarkeit im Allgemeinen 2 Jahre. (Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF S. 61, Druckseite -57-)

Zweite Gruppe: Modelle mit der Kennzeichnung „fluorfrei“. Beispielsweise lautet der erste Satz im Überblick zu R902: „Kunststoff-Modifizierungsmittel R902 (fluorfreies Produkt)“. (Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF S. 71, Druckseite -67-) Diese Kennzeichnung hat das Unternehmen auf der Linie „fluorhaltig / fluorfrei“ gesondert vorgenommen; sie ist nicht dasselbe wie „halogenfrei“, und die beiden Angaben lassen sich nicht wechselseitig ableiten – dies wird im nächsten Abschnitt ausgeführt.

Grenzen bei Fluor: Wie die Aussage zu R77F zu verwenden ist

Fluor gehört zur Gruppe der Halogene. In der Beschreibung „halogenfrei“ bei Flammhemmern stützen sich die Kriterien jedoch auf Chlor und Brom (siehe den Originalwortlaut mit 900 ppm / 1500 ppm in Abschnitt 3). Die Fluor-Linie behandelt Californium Curium separat unter dem Begriff „fluoridhaltige Ionen“:

Im Hauptteil der Unterlage zu R77F, einem atmungsaktiven öl- und wasserabweisenden Mittel, werden nur Zusammensetzung und physikalische Eigenschaften angegeben; Punkt für Punkt übernommen: Hauptbestandteile Siliciumdioxid 27,5%, hydriertes Silikon 56%, Magnesiumoxid 16,5%; Erscheinungsbild weißes Pulver; Schüttdichte (Näherungswert) ca. 330 g/l; spezifische Oberfläche 230+25 m²/g; Feuchtegehalt nach 2 h bei 105 ℃ <3 Wt.%; Glühverlust des nach 2 h Trocknung bei 105 ℃ erhaltenen Materials, 2 h bei 1000 ℃ <72 Wt.%; pH-Wert in 4%-Dispersion 4,2–5,8; SiO₂-Gehalt, bezogen auf das geglühte Material >28 Wt.%; 【Dosierung】 0,8%–1% bezogen auf das Kunststoff-Endprodukt; 【Verpackung】 10 kg/Sack. (Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF S. 65, Druckseite -61-; dieselbe Seite auch in Californium Curium – Comprehensive Series, PDF S. 4, Druckseite -61-)

Einheitliche Aussage nach außen (bereits auf der Website in der Datenschicht hinterlegt): fluoridhaltige Ionen (ohne perfluorierte und organische Fluorverbindungen; Prüfung auf perfluorierte Verbindungen bestehbar). Diese Aussage hat drei Kernpunkte: Erstens beschreibt sie „funktionelle Bestandteile in Form von Fluoridionen“, nicht elementares Fluor im chemischen Sinn; zweitens schließt sie zwei Stoffgruppen ausdrücklich aus – perfluorierte Verbindungen (PFCs/PFAS-Klasse) und organische Fluorverbindungen (PFOA und PFOS gehören dazu); drittens ist „die Prüfung auf perfluorierte Verbindungen bestehbar“ eine durchführbare Abnahmehandlung und kein bloßes Adjektiv.

Gleichzeitig sind zwei Grenzen zu ziehen: Erstens gilt diese Aussage nur für das Modell R77F und darf nicht zu einer Beschreibung „des Fluorstatus der gesamten Serie“ ausgeweitet werden; zweitens gibt es in derselben Unterlage eine Reihe von Modellen mit ausdrücklicher Kennzeichnung „fluorfreies Produkt“ (z. B. R902 im vorigen Abschnitt). Beide Aussagen bestehen nebeneinander und sind modellbezogen zu verwenden; die Aussage zu einem Modell darf nicht auf ein anderes übertragen werden (Prüfnorm und Berichtsnummer der bei R77F durchgeführten „Prüfung auf perfluorierte Verbindungen“ sind in der Unterlage nicht aufgeführt).

Konformitäts-Fragenkatalog: Fünf Punkte, die Kunden und Einkauf klären sollten

Aus dem Text verschobenCompliance-Anfrage: fünf zu klärende Punkte · ganzer Absatz vorziehen

  1. Nach „welchem Halogen“ fragen; keine Adjektive akzeptieren. Die Gegenstelle muss Chlor und Brom getrennt beantworten: „frei von Chlor und Brom“ oder „frei von der gesamten Halogengruppe“. Dies entspricht den unterschiedlichen Formulierungen in der Unterlagenebene (vgl. die drei Originaltextstellen in Abschnitt 2).
  2. Fragen, „nach welcher Norm und auf welche Bezugsbasis“. Bei Verwendung der IEC-61249-Referenz mit Br+Cl <900 ppm und Gesamthalogen <1500 ppm ist zunächst zu klären, ob auf das Additiv, auf das Masterbatch oder auf den Fertigartikel bezogen berechnet wird; die drei Bezugsbasen führen zu drei unterschiedlichen Ergebnissen.
  3. Fragen, „ob gemessene ppm-Werte und Berichtsnummern vorliegen“. In den Unterlagen ist nur bei R915 die Halogenfreiheit mit „nicht nachgewiesen (halogenfrei) + IEC 61249-2-21“ konkretisiert; bei den übrigen Modellen handelt es sich um Selbstdeklarationen. Für den Kunden darf daraus nicht die Schlussfolgerung „bestanden“ gezogen werden.
  4. Fragen, „ob Synergisten und Begleitadditive eingerechnet sind“. Ein halogenfreies Haupt-Flammhemmmittel bedeutet nicht, dass das gesamte System halogenfrei ist – R218 ist genau ein Synergist, der sowohl auf der Halogen- als auch auf der Halogenfrei-Route eingesetzt wird.
  5. Fragen, „nach Verarbeitungsfenster und Ausschwitzen“. Flammwidrigkeitsklasse und Verarbeitungstemperatur sind miteinander verknüpft: Bei R915 ist längeres Verweilen über 290 ℃ unzulässig (Vergilbung); bei R912B wird empfohlen, 230 ℃–280 ℃ einzuhalten (20–30 ℃ niedriger als bei üblicher PET-Verarbeitungstemperatur); bei R200 werden in PP-Matrix 180–200 ℃ empfohlen und hohe Temperaturen (>220 ℃) vermieden, da sonst eine Zersetzung der Organophosphor-Komponente droht.
Schematische Tafel · AufbauschemaStrukturdiagramm nach den Daten dieses Artikels
Abbildung 5Jeder Zahlenwert im gesamten Text lässt sich auf eine Seite der Unterlagen zurückführen; am Textende steht eine quellenweise Nachweistabelle.Schematische Darstellung · Aufbauschema · Bereichsdiagramm nach den Daten dieses Artikels

Komprimiert man diesen Beitrag zu einem direkt nutzbaren Fragenkatalog, ergibt sich:

(Quelle: Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF S. 58, Druckseite -54-; S. 56, Druckseite -52-; S. 51, Druckseite -47-)

Zum Schluss ein Warnhinweis: Der häufigste Fehler auf dieser Linie besteht darin, „halogenarm“ wie „halogenfrei“ zu verwenden. Halogenarm ist eine relative Größenangabe (geringerer Halogengehalt im Vergleich zu herkömmlichen Systemen), halogenfrei ist eine kriterienbezogene Angabe (bezogen auf einen Schwellenwert nach einer bestimmten Norm). Zwischen beiden liegt ein ppm-Prüfbericht.

Konformitätswortschatz: Sechs Adjektive und ihre jeweilige Bedeutung

Jedes Adjektiv in den Kundenunterlagen entspricht konkretem Text und bestimmten Modellen. In einer Tabelle zusammengefasst ist das schneller als das bloße Einprägen von Begriffen:

AdjektivOriginaltext in der UnterlageFundstelle Modell / Seite
Halogenfrei (halogen-free)„ohne Halogene (Chlor, Brom usw.)“; „halogenfrei, ohne Schwermetalle“; eine Stelle mit Zahlenwerten: „erfüllt die halogenfreie Norm IEC 61249, Br+Cl <900ppm, Gesamthalogen <1500ppm“R911 (-49-), R912B (-52-), R915 (-53-/-54-), R940 (-55-)
Halogenarm (low-halogen)„M922: PP-halogenarmes Flammhemmer-Masterbatch“; „weist im Vergleich zu Masterbatch auf herkömmlicher Octabromdiphenylether-Basis einen niedrigeren Halogengehalt auf“; englischer Vergleichstext: „lower halogen content“M922 (Masterbatch-Broschüre -9-)
Antimonfrei (antimony-free)„ohne Antimon, erfüllt die ROHS-Norm“; „ohne Antimon, geringes spezifisches Gewicht“M922 (Masterbatch-Broschüre -9-); alternativer Substitutionspfad siehe R218 (-57-, 1:1-Substitution von 50 % bis 70 % Antimontrioxid, bei PVC 100 % Substitution möglich)
Ohne Schwermetalle„halogenfrei, ohne Schwermetalle“R915 (-53-)
Ohne Melamin / ohne Sulfatrückstände„kann die Anforderungen an Halogenfreiheit und Melaminfreiheit erfüllen und auch die Anforderungen an die Sulfatrückstandsfreiheit erfüllen“M933 (Masterbatch-Broschüre -10-)
Kein Ausschwitzen / kein Ausblühen„kein Ausschwitzen, geringe Rauchentwicklung, geringe Formkorrosion“ (M922); „kein Ausblühen, kein Ausschwitzen, kein Anhaften an der Form“ (R912); „bei Normaltemperatur sowie nach 85/85-Feuchte-Wärme-Alterung kein Ausblühen, kein Ausschwitzen, keine Ölnebelbildung auf der Oberfläche des Fertigartikels“ (R915); „keine Migration, kein Ausschwitzen, kein Ausblühen“ (R940); „Migrationsrate ≤0,05 % (kein Ausschwitzen/Ausblühen)“ (R333)Masterbatch-Broschüre -9-; -50-; -53-; -55-; -83-

(Die vollständigen Quellenangaben zu den Tabellenzeilen finden Sie in der Quellentabelle am Ende; die Zeile zur Migrationsrate von R333 stammt aus Californium Curium – Functional Additives 1.09, PDF-Seite 87, Druckseite -83-.)

Außerhalb der Tabelle ist außerdem festzuhalten: Unter diesen sechs Adjektiven gibt es nur für „halogenfrei“ in der Unterlage ein numerisches Vergleichskriterium (bei R915 900/1500 ppm); die übrigen fünf sind qualitative Angaben. Verlangt der Kunde eine Abnahme, ist nur für „halogenfrei“ ein Zahlenwert verfügbar; für die übrigen Punkte sind zusätzliche Prüfungen oder zusätzliche Berichte erforderlich (in der Unterlage nicht aufgeführt).

Häufige Fragen (FAQ)

Q1: Kann M922 überhaupt als „halogenfrei“ bezeichnet werden?

Nein. Die Unterlage beschreibt das System selbst als „Phosphor-Stickstoff-Brom-Kombination“ und kennzeichnet es als „halogenarm (low-halogen)“. Nach außen darf es keinesfalls als „halogenfrei / halogen-free“ angegeben werden.

Q2: M922 ist bromhaltig – warum heißt es in der Unterlage dennoch, es sei besser als herkömmliches Masterbatch?

Vergleichsmaßstab der Unterlage ist „Masterbatch auf herkömmlicher Octabromdiphenylether-Basis“, nicht das halogenfreie System. Als Unterschiede nennt der Originaltext zusätzlich zu den vier Punkten: niedriger Halogengehalt, ohne Antimon, geringes spezifisches Gewicht, kein Ausschwitzen, geringe Rauchentwicklung, geringe Formkorrosion; außerdem wird die Erfüllung der ROHS-Norm angegeben. Das ist eine „Verbesserung innerhalb halogenhaltiger Systeme“ und mit halogenfreien Systemen nicht vergleichbar. (Quelle: Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-4, PDF-Seite 13, Druckseite -9-)

Q3: R912 ist halogenfrei – warum ist das daraus hergestellte M922 dann bromhaltig?

Im Originaltext heißt es: „Das Masterbatch M922 wird aus unserem selbst hergestellten Flammhemmer R912 hergestellt und zählt zu den Flammhemmern auf Phosphor-Stickstoff-Brom-Basis.“ Die Kombination von M922 enthält also zusätzlich eine bromhaltige Komponente. R912 selbst (transparenter halogenfreier Flammhemmer speziell für PET/PETG/TPU) enthält keine Halogene; die Eigenschaften der beiden dürfen nicht voneinander abgeleitet werden. Einzelheiten der Kombination werden in der Unterlage nicht erläutert; dieser Punkt ist in der Unterlage nicht aufgeführt.

Q4: Wenn der Kunde einen „Halogenfrei-Bericht“ verlangt, welcher Bericht kann vorgelegt werden?

Die einzige derzeit in der Unterlage zitierbare belastbare Angabe ist die Zeile zu R915 „Halogengehalt: nicht nachgewiesen (halogenfrei) / Prüfnorm IEC 61249-2-21“ sowie die vier Punkte im Konformitätsabschnitt zu R915. Für die übrigen acht Modelle ist ein zusätzlicher Prüfbericht einer dritten Stelle erforderlich (in der Unterlage nicht aufgeführt; ein zusätzlicher Prüfbericht kann ergänzt werden).

Q5: Unser Produkt ist halogenarm – darf der Kunde sein Fertigteil als halogenfrei kennzeichnen?

Diese Schlussfolgerung sollte der Additivhersteller nicht für den Kunden ziehen. Maßgeblich ist der Nenner, also die Rezeptur des Fertigartikels und die Verarbeitungsbedingungen des Kunden; der Additivhersteller kann nur seine eigene dokumentenbasierte Aussage liefern. (Redaktioneller Standpunkt dieser Website)

Q6: Wird der Synergist R218 in halogenfreien Systemen als halogenhaltig eingestuft?

R218 selbst ist ein umweltfreundliches Flammschutzmittel auf Phosphor-Silicium-Basis (Hauptbestandteil: Phosphor-substituiertes Aluminiumsilikat). Die Unterlage gibt ausdrücklich an, dass er in Halogensystemen Antimontrioxid ersetzen kann und außerdem mit Phosphor-Flammschutzmitteln und Intumeszenz-Flammschutzmitteln in halogenfreien Systemen kombiniert werden kann. Bei der Klassifizierung wird er getrennt als „Synergist“ geführt – weder in der Liste halogenfreier Modelle noch in der Liste halogenhaltiger Modelle.

Q7: Gibt es für „halogenarm“ eine Norm oder einen Grenzwert?

Nein, in der Unterlage nicht. Im gesamten Text wird nur M922 als „halogenarm“ gekennzeichnet; dazu gibt es lediglich die beiden Formulierungen „niedriger Halogengehalt“ und „lower halogen content“. Es fehlen jeglicher Grenzwert, jedes Beurteilungskriterium und jede Prüfmethode (in der Unterlage nicht aufgeführt; ein zusätzlicher Prüfbericht kann ergänzt werden).

Q8: Darf „antimonfrei“ bei M922 als Verkaufsargument verwendet werden?

Die Tatsache darf genannt werden, aber die Aussage darf nicht umgedeutet werden. Der Originaltext lautet: „ohne Antimon, erfüllt die ROHS-Norm“ und „ohne Antimon, geringes spezifisches Gewicht, kein Ausschwitzen, geringe Rauchentwicklung, geringe Formkorrosion“. Antimonfrei (antimony-free) und halogenfrei (halogen-free) sind zwei verschiedene Dinge: Antimon ist ein Synergisten-Metall, kein Halogen. Antimony-free als halogen-free zu formulieren, ist in dieser Produktlinie der zweite häufige Fehler.

Q9: Welche Konformitätstexte in der Unterlage können bei Export in die EU direkt zitiert werden?

Nur zwei Stellen: die vier Punkte im Abschnitt „Umweltkonformität“ zu R915 (IEC-61249-Halogenfrei-Kriterium, sechs beschränkte Stoffe nach RoHS 2.0, keine SVHC nach REACH, halogenfreies und raucharmes Brandverhalten) sowie der Satz im Überblick zu R218: „erfüllt die Anforderungen der EU-Umweltschutzvorschriften 2002/95/EC sowie REACH“. Für die übrigen halogenfreien Modelle werden in der Unterlage keine EU-seitigen Texte angegeben; sie müssen ergänzt werden (in der Unterlage nicht aufgeführt).

Q10: Wie lässt sich eine Vermischung vermeiden, wenn beim Kunden vor Ort gleichzeitig halogenarme und halogenfreie Modelle eingesetzt werden?

Durch modellbezogene räumliche Trennung und dadurch, dass in der Rezepturdatei „halogenarm / halogenfrei“ als zwei getrennte Felder und nicht als ein einziges Adjektivfeld geführt werden. Diese Empfehlung ist nicht durch die Unterlage belegt, sondern ein redaktioneller Vorschlag – die Unterlage selbst liefert jedoch die sachliche Grundlage, weshalb die beiden Bereiche getrennt werden müssen: M922 läuft über PP-Wellrohr, Stegplatte, Faserspinnen, Folie und Spritzgießen; die neun halogenfreien Modelle laufen über ihre jeweiligen PE- / PETG- / PA6- / PET- / PETG- / TPU- / UV- / PU-Systeme. Substrate und Prozesse der beiden Linien überschneiden sich nicht. (Redaktioneller Standpunkt dieser Website)

Quellenangaben (einzeln nachprüfbar)

Rezepturhierarchie

Formulierungshierarchie 6

Dimension · %

Die Breite jedes Segments = Anteil dieses Bestandteils, insgesamt genau 100%; die Farbschattierung des Segments = Hierarchie (Hauptmittel / Hilfsmittel / Träger).

49%10%40%mensetzungstabelle (DO…Haupt · 49%/HPCTPSynergist · 10%/HEMAHaupt · 40%Abb. Formulierungshierarchie 6Gesamt 99.0% — Klassifizierung nach Anteil: Haupt ≥25% · Synergist 8~25% · Zusatzstoff <8%
  • mensetzungstabelle (DO…
  • Haupt · 49%
  • Synergist · 10%
  • Haupt · 40%
  • Abb. Formulierungshierarchie 6
  • Gesamt 99.0% — Klassifizierung nach Anteil: Haupt ≥25% · Synergist 8~25% · Zusatzstoff <8%
  • mensetzungstabelle…49 %
  • /HPCTP10 %
  • /HEMA40 %
Diagrammdaten (Quelltext wortgetreu)
KomponenteAnteil
mensetzungstabelle (DOPO49%
/HPCTP10%
/HEMA40%

Technisches Datenblatt des ModellsSkala 0–100 %

Quellenangaben…
#Daten / ZitatUnterlagePDF-SeiteDruckseite
1R911 „ohne Halogene (Chlor, Brom usw.)“, Dosierung 10 %-20 %, UL94 V-2 / FV-2, 150-200 ℃Californium Curium – Functional Additives 1.0953-49-
2R912 Zusammensetzung, Phosphorgehalt ≥9,8 %, thermische Zersetzung ≥285 ℃, abgestufte Dosierung und Verarbeitungstemperaturen der drei Substrate, Rückgang der Lichtdurchlässigkeit ca. 20 %Californium Curium – Functional Additives 1.0954–55-50-/-51-
3R912B „ohne Halogene (Chlor, Brom usw.)“, Dosierung 1,5 %-5 %, V-0, LOI ≥38 %, 230 ℃-280 ℃Californium Curium – Functional Additives 1.0956-52-
4R915 physikalisch-chemische Kennwerte (Phosphor 18 %, Schmelzpunkt 210 ℃, Halogengehalt nicht nachgewiesen nach IEC 61249-2-21, ≥260 ℃, 325 Mesh ≥98 %)Californium Curium – Functional Additives 1.0957-53-
5R915 abgestufte Dosierung, Verarbeitungstemperatur, Trocknungs- und Vormischanforderungen, vier Punkte zur Umweltkonformität (Br+Cl <900 ppm, Gesamthalogen <1500 ppm)Californium Curium – Functional Additives 1.0958-54-
6R940 Zusammensetzungstabelle (DOPO 49 %/HPCTP 10 %/HEMA 40 %/Triphenylphosphin 0,8 %/MEHQ 0,2 %), Gesamtphosphor ca. 10,5 %, halogenfreiCalifornium Curium – Functional Additives 1.0959-55-
7R940 zwei Dosierungsvarianten, Gesamtphosphor im System 1,5-3,0 % erreicht V-0, additionsvernetzende Silikonsysteme (Platinkatalyse) sind nicht zulässigCalifornium Curium – Functional Additives 1.0960-56-
8R218 Positionierung (umweltfreundlich, Phosphor-Silicium-Basis, synergistisch mit Halogensystemen), Substitutionsverhältnis 1:1 ersetzt 50 % bis 70 %, PVC 100 %, physikalische Eigenschaften und VerpackungCalifornium Curium – Functional Additives 1.0961-57-
9R77F Zusammensetzung und physikalische Eigenschaften, Dosierung 0,8 %–1 %Californium Curium – Functional Additives 1.0965-61-
10R902 Kennzeichnung „(fluorfreies Produkt)“Californium Curium – Functional Additives 1.0971-67-
11M922 Katalogzeile „PP-halogenarmes Flammhemmer-Masterbatch“Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-43Inhaltsverzeichnis
12M922 TDS vollständiger Text (Phosphor-Stickstoff-Brom-Kombination, antimonfrei, niedriger Halogengehalt, drei Dosierungsstufen, UL94 V2, Eigenschaftstabelle)Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-413-9-
13M933 TDS (halogenfrei / melaminfrei / ohne Sulfatrückstände, 15-25 %, 0,4-mm-Platte, 25 Teile, Abtropfen ohne Entzündung der Watte)Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-414-10-
14M911 TDS (10 %-25 %, UL94V1, <250 ℃, 0,89/6,9) sowie Hinweise zu KombinationsverbotenCalifornium Curium – Functional Masterbatch 1.05-45-1-
15M915 TDS (6 %-10 %, UL94V0, <280 ℃, 1,21/62,8)Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-46-2-
16M918 TDS (8 %-12 %, UL94V0, <325 ℃, 1,22, 350-Mesh-Sieb, tropfender Typ)Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-47-3-
17R200 empfohlene Compoundiertemperatur 180-200 ℃, >220 ℃ vermeidenCalifornium Curium – Functional Additives 1.0951-47-
18R912 Einsatzbereich für drei Substrate, empfohlene Prozesse, Kombinationsempfehlungen, Beschränkung auf tropfende Typen, Verpackung und HaltbarkeitCalifornium Curium – Functional Additives 1.0955-51-
19R912B Einsatzbereich (PET-Faser/Folie/Platte), Dosierweise und VerpackungCalifornium Curium – Functional Additives 1.0956-52-
20R915 vier typische Anwendungen, Mischhinweise (Trocknung 120 ℃/4–6 h, Feuchtegehalt ≤0,03 %, 5–8 min, niedrigscherende Schnecke, 20 %–30 % Masterbatch), Lagerung und TransportCalifornium Curium – Functional Additives 1.0958-54-
21R940 Anwendungsbereiche, drei Anwendungshinweise, Verpackung und 6 Monate HaltbarkeitCalifornium Curium – Functional Additives 1.0960-56-
22R333 technische Parameter „Migrationsrate ≤0,05 % (kein Ausschwitzen/Ausblühen)“Californium Curium – Functional Additives 1.0987-83-
Die Tabelle umfasst 22 Zeilen × 5 Spalten, jede Zeile mit Quellenverweis; auf schmalen Bildschirmen lässt sie sich seitlich scrollen.

Hinweis: Alle Zahlenwerte und Zitate in diesem Text stammen ausschließlich aus den in der obigen Tabelle genannten Unterlagen; sie enthalten keine Preisangaben, Kundennamen oder Zertifizierungsnummern Dritter. Sätze mit dem Zusatz „Redaktioneller Standpunkt dieser Website“ sind redaktionelle Aussagen, nicht der Originaltext der Unterlage.

Abgrenzung der Unterlage

  1. Der gemessene Halogengehalt von M922 in ppm und die Nummer des Prüfberichts einer dritten Stelle – die Unterlage enthält lediglich die qualitative Angabe „niedriger Halogengehalt“ und den englischen Vergleichstext „lower halogen content“.
  2. Die genaue Bezeichnung und der Anteil der bromhaltigen Komponente im M922-Kombinationssystem sowie deren Kombinationsverhältnis zu R912.
  3. Halogen-ppm-Prüfberichte und angewandte Normen für die übrigen acht halogenfreien Modelle (R911/R912/R912B/R940/M911/M915/M918/M933).
  4. Die Berechnungsbasis für die Angabe „erfüllt die halogenfreie Norm IEC 61249“ bei R915 (Additiv / Masterbatch / Endprodukt).
  5. Die angegebene Prüfnorm-Nummer und der Bericht, auf die sich „kann die Perfluor-Prüfung bestehen“ bei R77F bezieht.
  6. Die vollständige Übersicht der Prüfdicken für die UL94-Flammwidrigkeitsklassen der einzelnen Modelle sowie die Prüfinstitute.
Datengrundlage

Jeder Wert in diesem Beitrag beruht auf offiziellen Produktdaten; Preise, Kundennamen und Zertifikatsnummern sind nicht enthalten.

Muster / Auswahl

Die Empfehlung richtet sich nach Ihrem Substrat, Ihrer Anlage und der Zielqualität; dasselbe Harzsystem kann an anderer Anlage anders ausfallen.

Technische Anfragen

UL Yellow Cards oder Nummern von Prüfberichten Dritter erhalten Sie über unser Technikteam; diese öffentliche Website enthält solche Dokumentnummern nicht.

Technische Daten sind typische Laborwerte; vor der Serienfertigung bitte im Kleinversuch verifizieren.

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, ist als Nächstes meist eines von drei Dingen an der Reihe.

  • Nennen Sie mir Ihre RezepturTrägerharz, Flammschutzmittel-Typ und Dosierung, Verarbeitungstemperatur — mit diesen drei Angaben kann ich Ihnen bei der Auswahl des Dispergiermittels und der Dosierspanne helfen.
  • Die Datentabellen anfordernJeder Wert im Beitrag ist mit einer Quellenseite belegt; nennen Sie mir die Tabelle, dann liefere ich sie.
  • Spezifikation von R1800-SK / R900APhysikalische Eigenschaften, Verträglichkeitsangaben und abgedeckte Trägerwerkstoffe stehen auf den Produktseiten.

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