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Dispersion effizienter machen.

Startseite/Newsroom/Mehr Weiß ≠ weißer: Bewertungsmaßstäbe für Deckkraft, Farbstärke und Dispergierbarkeit

Technik erklärt · 4. Oktober 2026

Mehr Weiß ≠ weißer: Bewertungsmaßstäbe für Deckkraft, Farbstärke und Dispergierbarkeit

Wenn die Aufhellung den Weißgrad nicht erhöht, liegt dies nicht zwangsläufig an einer falschen Dosierung. Deckkraft, Farbstärke und Dispergierbarkeit werden jeweils nach unterschiedlichen Verfahren gemessen und in unterschiedlichen Richtungen bewertet. Anhand des Originaltexts der Handbücher werden die drei Bewertungswege und reproduzierbare Kriterien dargestellt. Mit R1800-SK und 21 Messpunkten für Titandioxid (TiO₂) wird gezeigt, dass Helligkeit, TAPPI-Weißgrad und Gelbheit nach 1,6% nicht mehr synchron verlaufen. Außerdem werden 12 häufige Fehlinterpretationen, 2 Hinweise zur Nutzung der Datenebene sowie eine Abgrenzung zwischen überprüfbaren und nicht überprüfbaren Angaben aufgeführt.

  1. 01Antiagglomeration
  2. 02Verteilungsrate
  3. 03Schmierstoff-Gleichgewicht
Mehr Weiß ≠ weißer: Bewertungsmaßstäbe für Deckkraft, Farbstärke und Dispergierbarkeit

Aus dem Text verschobenErste Datentabelle in diesem Artikel (wörtlich)

BegriffAnzahl im „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“Anzahl im „Californium Curium – Funktionsadditive“Verwendung
Deckkraft2222Kenngrößenname, verwendbar
Farbstärke88Kenngrößenname, verwendbar
Färberate22⚠️ Erscheint nur in den Einträgen R1800-SH und R6800; kein eigenständiger Kenngrößenbegriff. Bei einer Verwendung muss jeweils das Modell ausdrücklich genannt werden
Dispergierbarkeit6275Fähigkeitsbeschreibung; „Dispergierbarkeit“ bezeichnet in diesem Artikel ausschließlich diesen Begriff
Dispergiergrad99Einstufungskriterium in der physikalisch-chemischen Tabelle
Verteilungsrate01⚠️ Erscheint in der Überschrift eines Abschnitts zur Mechanismusbeschreibung „Verbesserung der Verteilungsrate von Pigmentfüllstoffen im Harz“. Dies ist eine mechanistische Formulierung und keine Kenngröße

Bei weißen Masterbatches, weißen Füllstoff-Masterbatches und flüssigen Farb-Masterbatches steigen nach der Zugabe die Messwerte für die Deckkraft, und die Oberfläche wirkt heller. Kunden melden jedoch: „Es ist nicht weißer geworden.“ In dieser Situation werden häufig 2 Dinge getan: entweder die Dosierung weiter erhöhen oder das Dispergiermittel durch ein anderes Produkt ersetzen. Beide Wege sind datenmäßig nicht belastbar. Der vorliegende Bewertungsrahmen deckt ausschließlich weiße Masterbatches und flüssige Farb-Masterbatches ab. Für schwarze Masterbatches wird die Schwärzung als Kenngröße verwendet; eine Umrechnung über verschiedene Trägerstoffe beziehungsweise Farbkonzentrationen ist in den Unterlagen nicht angegeben. Eine Extrapolation erfolgt daher nicht.

Die beiden in diesem Artikel herangezogenen Unterlagen sind die offiziellen Handbücher „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“ und „Californium Curium – Funktionsadditive“. Im Folgenden werden sie verkürzt als „Hyperdispergiermittel-Handbuch“ und „Funktionsadditive-Handbuch“ bezeichnet. Die in diesem Artikel zitierten Passagen stimmen in beiden Handbüchern wörtlich überein und können daher gegenseitig als Referenz dienen. Für Punkte, die in den Handbüchern nicht aufgeführt sind, wird ausdrücklich „Originaltext der Unterlage nicht angegeben“ verwendet. Es werden keine Vermutungen angestellt und keine Lücken ergänzt.

Zunächst betrachten wir die Messwerte aus einem einzigen Versuch. Titandioxid (TiO₂) wurde mit R1800-SK als Hyperdispergiermittel behandelt. Die Bedingungen wurden mit PH=6,8 und 70℃ konstant gehalten; die Dosierung wurde von 0 bis 2,0% erhöht:

Dosierungsbasis (nach Gewichtsstandard)Die zwei Kriterien haben unterschiedliche Gewichtsbasis; der Cursor positioniert sich auf dem Median jedes Bereichs.

Bei 1,6% weisen alle 3 Kenngrößen gleichzeitig den günstigsten Wert der Versuchsreihe auf. Bei einer weiteren Erhöhung fallen L und TW kontinuierlich ab, während die Gelbheit bei 1,8% auf 3,97 steigt und bei 2,0% weiterhin 3,89 beträgt. Beide Werte liegen über dem bei 1,6% erzielten Wert von 3,84. Nach 1,6% verlaufen die 3 Kurven nicht mehr synchron. Dies ist der messtechnische Nachweis dafür, dass „mehr Zugabe ≠ insgesamt bessere Eigenschaften“. Eine Berechnung ist dafür nicht erforderlich. Dieser „günstigste Wert“ gilt jedoch ausschließlich unter den Bedingungen PH=6,8, 70℃ und im Versuchsbereich von 0,3%–2%. Für andere Temperaturen, PH-Werte oder Trägerstoffsysteme nennt das Handbuch keine reproduzierbaren Messwerte.

Betrachten wir nun die flüssigen Farb-Masterbatches. Der Originaltext der Unterlage zu R900A, der Grundlage speziell für flüssige Farb-Masterbatches, lautet: „Flüssige Farb-Masterbatches zeichnen sich durch eine hervorragende Dispergierbarkeit aus. Im Vergleich zu Farbpulvern und Farb-Masterbatches weisen flüssige Farb-Masterbatches eine höhere Farbstärke und Deckkraft auf; die damit hergestellten Kunststoffteile besitzen einen höheren Glanz.“ Außerdem heißt es: „Flüssige Farb-Masterbatches können Farbflecken und Sprenkelprobleme auf der Oberfläche der Erzeugnisse wirksam beseitigen.“

In dieser Passage steht kein „Weiß“. Das Handbuch legt nicht dar, dass flüssige Farb-Masterbatches weißer sind. Im Eintrag zu R900A ist ebenfalls keinerlei Messwert für Weißgrad, Helligkeit, Gelbheit oder optische Dichte angegeben. Für die Kundenangabe, das Produkt sei nach Zugabe eines flüssigen Farb-Masterbatches weißer geworden, gibt es somit keine Grundlage in den Unterlagen. Der Nutzen flüssiger Farb-Masterbatches liegt nicht in einer höheren Weißheit, sondern in weniger Sprenkeln, gleichmäßigerer Verteilung, höherer Deckkraft und Farbstärke sowie höherem Glanz.

Dass „mehr Weiß ≠ weißer“ keine rhetorische Formulierung ist, sondern aus den 3 Kurven hervorgeht, muss anhand der jeweiligen Messverfahren und Bewertungsrichtungen der 3 Kenngrößen erläutert werden. Sämtliche Zahlen, Einheiten und Zitate in diesem Artikel stammen ausschließlich aus den beiden genannten offiziellen Handbüchern sowie aus der Datenebene der Website und können einzeln überprüft werden. Für nicht dokumentierte Angaben wird „Originaltext der Unterlage nicht angegeben“ verwendet.

Die 3 Kenngrößen und ihre jeweiligen Messverfahren

Abbildung 1Deckvermögen und Färbevermögen sind zwei Ziele; die Formulierungen lassen sich nicht direkt aufeinander übertragen.
Deckkraftversuch: Die x-Achse zeigt den Verwendungsbereich von R1800-SK von 0.3%–2%, die y-Achse den Lichtdichtewert der Beschichtung. Es ist nur ein Messpunkt angegeben, 0.386 bei 1.6%; im Bereich ist schraffiert und mit einer gestrichelten Linie gekennzeichnet, dass keine einzelnen Messwerte vorliegen.
Abbildung 2Der einzige gemessene Wert der Deckkraft beträgt bei 1.6% 0.386. Das Material gibt nur diesen Wert und eine Kurventabelle wieder; die einzelnen Messwerte im Zwischenbereich sind nicht als Text angegeben, daher wird keine Interpolation vorgenommen.

1.1 Deckkraft Hiding Power: Folie messen, optische Dichte betrachten, größer ist besser

Die Definition aus dem Handbuch lautet wörtlich:

„Die Deckkraft ist die Fähigkeit eines Pigments, die Grundfarbe des eingefärbten Werkstoffs zu überdecken. Aus Titandioxid (TiO₂), das mit unterschiedlichen Gehalten an Hyperdispergiermitteln vorbehandelt wurde, wird ein Masterbatch hergestellt und anschließend zu einer Folie extrudiert. Die Transmission der Folie wird gemessen und in den optischen Dichtewert bei einer Standardfilmdicke (0,02mm) umgerechnet (im Folgenden als optische Dichte bezeichnet). Je größer die optische Dichte, desto höher ist die Deckkraft.“ —— Quelle: „Deckkraft“, definitionsabschnitt in den Handbüchern „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“ und „Californium Curium – Funktionsadditive“; wörtlich identisch.

Es gibt 3 reproduzierbare Kriterien:

Die Einflussfaktoren werden im Handbuch wie folgt beschrieben:

„Der Dispergiergrad des Pigments ist der wichtigste Einflussfaktor auf die Deckkraft. Je gleichmäßiger das Pigment dispergiert und je feiner die Partikel sind, desto größer ist die optische Dichte; im umgekehrten Fall ist sie kleiner.“ —— Quelle: „Einflussfaktoren der Deckkraft“ in beiden Handbüchern.

2 Punkte sind zu beachten: In der Geräteliste ist ein Spektrophotometer angegeben, das Modell ist nicht angegeben; auch die Umrechnungsformel von der Transmission zur optischen Dichte ist nicht angegeben. Die Dimensionalität der optischen Dichte ist im Originaltext der Unterlage nicht angegeben; das Handbuch nennt lediglich „optischen Dichtewert (im Folgenden als optische Dichte bezeichnet)“.

1.2 Farbstärke Tinting Strength: Musterplatten messen, TW / L / YI betrachten; Gelbheit ist umgekehrt zu bewerten

Die Definition aus dem Handbuch lautet wörtlich:

„Die Farbstärke bezeichnet die Färbefähigkeit eines Pigments. Die Farbstärke von Titandioxid (TiO₂) in Kunststoffen kann durch den Weißgrad charakterisiert werden: Je höher der Weißgrad, desto höher ist die Farbstärke des Titandioxids (TiO₂). Aus unterschiedlich vorbehandelten Pigmenten werden weiße Masterbatches hergestellt und anschließend Musterplatten angefertigt. Deren Weißgrad – vorzugsweise der TAPPI-Weißgrad TW –, Helligkeit (L) und Gelbheit (YI) werden mit einem Farbmessgerät bestimmt.“ —— Quelle: „Farbstärke“, definitionsabschnitt in den Handbüchern „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“ und „Californium Curium – Funktionsadditive“; wörtlich identisch.

Die reproduzierbaren Kriterien lauten:

  1. Messgröße: Messwerte eines Farbmessgeräts nach Anfertigung der Musterplatte – nicht einer Folie; Trägerstoff, Wandstärke und Ausrüstungsbedingungen der Musterplatte sind im Originaltext der Unterlage nicht angegeben. Die folgenden Messwerte können daher nur innerhalb derselben Musterplattenmethodik miteinander verglichen werden
  2. Charakterisierung: TAPPI-Weißgrad TW (vorrangig), Helligkeit L und Gelbheit YI
  3. Bewertungsrichtung: höherer Weißgrad = höhere Farbstärke (positiver Zusammenhang); niedrigere Gelbheit ist besser – im Original des Handbuchs heißt es: „Die Gelbheit zeigt den Vergilbungsgrad der Probe an. Bei weißen Masterbatches ist ein niedrigerer Gelbheitswert besser.“

Für schwarze Systeme gibt es eine parallele Definition, die als Vergleich dient und nicht mit weißen Systemen zusammengerechnet werden darf:

„Die Farbstärke bezeichnet die Färbefähigkeit eines Pigments. Die Farbstärke von Ruß in Kunststoffen kann durch die Schwärzung charakterisiert werden: Je höher die Schwärzung, desto höher ist die Farbstärke des Rußes.“ —— Quelle: „Farbstärke von Ruß“, definitionsabschnitt in beiden Handbüchern.

Der folgende Satz zu den Einflussfaktoren ist der unmittelbarste Beleg im Handbuch dafür, dass eine Aufhellung nicht zwangsläufig einen höheren Weißgrad bewirkt:

„Die Farbstärke des Pigments hängt hauptsächlich von den Eigenschaften des Pigments selbst ab, wird jedoch auch durch die Dispergierung des Pigments beeinflusst und wird überwiegend anhand der Helligkeit und des Weißgrads der Probe charakterisiert.“ —— Quelle: „Einflussfaktoren der Farbstärke“ in beiden Handbüchern.

Die Hauptursache liegt somit in den Eigenschaften des Pigments selbst; die Dispergierung wirkt ebenfalls als Einflussfaktor. Die Prüfstandardnummern für TW / L / YI sind im Originaltext der Unterlage nicht angegeben. Es wird lediglich „mit einem Farbmessgerät messen“ erwähnt; eine Norm wie GB/T oder eine andere Standardnummer wird nicht genannt. Da Standardnummern und Wiederholbarkeitsdaten fehlen, können die absoluten Werte dieser 3 Kenngrößen in der Regel nicht direkt zwischen Herstellern oder Instrumenten verglichen werden. Im vorliegenden Artikel erfolgt daher nur eine relative Bewertung innerhalb derselben Messreihe.

1.3 Dispergierbarkeit / Dispergiergrad: Mikroskopische Beobachtung und Partikelgrößenverteilung

Die Definition aus dem Handbuch lautet wörtlich:

„Die Dispergierbarkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Pigments, sich in dem zu färbenden Medium zu verteilen. Die Dispergierbarkeit kann qualitativ durch Beobachtung und Fotografieren mittels Phasenkontrastmikroskop oder Elektronenmikroskop sowie quantitativ durch Bestimmung der Partikelgrößenverteilung charakterisiert werden.“ —— Quelle: „Dispergierbarkeit“, definitionsabschnitt in den Handbüchern „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“ und „Californium Curium – Funktionsadditive“; wörtlich identisch.

Für die Bewertung gibt es 2 Wege: qualitativ = Beobachtung und Fotografieren mittels Phasenkontrastmikroskop oder Elektronenmikroskop; quantitativ = Bestimmung der Partikelgrößenverteilung. Das Handbuch gibt keine numerische Bewertungsmethode für die Dispergierbarkeit an – es nennt lediglich diese 2 Wege, jedoch keine Bewertungskriterien und keine Schwellenwerte. Jeder Weg setzt bestimmte Voraussetzungen voraus: Bei der mikroskopischen Beobachtung hängen die Aussage von der Vergrößerung und der auswertenden Person ab; bei der Partikelgrößenverteilung hängen die Aussage von Instrument und statistischer Methodik ab. Diese konkreten Bedingungen sind im Originaltext der Unterlage nicht angegeben. Eine „verbesserte Dispergierbarkeit“ kann deshalb nur richtungsbezogen bewertet werden; ein Zahlenwert darf nicht angegeben werden.

Das Handbuch enthält einen qualitativen Vergleich, der wörtlich wiedergegeben wird:

„In Abbildung A ist oberflächenbehandeltes Titandioxid (TiO₂) dargestellt. Die Bedingungen waren 1,6% R1800-SK Hyperdispergiermittel, PH-Wert=6,8 und 2% Ethanol bei 70℃. B zeigt unbehandeltes Titandioxid (TiO₂). Es ist zu erkennen, dass die Dispersion in Abbildung A gleichmäßiger ist und die Titandioxidpartikel kleiner sind; in Abbildung B hingegen treten bei den Titandioxidpartikeln schwere Agglomerationen auf. Daher wurde die Dispergierbarkeit von Titandioxid (TiO₂) durch die Behandlung mit R1800-SK Hyperdispergiermittel deutlich verbessert.“ —— Quelle: spezieller Versuchsabschnitt zu R1800-SK in beiden Handbüchern (mikroskopischer Vergleich).
⚠️ Das im Zitat verwendete „unbehandelt“ entspricht der ursprünglichen Schreibweise des Handbuchs; gemeint ist „nicht behandelt“. Es wurde unverändert aus dem Original übernommen und nicht korrigiert. Die entsprechende Formulierung in der Datenebene lautet „beide Werte liegen über den entsprechenden Werten von nicht vorbehandeltem Pigment“; auch diese Formulierung stammt wörtlich aus dem Handbuch.

1.4 Ein Begriff muss zunächst geklärt werden

Der in der Branchenpraxis umgangssprachlich verwendete Begriff wurde in beiden offiziellen Handbüchern 0-mal gefunden. Gemeint ist „Dispergierungsrate“. In den Unterlagen werden 2 native Begriffe verwendet:

In diesem Artikel werden durchgehend die nativen Begriffe der Unterlagen verwendet. Der abgelehnte umgangssprachliche Begriff „Dispergierungsrate“ wird nur in diesem Abschnitt an 2 Stellen als negierende Erwähnung verwendet und nicht als Kenngröße in diesem Artikel eingesetzt.

Der „Dispergiergrad“ ist ein anderer Sachverhalt. Er ist ein Einstufungskriterium in der physikalisch-chemischen Tabelle: Für die Typen R1800-S / R1800-SK / R1800-SH wird in der Tabelle „Dispergiergrad: III“ angegeben; für R188 (Wasserlack) ist „Dispergiergrad: ‖“ vermerkt. Das Handbuch definiert niemals eine Einstufungsmethode für den Dispergiergrad – die Bedeutung von III und ‖ sowie die jeweils zugeordneten Partikelgrößen sind im Originaltext der Unterlage nicht angegeben.

Der einzige Dispergiergrad-Test mit vollständigem quantitativem Berechnungsverfahren, der im Handbuch genannt wird, ist der Wasserdispergiergrad (Titandioxid-System; Verhältnis der Suspensionkonzentration vor und nach der Sedimentation):

Zweck: „Prüfung des Dispergiergrads von Fasertitandioxid in Wasser.“ Prinzip: „Die Probe wird unter Einwirkung eines magnetischen Rührers zu einer wässrigen Suspension gemahlen, in einen Sedimentationszylinder zur Bestimmung des Dispergiergrades gegeben, eine bestimmte Zeit stehen gelassen und anschließend das Verhältnis der Suspensionkonzentration vor und nach der Sedimentation bestimmt.“ Berechnungsformel: Wasserdispergiergrad% = (m3/m4) / (m2/m1) × 100 Rechenbeispiel aus dem Handbuch: M1=24,24 M2=1,18 M3=23,26 M4=1,09 → 1,09/23,26 = 0,047; 1,18/24,24 = 0,049 → 0,049/0,047 × 100 = 95,9 —— Quelle: Abschnitt und Rechenbeispiel zum Wasserdispergiergrad im Handbuch „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“; entsprechender Abschnitt im Handbuch „Californium Curium – Funktionsadditive“. Beide Handbücher stimmen wörtlich überein

Bei der Zitation muss der Eintrag ausdrücklich genannt werden: Der Originaltext dieses Berechnungsverfahrens gehört zum Eintrag RPEG20 organisches Umhüllungsmittel (Vergleichszeile RPEG20 und R1800 1%) und nicht zum speziellen Versuch mit R1800-SK.

1.5 Beziehungen zwischen den 3 Kenngrößen – ausschließlich durch Belege aus dem Handbuch, nicht durch Schlussfolgerungen

BeziehungOriginaltext des HandbuchsPosition im Handbuch
Deckkraft ← Dispergierungsniveau„Der Dispergierungsgrad des Pigments ist der wichtigste Einflussfaktor auf die Deckkraft.“„Einflussfaktoren der Deckkraft“ in beiden Handbüchern
Farbstärke ← hauptsächlich Eigenschaften des Pigments, ergänzend Dispergierung„Die Farbstärke des Pigments hängt hauptsächlich von den Eigenschaften des Pigments selbst ab, wird jedoch auch durch die Dispergierung des Pigments beeinflusst.“„Einflussfaktoren der Farbstärke“ in beiden Handbüchern
Dreiteiliger Prozess der Dispergierungsbehandlung„Der Dispergierungsprozess der Pigmente kann in 3 Teile unterteilt werden: Benetzung, Verfeinerung (Dispergierung), Stabilisierung nach der Verfeinerung (Umhüllung). Die Oberflächenbehandlung eines Pigments ist der Prozess der Stabilisierung nach der Verfeinerung des Pigments.“Abschnitt „Dispergierungsprozess“ in „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“; entsprechender Abschnitt in „Californium Curium – Funktionsadditive“
Obere Dosierungsgrenze, bei deren Überschreitung die Kenngröße sinkt„Wenn die Dosierung des Hyperdispergiermittels 1,6% beträgt, ist die optische Dichte der Folie maximal und erreicht 0,386“; „Bei einer weiteren Erhöhung der Dosierung nimmt siehingegen stark ab“; „Weil die Wechselwirkungen zwischen den R1800-SK Hyperdispergiermitteln eine „Brückenflockung“ verursachen, flocken die Pigmentpartikel durch die Verflechtung der gelösten Ketten des Hyperdispergiermittels aus, sodass die optische Dichtehingegen abnimmt.“Spezieller Versuchsabschnitt zu R1800-SK in beiden Handbüchern

Zum 3-teiligen Prozess ist außerdem eine vorausgehende Feststellung zu beachten: Im Handbuch steht: „Feinere Pigmentpartikel agglomerieren leichter und bilden große Partikel, die die Produktqualität beeinträchtigen. Sie dürfen daher nicht direkt eingesetzt werden, sondern müssen dispergiert werden“ (Abschnitt „Dispergierungsprozess“ in den Handbüchern „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“ und „Californium Curium – Funktionsadditive“). In den Unterlagen wird damit ausdrücklich widerlegt, dass Titandioxid (TiO₂) unverändert direkt in ein Masterbatch eingesetzt werden kann.

Zentrale Nachweise: 21 Messpunkte für R1800-SK

Intervallband gleicher Einheit

Schnittbereich gleicher Dimension (% · 2 Objekte)

Dimension · %

X-Achse = Dimension %; farbiger Streifen = Zielintervall, in das das Objekt fallen kann; Punkte außerhalb des Streifens = nicht erreichbare Anteile.

01.534.56%Zielband02461,6%2–3%0,5%–1%1–5%Überlappungssegment 2–3%X-Achse gleiche Dimension % ·X-Achsen-Skalierung basierend auf dem Maximum dieses Artikels (1–5 %); Längen nicht direkt über Artikel hinweg vergleichen.
  • Zielband
  • 0,5%–1%
  • Überlappungssegment 2–3%
  • X-Achse gleiche Dimension % ·
  • X-Achsen-Skalierung basierend auf dem Maximum dieses Artikels (1–5 %); Längen nicht direkt über Artikel hinweg vergleichen.
  • 1,6%2–3 %
  • 0,5%–1%1–5 %
Diagrammdaten (Quelltext wortgetreu)
ObjektIntervall
1,6%2–3 %
0,5%–1%1–5 %

QuelltextSkala 0–6 %

Vergleichsdiagramm mit drei unabhängigen Ordinaten: Helligkeit, Tauber-Weißgrad und Gelbheit in Abhängigkeit von der Zugabemenge; Helligkeit und Weißgrad erreichen bei 1.6% ihr Maximum und fallen anschließend zurück, während die Gelbheit bei 2.0% wieder ansteigt
Abbildung 3Hauptabbildung: Helligkeit und Tauber-Weißgrad erreichen bei 1.6% ihr Maximum und fallen anschließend auf das Niveau von 2.0% zurück; die Gelbheit verhält sich umgekehrt und ist bei 1.6% am niedrigsten und steigt danach wieder an. Die Maxima der drei Kurven fallen nicht zusammen und lassen sich nicht zu einem einzigen „Optimum“ kombinieren.
Das qualitative Staffeldiagramm links zeigt, dass die Einsatzmenge mit zunehmender Feinheit und Ölabsorption steigt; rechts sind die beiden Messbereichsendpunkte aus dem Handbuch angegeben.
Abbildung 4Zwischen der Einsatzmenge, der Feinheit und der Ölabsorption besteht nur ein qualitativer Zusammenhang: Die Unterlagen enthalten eine Klassifizierungstabelle und eine gerichtete Aussage, jedoch keine quantitative Funktion; daher wird im Diagramm keine Kurve dargestellt.

Die Bedingungen wurden konstant gehalten: PH=6,8、70℃; der Versuchsbereich lag bei 0,3%–2%. Die Rezeptur des Oberflächenbehandlungsversuchs bestand aus Titandioxid (TiO₂) R298 (69,5g) + R1800-SK + LLDPE 218W (30g). Die Zugabereihenfolge lautete: „Zunächst werden Titandioxid (TiO₂) und R1800-SK Hyperdispergiermittel in einen Hochgeschwindigkeitsmischer gegeben und gerührt. Sobald eine Temperatur von etwa 100℃ erreicht ist, wird LLDPE218W zugegeben. Nachdem die Materialien gleichmäßig gemischt sind, werden sie in einen Granulator entlassen und für die Granulierung bereitgestellt.“ In den Versuchsmaterialien sind „R298 Titandioxid (TiO₂) der Pangang Group“ und „LLDPE218W aus Saudi-Arabien“ angegeben (Bedingungen des speziellen R1800-SK-Versuchs in beiden Handbüchern, wörtlich identisch).

Die nachstehenden 21 Werte sind sämtlich Originalwerte aus dem Handbuch. Es wurden keine Berechnungen, Interpolationen oder Umrechnungen vorgenommen (dieselbe Tabelle in den Handbüchern „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“ und „Californium Curium – Funktionsadditive“, wörtlich identisch). Diese 21 Werte gelten ausschließlich für die in diesem Abschnitt angegebene Rezeptur und die Bedingungen (PH=6,8、70℃, Versuchsbereich 0,3%–2%). Vergleichswerte für andere Rezepturen, PH-Werte oder Temperaturen sind im Handbuch nicht angegeben.

Dosierung Hyperdispergiermittel %Helligkeit LTAPPI-Weißgrad TWGelbheit YI0% als nicht behandelter Bezugswert (PH=6,8、70℃)
088,2775,154,63Bezugswert
0,588,8975,764,21Bezugswert
1,089,1276,314,34Bezugswert
1,289,8776,354,23Bezugswert
1,690,1877,763,84Alle 3 Kenngrößen weisen gleichzeitig den günstigsten Wert der Versuchsreihe auf
1,888,2675,813,97Bezugswert
2,087,8375,793,89Bezugswert

Die Bewertung des Handbuchs für die Zeile mit 1,6% lautet wörtlich: Die 3 Werte „liegen sämtlich über den entsprechenden Werten von nicht vorbehandeltem Pigment“. (Die Formulierung „nicht vorbehandelt“ entspricht dem Originalwortlaut des Handbuchs.)

Interpretation der 3 Kurven

Erstens fallen Helligkeit und TAPPI-Weißgrad nach dem Maximum bei 1,6% synchron ab: 90,18 → 88,26 → 87,83; 77,76 → 75,81 → 75,79. Der Verlauf beider Linien ist sehr ähnlich. Dies zeigt, dass die Weißheitseigenschaften dieser weißen Masterbatch-Gruppe in Abhängigkeit von der Dosierung des Hyperdispergiermittels einer Begrenzung mit monotonem Verlauf unterliegen und nicht nach dem Prinzip „je mehr, desto besser“ funktionieren. Die Zuordnung dieser 6 Messwerte muss klar dokumentiert werden: Sie stammen aus der Messkette Musterplatte → Farbmessgerät und stammen weder aus derselben Probencharge noch aus derselben Messkategorie wie die Messwerte auf der Deckkraftseite Folienherstellung → Transmission. Die Messwerte beider Pfade dürfen nicht miteinander abgeleitet werden; eine Umrechnungsbeziehung ist im Originaltext der Unterlage nicht angegeben.

Zweitens fällt die Gelbheit nicht gemeinsam mit dem Weißgrad ab: Der niedrigste Wert bei 1,6% beträgt 3,84. Bei 1,8% steigt er auf 3,97. Bei 2,0% fällt er zwar auf 3,89, liegt aber weiterhin über dem bei 1,6% erzielten Wert von 3,84. Das bedeutet, dass sich der Vergilbungsgrad nach 1,6% nicht synchron mit dem Weißgrad verbessert. Die 2 potenziellen Minimumswerte – 3,84 bei 1,6% und 3,89 bei 2,0% – liegen nicht bei derselben Dosierung. Der Bewertungsrahmen wird dadurch enger: YI und TW stammen beide aus dem Farbmessgerät, YI ist jedoch ein umgekehrt zu bewertender Kennwert. Da das Handbuch weder die Prüfstandardnummer noch Wiederholbarkeitsdaten für YI angibt, ist im Originaltext der Unterlage nicht angegeben, ob die Differenz zwischen 3,84 und 3,89 innerhalb der Wiederholbarkeit des Instruments liegt. Der vorliegende Artikel führt daher ausschließlich einen Richtungsvergleich durch und keine Signifikanz- oder Konformitätsbewertung.

Drittens verlaufen die 3 Kurven nach 1,6% nicht mehr synchron. Dies ist der direkte messtechnische Beleg dafür, dass „mehr Zugabe ≠ insgesamt bessere Eigenschaften“. Der Geltungsbereich ist genau die oben angegebene Rezeptur und die genannten Bedingungen. Wiederholversuche über verschiedene Rezepturen hinaus sind im Handbuch nicht angegeben.

Maximum und Einbruch auf der Deckkraftseite

Derselbe Versuch zeigt den Höchstwert der Deckkraft: Bei einer Dosierung von 1,6% ist die optische Dichte der Folie maximal und erreicht 0,386 (Standardfilmdicke 0,02mm, konstant bei PH=6,8 und 70℃). Nach dem Maximum erfolgt ein starker Rückgang. Das Handbuch beschreibt den Grund sehr eindeutig: Bei einer Dosierung von 1,6% R1800-SK Hyperdispergiermittel sind die Ankergruppen gesättigt. Wird die Dosierung weiter erhöht, entstehen zwischen den Hyperdispergiermitteln Wechselwirkungen und es tritt Brückenflockung auf. Die Pigmentpartikel flocken durch die Verflechtung der gelösten Ketten des Hyperdispergiermittels aus, sodass die optische Dichte wieder abnimmt. Die Zuordnung der Bedingungen ist klarzustellen: Dieser Wert von 0,386 ist die optische Dichte der Folie (Standardfilmdicke 0,02mm, PH=6,8, 70℃) und gehört zu einem anderen Messsystem als die im vorherigen Abschnitt genannten Werte TW / L / YI aus dem Farbmessgerät. Die „Brückenflockung“ ist eine im Handbuch angegebene mechanistische Erklärung. Für diese Versuchsreihe werden lediglich der Anstieg und der Rückgang der optischen Dichte dargestellt; ein mikroskopischer oder partikelgrößenbezogener Nachweis der Flockungsstruktur ist im Originaltext der Unterlage nicht angegeben.

Ein Bewertungsmaßstab muss hier klar abgegrenzt werden: Das Handbuch nennt gleichzeitig 2 Werte, die parallel bestehen und nicht gegeneinander ausgewählt werden:

WertBewertungsrahmenPosition im Handbuch
0,5%für die Oberflächenbehandlung empfohlene Prozessdosierung (gemeinsam mit PH=6,8 und 70℃ angegeben)Abschnitt „Allgemeine physikalisch-chemische Eigenschaften“ zu R1800-SK im Handbuch „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“; Abschnitt zu R1800-SK in „Californium Curium – Funktionsadditive“
1,6%optimale Versuchdosierung (maximale optische Dichte, geringste Gelbheit), Versuchsbereich 0,3%–2%Spezieller Versuchsabschnitt und Abschnitt „Dosierung“ zu R1800-SK in beiden Handbüchern
0,5%–1%【Dosierung】, Bezugsgröße ist das fertige KunststoffproduktAbschnitt „Dosierung“ in „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“; Feld „Dosierung“ auf der Detailseite R1800-SK der Website

Der empfohlene Prozesswert und der optimale Versuchswert gelten für unterschiedliche Prozessschritte. Eine Umrechnungsbeziehung zwischen beiden Werten ist in den Unterlagen nicht angegeben. Beide Werte sind daher gemeinsam zu zitieren.

Ein weiterer Hinweis gehört zur gleichen Abgrenzung: Das Handbuch enthält zu diesem Versuch die ausdrückliche Feststellung: „Da die Prüfsysteme und Bewertungskriterien der einzelnen Hersteller voneinander abweichen, dienen die Ergebnisse dieses Versuchs nur als Orientierung. Wir übernehmen keine Zusagen oder Garantien; der Anwender ist dafür verantwortlich, zu prüfen, ob seine Anforderungen erfüllt sind.“ (im Eintrag R101A der Handbücher „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“ und „Californium Curium – Funktionsadditive“, auf derselben Seite wie die R101A-Vergleichstabelle). Bei jeder Nennung der oben genannten Versuchsdaten ist dieser Bewertungsrahmen mit anzugeben.

Abschließend betrachten wir die Daten selbst

Die allgemeinen physikalisch-chemischen Daten von R1800-SK (Abschnitt R1800-SK in „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“) lauten: blaues pastöses Material; Hauptbestandteil Polyalkylenether (daneben wird auch die Formulierung „Polyalkylenetherpolymere“ verwendet; beide Schreibweisen bestehen parallel nebeneinander und werden nach Ebenen wiedergegeben); Geruch „schwacher Schweinefettgeruch“; Aminzahl ≦9 mgKOH/g; Dichte 1,190 g/cm³; Flammpunkt 285 ℃; Viskosität 980-3600 mPa•s (im Handbuch „Californium Curium – Funktionsadditive“ für denselben Parameter mit mPa·s angegeben); Säurezahl 6,8-7 mgKOH/g; Dispergiergrad III (keine Einstufungsmethode angegeben); Verpackung 25kg/PE-Kunststoffeimer; Lagerung „an einem kühlen, trockenen Ort, vor Feuchtigkeit schützen“.

Eine weitere Gruppe von Vergleichsdaten ist einzeln zu betrachten: Der Originaltext des Handbuchs lautet: „Die Schmierwirkung ist 26-mal so hoch wie bei Wachs, die Dispergierleistung ist 113-mal so hoch wie bei Wachs“. Es handelt sich um 2 einzelne Vergleiche, nicht um eine um 113-mal höhere Gesamtleistung. Auf dieser Seite sind weder die Prüfmethode noch die Art des Referenzwachses angegeben.

12 verbreitete Fehlvorstellungen mit jeweiligem Quellennachweis

Aus dem Text verschobenArbeitsschritte (Originaltext, unverändert)

  1. Messgröße: die Transmission der Folie, umgerechnet in den optischen Dichtewert bei einer Standardfilmdicke von 0,02mm (in der Unterlage als „optische Dichte“ bezeichnet)
  2. Herstellung der Probe: mit unterschiedlichen Gehalten an Hyperdispergiermitteln vorbehandeltes Titandioxid (TiO₂) → Herstellung des Masterbatches → Folienextrusion. Der ursprüngliche Prozessablauf lautet: Trägerharz/Pigment/Hyperdispergiermittel → Hochgeschwindigkeitsrühren → Granulierung → Extrusionsblasfolienherstellung → Deckkraft → Weißgrad
  3. Bewertungsrichtung: größere optische Dichte = höhere Deckkraft; es gibt keinen Bereich, in dem ein größerer Wert schlechter ist
Mehrteiliges Säulendiagramm: Gegenüberstellung von R101A mit TMP und 7020 in den sechs Kennwerten Farbstärke, Transmissionsgrad, Dispergierbarkeit, Ölabsorption, Helligkeit und Gelbstabilität.
Abbildung 5Gegenüberstellung von R101A mit TMP und 7020 nach einzelnen Positionen. Für die Spalten Dispergierbarkeit und Ölabsorption sind in den Unterlagen weder Einheiten noch Bereiche angegeben; dies ist im Bild entsprechend beibehalten, ohne Einheiten zu ergänzen.
12 verbreitete…
#Verbreitete AussageSachstand in den UnterlagenBewertungFundstelle
1„Durch Zugabe von weißem Farb-Masterbatch/flüssigem Farb-Masterbatch wird das Produkt weißer“Im Handbuch zu R900A heißt es zum flüssigen Farb-Masterbatch, es verfüge über eine „höhere Farbstärke und Deckkraft“, die „hergestellten Kunststoff Fertigartikel“ hätten eine „höhere **Glanz“ und es werden „Farbflecken und Fleckenprobleme auf der Oberfläche der Fertigartikel“ beseitigt. An keiner Stelle wird von „weißer/höherem Weißgrad“ gesprochen. Im Eintrag zu R900A sind weder Weißgrad-, Helligkeits- oder Gelbheitswerte noch optische Dichte angegeben❌ Nicht ausreichend belegt; „weißer“ ist eine SchlussfolgerungR900A-Einträge in beiden Handbüchern; Detailseite R900A auf der Website
2„Aufhellen = Zugabe von Titandioxid = steigende Deckkraft“Deckkraft und Weißgrad beruhen auf 2 unterschiedlichen Prüfungen: Deckkraft=optische Dichte einer Standardfolie mit 0,02mm Schichtdicke, abgeleitet aus der Transmissionsrate der Folie; Farbstärke=TAPPI-Weißgrad TW/Helligkeit L/Gelbheitsindex YI der Farbmuster. Im R1800-SK-Versuch erreichten L und TW bei 1,6% ihr Maximum (90,18 / 77,76) und fielen bei 2,0% auf 87,83 / 75,79 zurück, während YI bei 2,0% 3,89 betrug und damit über dem bei 1,6% ermittelten Wert von 3,84 lag❌ Nicht zutreffend; die 3 Kurven verlaufen nach 1,6% nicht synchronDefinitionen von „Deckkraft/Farbstärke“ in beiden Handbüchern sowie R1800-SK-Versuchstabelle
3„Je mehr Dispergiermittel zugegeben wird, desto höher ist die Deckkraft“Bei weiter steigender Dosierung nimmt sie „hingegen stark abfallen“ bzw. „stattdessen steuer ab“; Grund hierfür ist die Bildung einer „Brückenflockung“, weshalb die optische Dichte sinkt. Die Ankergruppe ist bei 1,6% „gesättigt“❌ Eindeutig widerlegt; ein Optimum ist vorhanden, bei Überschreitung sinkt der WertSpezieller R1800-SK-Versuchsabschnitt in beiden Handbüchern
4„Schwache Farbstärke liegt am Pigment selbst; ein Dispergiermittel bringt keinen Nutzen“„Die Farbstärke des Pigments hängt hauptsächlich von den Eigenschaften des Pigments selbst ab, wird jedoch auch von der Pigmentdispergierung beeinflusst“. Nach der Behandlung mit R1800-SK lagen Weißgrad und Helligkeit „sowohl über den entsprechenden Werten des nicht vorbehandelten Pigments“⚠️ Halb richtig, halb falsch: Das Pigment ist die Hauptursache; die Dispergierung hat jedoch eine messbare WirkungAbschnitte „Einflussfaktoren der Farbstärke“ in beiden Handbüchern sowie Auswertungssatz zum R1800-SK-Versuch
5Verwendung eines umgangssprachlichen Branchenbegriffs als offizieller Kennwert aus den Unterlagen (der umgangssprachliche Begriff ist in §1.4 abgegrenzt)Die Volltextsuche in beiden Handbüchern ergibt 0 Treffer für diesen umgangssprachlichen Begriff. Die native Bezeichnung in den Unterlagen lautet „Dispergierbarkeit“ (62 Treffer im Hyperdispergiermittel-Handbuch / 75 im Funktionsadditiv-Handbuch) und „Dispergiergrad“ (9 / 9 Treffer)❌ Der Begriff ist in den Unterlagen nicht vorhanden; bei Verwendung muss er als Branchenjargon gekennzeichnet werdenVolltextsuchergebnisse in beiden Handbüchern (siehe §1.4)
6„Dispergiergrad III = Dispergierbarkeitsstufe 3“In der Tabelle „Physikalisch-chemische Eigenschaften“ der Handbücher steht „Dispergiergrad: III“. Im gesamten Text werden jedoch weder Einstufungsmethode noch Messbereich oder Zuordnung zu Partikelgrößen angegeben. Bei R188 ist zudem „Dispergiergrad: ‖“ vermerkt⚠️ Die Einstufungsgrundlage ist in den Unterlagen nicht angegeben und darf nicht eigenständig interpretiert werdenTabellen mit physikalisch-chemischen Eigenschaften für R1800-S / R1800-SK / R1800-SH / R188 in beiden Handbüchern
7„R900 und R900A gehören zusammen und sind alt/neu; es genügt der Neue“R900 ist mit „Kombiniertes Dispergiermittel R900“, Dichte 1,210g/ml, Feststoffgehalt 12.-12,7% und dem Status „Eingestellt“ aufgeführt. R900A ist mit „Träger für flüssiges Farb-Masterbatch R900A“, Dichte 1,220g/cm³ und ohne Feststoffgehalt aufgeführt. R900A ist ein eigenständiges Modell und kein Zusatzcode von R900❌ Nicht zutreffend; die Werte der beiden Modelle dürfen nicht übereinander übernommen werdenR900- und R900A-Einträge in „Californium Curium – Functional Additives“; Detailseiten R900 und R900A auf der Website
8„Die Dispergierleistung ist 113-mal so hoch wie bei Wachs, daher ist die Gesamtleistung 113-mal so hoch“Originaltext: „Die Schmierwirkung ist 26-mal so hoch wie bei Wachs, die Dispergierleistung ist 113-mal so hoch wie bei Wachs“. Es handelt sich um 2 einzelne Vergleiche. Prüfmethode und Art des Referenzwachses sind nicht angegeben❌ Fehlinterpretation; die Werte dürfen nur für die jeweiligen Einzelvergleiche zitiert werdenAbschnitt „Allgemeine physikalisch-chemische Eigenschaften“ für R1800-SK in „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“; Detailseite R1800-SK auf der Website
9„Da R900 eingestellt wurde, ist R900A dessen Ersatzprodukt“Auf der Detailseite R900 heißt es: „In den offiziellen Unterlagen ist kein direktes Ersatzmodell für dieses Modell angegeben“. Produkte derselben Serie im aktuellen Status dienen ausschließlich „zur Referenz bei der Auswahlentwicklung (Referenz für denselben Verwendungszweck, die keine offizielle Ersatzerklärung darstellt)“❌ Nicht ausreichend belegt; es liegt keine offizielle Ersatzerklärung vorDetailseite R900 auf der Website
10„Titandioxid kann dem Masterbatch direkt zugesetzt und verwendet werden“„Feinere Pigmentpartikel lagern leicht zusammen, bilden große Partikel und beeinträchtigen die Produktqualität. Daher dürfen sie nicht direkt eingesetzt werden und müssen dispergiert werden“. Die Dispergierung umfasst 3 Phasen: Benetzung, Verfeinerung (Dispergierung) und Stabilisierung nach der Verfeinerung (Umhüllung)❌ Eindeutig widerlegtAbschnitte „Dispergierungsprozess“ in beiden Handbüchern
11„Wenn 1,6% Dispergiermittel zugesetzt wurden, ist alles erledigt; die Temperatur kann beliebig gewählt werden“Phasenübergangsgrenze bei 70℃: „Unter 70℃ wird die Umhüllungsschicht nicht aufgelöst, über 70℃ beginnt sie sich aufzulösen und in einen ionischen Haftvermittler umzuwandeln, wodurch die Verträglichkeit von Titandioxid und Harz verbessert wird“. Im Ergebnis heißt es zudem: „Bei 70℃ ist die Wirkung der Oberflächenbehandlung am besten“⚠️ Die Temperatur ist eine unabhängige Voraussetzung und keine nachrangige Größe neben der DosierungR1800-SK-Abschnitt und Versuchsergebnisse in „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“
12„Alle Produktparameter auf der Website können direkt zitiert werden“In der Vergleichstabelle R101A auf der Website ist die Dispergierbarkeit mit „5-Punkte-Skala“ angegeben, der Wert lautet jedoch 6,50. Die specs im Eintrag R900 auf der Website stimmen nicht mit dem R900-Eintrag in den Handbüchern überein, sondern mit der Tabelle für R101A⚠️ In der Datenebene sind fehlerhafte Angaben vorhanden; Rückführung zu den Handbüchern erforderlich (ausführlich in Abschnitt 4 und 5)Siehe folgender Abschnitt
Die Tabelle umfasst 12 Zeilen × 5 Spalten, jede Zeile mit Quellenverweis; auf schmalen Bildschirmen lässt sie sich seitlich scrollen.

2 Aspekte, die beim Lesen der Website-Daten zu beachten sind

Draufsicht einer schematischen Darstellung: In einem runden Behälter trennt eine dicke Grenzlinie die beiden Seiten. Links befindet sich eine flockige, raue weiße Agglomeratmasse, rechts gleichmäßig dispergierte, in gleichen Abständen angeordnete Partikel.
Abbildung 6Grenze zwischen Agglomeraten und dispergiertem Bereich: Im selben System koexistieren zwei Zustände, deren Morphologie sich auf beiden Seiten der Grenze deutlich unterscheidet. Die Abbildung ist schematisch und nicht maßstäblich.

Bei diesen 2 Punkten geht es nicht um eine Schuldzuweisung, sondern um die richtige Nutzung der Quellen: Die Datenebene dient der Produktpräsentation, die Handbücher bilden die technische Grundlage. Bei Abweichungen gilt das Handbuch; zugleich muss erkennbar sein, auf welche Quellenebene sich eine Angabe bezieht.

4.1. „5-Punkte-Skala“ für die Dispergierbarkeit und 6,50 widersprechen einander

In der Vergleichstabelle R101A auf der Website ist die Dispergierbarkeit mit einer „5-Punkte-Skala“ angegeben, während derselben Zeile der Wert 6,50 zugeordnet ist. In den Handbüchern lautet die entsprechende Zeile wie folgt (gemessene Vergleichstabelle von R101A mit TMP und 7020; in beiden Handbüchern identisch). Prüfmethode, Musterpräparation und Einheit/Messbereich sind in den Unterlagen nicht angegeben. Die Werte in der Tabelle dienen daher ausschließlich zur relativen Rangfolge der 3 Umhüllungsmittel und dürfen nicht als absolute Leistungswerte übernommen werden. Auf derselben Seite befindet sich außerdem ein „Besonderer Hinweis“, dessen Aussage den Versuchsdaten aus Abschnitt 2 entspricht.

KennwertTMP7020R101AEinheitAngabe in den Unterlagen
TCS (transparent color strength)186019302013Nicht angegeben—
Transmissionsgrad232018,7Nicht angegebenRichtung: R101A am niedrigsten
Dispergierbarkeit4,55,36,50Nicht angegebenAngabe in der Datenebene: „5-Punkte-Skala“, im Widerspruch zu 6,50
Ölabsorptionswert19,0918,5616,30g/100gRichtung: Je niedriger, desto besser
Helligkeit93,594,696,2Nicht angegeben—
Vergilbungsbeständigkeit (keine Verfärbung, kein Glanzverlust)110C150C150C℃—

Einheit und Messbereich sind im Handbuch nicht angegeben. Die Angabe „5-Punkte-Skala“ in der Datenebene und der Handbuchswert 6,50 überschreiten einander widersprüchlich die Obergrenze von 5 Punkten; beide Angaben sind beizubehalten und keine auszuwählen. Bei der Zitierung dieser Zeile darf nur der Wert angegeben und der Hinweis „Einheit und Messbereich nicht angegeben“ ergänzt werden. Die Formulierung „6,50 Punkte (Maximum 5 Punkte)“ ist zu vermeiden.

Zur Interpretation dieser Tabelle gilt: Dispergierbarkeit↑ und Ölabsorptionswert↓ verhalten sich gleichgerichtet (Dispergierbarkeit 4,5→5,3→6,50; Ölabsorptionswert 19,09→18,56→16,30). Innerhalb derselben 3-stufigen Reihe steigt auch die Helligkeit monoton an (93,5→94,6→96,2). Somit liefert diese Tabelle selbst keinen Beleg dafür, dass die Dispergierbarkeit zunimmt, der Weißgrad jedoch nicht. Zulässig ist ausschließlich die Aussage, dass TCS und Helligkeit einer eigenständigen Achse angehören und ihr Verlauf nicht aus der Spalte „Dispergierbarkeit“ abgeleitet werden kann. Einheit und Messbereich sind nicht angegeben; Wiederholungszahl und Abweichung fehlen ebenfalls. Die Tabelle dient daher ausschließlich als richtungsgebender Vergleich und nicht zur Beurteilung statistischer Signifikanz oder Konformität.

4.2. Die specs von R900 stimmen nicht mit dem Handbucheintrag überein

Die specs im Eintrag R900 auf der Website lauten: Aussehen weiße pastöse Flüssigkeit / nichtflüchtige Bestandteile 99,9% / spezifisches Gewicht 1,03 g/mL / pH 6,8-7 / Verdünnungsmittel Wasser, Dosierung „0,1-3% (bezogen auf das Pulvergewicht)“.

Der R900-Eintrag im Handbuch „Californium Curium – Functional Additives“ lautet wörtlich:

„Aussehen: weiße milchige Flüssigkeit; Dichte: 1,210g/ml; pH-Wert: 6,0-7,0; Feststoffgehalt: 12.-12,7%; Viskosität: 200-600mPas; Löslichkeit: leicht löslich in Wasser.“ —— Quelle: R900-Eintrag in „Californium Curium – Functional Additives“. R900 ist eingestellt und dient ausschließlich als historischer Vergleich.

Beide Wertegruppen weichen vollständig voneinander ab. Die erste Gruppe stimmt jedoch vollständig mit der Tabelle „Wesentliche Produktkennwerte“ für R101A in „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“ überein (nichtflüchtige Bestandteile 99,9% / spezifisches Gewicht 1,03 / pH 6,8-7 / Verdünnungsmittel Wasser / Dosierung 0,1-3%). Es liegt der Verdacht nahe, dass in der Datenebene irrtümlich die Parameter von R101A eingesetzt wurden. Dies ist ein aus dem Abgleich abgeleiteter Schluss; weder Website noch Handbücher enthalten eine schriftliche Korrektur. Der Punkt ist daher zu bestätigen.

Im Ausdruck „Feststoffgehalt: 12.-12,7%“ folgt auf die erste 12 ein Dezimalpunkt. Dies ist aus dem Handbuch unverändert übernommen und wurde nicht berichtigt.

Bei der Nutzung gilt: Die physikalischen Parameter von R900 sind ausschließlich dem Handbuch zu entnehmen. Die Parametergruppe der Datenebene darf für R900 nicht verwendet werden; sie wird im vorliegenden Dokument sowie in externen Inhalten nicht als physikalische Parameter von R900 behandelt und in die Liste der zu prüfenden Angaben aufgenommen.

2 weitere Zitierregeln, die hier vermerkt werden sollten

R900 ist eingestellt. In der Kopfnotiz der Detailseite R900 steht „R900 —— eingestellt“. In der Vergleichstabelle auf der Detailseite R900A ist in der Zeile „Status“ ebenfalls „Eingestellt“ angegeben. Originaltext auf der Website: „Dieses Modell ist ein historisch registriertes Modell (eingestellt); die Unterlagen werden aufbewahrt. Diese Seite ist nach den historischen Unterlagen unverändert zusammengestellt.“ Sämtliche R900-Werte in diesem Abschnitt dienen ausschließlich als historischer Vergleich. Sie dürfen nicht für Produktempfehlungen aktueller Modelle verwendet werden und nicht den Eindruck einer aktuellen Verfügbarkeit erwecken. Die Website erklärt ausdrücklich, dass in den offiziellen Unterlagen kein direktes Ersatzmodell genannt wird; R900A darf nicht als Ersatzprodukt bezeichnet werden. Die Aussage zu den Problemen schlechter Dispergierung bei R900 („Je feiner das Pulver, desto eher treten Agglomerationen auf“ … „Je höher jedoch die zugesetzte Menge Dispergiermittel in der Produktion, desto eher treten Klumpen auf“, Eintrag R900 in „Californium Curium – Functional Additives“) darf ausschließlich als Mechanismusnachweis zitiert werden; dabei ist anzugeben, dass das Modell eingestellt ist.

Bei den 3 Dosierungsangaben zu R900A unterscheiden sich die Bezugsgrößen; sie dürfen nicht ineinander umgerechnet werden:

BezugsgrößeWertNennerFundstelle im Handbuch
Handbuch, „Zugabemenge“1%—10%Endprodukt aus KunststoffR900A-Einträge in beiden Handbüchern; Detailseite R900A auf der Website
Zugabemenge für decksfarbene Fertigartikel0,6-2,0%Bezugsgröße=flüssiges Farb-Masterbatch, nicht R900A-ZugabemengeR900A-Eintrag in „Californium Curium – Functional Additives“; Detailseite R900A auf der Website
Zugabemenge für transparente Fertigartikel0,2-0,5%wie obenwie oben
Dosierungsfeld der Website-Datenebene15-40%bezogen auf die Formulierung des flüssigen Farb-MasterbatchsR900A-Eintrag auf der Website

Die Detailseite auf der Website führt „die Korrespondenz zwischen 15-40% in der Datenebene und 1%—10% im Handbuch in der Datenebene“ als Prüfpunkt 1: Die Bezugsgrößen sind unterschiedlich; die entsprechenden Unterlagen erläutern die Beziehung nicht. Die 3 Angaben haben unterschiedliche Bezugsgrößen und dürfen weder ineinander umgerechnet noch zu einem gemeinsamen Bereich zusammengefasst werden.

Abgrenzung zwischen überprüfbaren und nicht überprüfbaren Angaben

Intervallband gleicher Einheit

Schnittbereich gleicher Dimension (% · 2 Objekte)

Dimension · %

X-Achse = Dimension %; farbiger Streifen = Zielintervall, in das das Objekt fallen kann; Punkte außerhalb des Streifens = nicht erreichbare Anteile.

920.7532.544.2556%Zielband1020304050„Die Zugabemenge k…30–50%„Die Farbstärke or…10–20%X-Achse gleiche Dimension % ·X-Achsen-Skalierung basierend auf dem Maximum dieses Artikels (10–50 %); Längen nicht direkt über Artikel hinweg vergleichen.
  • Zielband
  • „Die Zugabemenge k…
  • „Die Farbstärke or…
  • X-Achse gleiche Dimension % ·
  • X-Achsen-Skalierung basierend auf dem Maximum dieses Artikels (10–50 %); Längen nicht direkt über Artikel hinweg vergleichen.
  • „Die Zugabemenge k…30–50 %
  • „Die Farbstärke or…10–20 %
Diagrammdaten (Quelltext wortgetreu)
ObjektIntervall
„Die Zugabemenge kann in der Produktion um 30%-50% gesenkt werden“30–50 %
„Die Farbstärke organischer Pigmente kann um mehr als 25% erhöht und gleichzeitig die Deckkraft anorganischer Pigmente verbessert werden“ sowie „selbst bei einer Verringerung des Pigmentanteils um 10%~20% wird die Farbwirkung nicht abgeschwächt“10–20 %

QuelltextSkala 9–56 %

Seitliches technisches Schema: Ein schmaler Lichtstrahl tritt aus einer Lichtquelle durch einen Einzelschlitz, passiert eine weiße, halbtransparente Folienprobe und erreicht eine dunkle Unterlage sowie die Empfängerseite.
Abbildung 7Schematische Darstellung der Prüfvorrichtung zur Messung der optischen Dichte dünner Filme: Lichtquelle, Einzelschlitz, Folienprobe, Unterlage und Empfängerseite. Die Unterlagen enthalten nur die Prüfmethode und die Standardfilmdicke, jedoch kein Gerätemodell.

Dieser Abschnitt zeigt den Lesern, welche Schlussfolgerungen mit dem Lieferanten anhand von Unterlagen überprüft werden können und welche lediglich als Richtungshinweis dienen.

5.1. Einzeln nachprüfbare Angaben (Originaltext und Werte in den Handbüchern vorhanden)

Abgrenzung zwi…
SchlussfolgerungPrüfeinstieg
Messung und Bewertungsrichtung der DeckkraftDefinitionen von „Deckkraft“ in beiden Handbüchern (wörtlich)
Messung der Farbstärke und Bewertungsrichtung der GelbheitDefinitionen von „Farbstärke“ in beiden Handbüchern (wörtlich)
Qualitative und quantitative Bestimmung der DispergierbarkeitDefinitionen von „Dispergierbarkeit“ in beiden Handbüchern (wörtlich)
Sämtliche Messwerte für L / TW / YI an 7 DosierungspunktenSpezielle R1800-SK-Versuchstabelle in beiden Handbüchern (wortgleich)
1,6% ist der Maximalwert der Deckkraft mit 0,386; bei überhöhter Dosierung nimmt sie wegen Brückenflockung steuer abSpezieller R1800-SK-Versuchsabschnitt in beiden Handbüchern
Der Verfahrensempfehlung von 0,5% und dem experimentellen Optimum von 1,6% liegen gleichzeitig vorAbschnitt „Allgemeine physikalisch-chemische Eigenschaften“ und Abschnitt „Zugabemenge“ für R1800-SK in „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“; R1800-SK-Abschnitt in „Californium Curium – Functional Additives“
Phasenübergangsgrenze bei 70℃ und Voraussetzung PH=6,8R1800-SK-Abschnitt und Versuchsergebnisse in „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“; Detailseite R1800-SK auf der Website
Dreigliedriger Dispergierungsprozess und „nicht direkt verwendbar“Abschnitte „Dispergierungsprozess“ in beiden Handbüchern
Originalformulierungen zum flüssigen Farb-Masterbatch (Farbstärke/Deckkraft/Glanz/Farbflecken und Flecken)R900A-Einträge in beiden Handbüchern; Detailseite R900A auf der Website
Wortlaut der Einzelvergleiche zur 26-fachen bzw. 113-fachen DispergierleistungAbschnitt „Allgemeine physikalisch-chemische Eigenschaften“ für R1800-SK in „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“; Detailseite R1800-SK auf der Website
Vergleichstabelle der 3 Umhüllungsmittel R101A (TMP / 7020 / R101A)Vergleichstabellen in den R101A-Einträgen beider Handbücher; R101A-Vergleichstabelle auf der Website
Farbstärketabelle für Rußsysteme (Schwärzung 16/15, Farbstärke 125%/130%)Rußsystem-Vergleichstabellen in den R101A-Einträgen beider Handbücher
Die Tabelle umfasst 12 Zeilen × 2 Spalten, jede Zeile mit Quellenverweis; auf schmalen Bildschirmen lässt sie sich seitlich scrollen.

5.2. Nur als Richtungshinweis, nicht als Schlussfolgerung (Angaben in den Unterlagen fehlen oder Bedingungen sind nicht vergleichbar)

PunktStatus
Optische Dichtwerte für jeden einzelnen Dosierungspunkt zwischen 0,3%–1,6% und 1,6%–2%❌ Die Handbücher enthalten lediglich 0,386 bei 1,6% und eine Kurvenabbildung; die einzelnen Zwischenwerte sind im Text nicht angegeben. In einer Grafik dürfen ausschließlich der Maximalpunkt und die beiden Randbereiche gekennzeichnet werden; Zwischenwerte dürfen nicht durch Interpolation erfunden werden
Umrechnungsformel von Transmissionsrate zu optischer Dichte sowie Modell des photoelektronischen Spektrophotometers❌ In den Unterlagen nicht angegeben
Numerisches Bewertungsverfahren für die Dispergierbarkeit❌ Angegeben sind lediglich qualitative mikroskopische Aufnahmen und die quantitative Partikelgrößenverteilung; Bewertungskriterien und Schwellenwerte fehlen
Gemessene Daten zur Partikelgrößenverteilung der Dispergierbarkeit❌ Die Handbücher enthalten nur A/B-Mikrofotografien, jedoch keine Tabelle mit Partikelgrößenwerten
Einstufungsgrundlage für „Dispergiergrad: III“ und „Dispergiergrad: ‖“❌ Es werden nur Symbole angegeben; Klassifizierungskriterien, Messbereich, zugehörige Partikelgrößen und Prüfmethoden fehlen
Kennzeichnung der Dispergierbarkeit als „5-Punkte-Skala“⚠️ Widerspricht dem Handbuchswert 6,50; siehe Abschnitt 4
Prüfstandardnummern für TW / L / YI❌ Es heißt lediglich „Messung mit einem Farbmessgerät“; Normen wie GB/T oder andere Standards werden nicht angegeben
Dimensionsangabe der optischen Dichte⚠� Das Handbuch bezeichnet den Wert als „Lichtdichtewert (nachfolgend als optische Dichte bezeichnet)“, nennt jedoch keine Einheit
Zahlenwert für die Dispergierbarkeit von R1800-SK❌ Der spezielle Versuch gibt nur optische Dichte und 3 Weißgradwerte an, keinen Zahlenwert für die Dispergierbarkeit
Quantitativer Umrechnungszusammenhang zwischen Deckkraft und Weißgrad❌ Nicht vorhanden; die Unterlagen enthalten keinerlei quantitative Beziehung zwischen beiden Größen
Direkte Versuchsdaten für „Aufhellen → höhere Weißgrad“❌ Nicht vorhanden; die Handbücher enthalten keinen Weißgrad-Vergleichsversuch über verschiedene Formulierungen hinweg
Zahlenwerte für Weißgrad, Deckkraft und Dispergierbarkeit von R900A❌ Nicht vorhanden. Der R900A-Eintrag enthält weder Weißgrad-, Helligkeits- oder Gelbheitswerte noch optische Dichte; qualifiziert werden lediglich „höhere Farbstärke und Deckkraft“ sowie „ausgezeichnete Dispergierwirkung“
0,386 (SK: 0,02mm / PH 6,8 / 70℃ / 1,6%) und 0,487 (SH: 0,02mm / PH 6,2 / 80℃ / 3%, hinterer Abschnitt der R1800-SH-Einträge in beiden Handbüchern)⚠️ Bedingungen unterschiedlich; ein Größenvergleich in derselben Achse oder demselben Diagramm ist unzulässig. Die Bedingungen sind je Zeile getrennt auszuweisen
Quantitativer Abgleich „Pulverfeinheit/Ölabsorptionswert → konkrete Dispergiermitteldosierung“❌ In den Unterlagen nicht angegeben. Zitiert werden können lediglich der Mechanismus-Satz „Je feiner das Pulver in der Regel, desto höher ist der Ölabsorptionswert und desto größer die spezifische Oberfläche; desto höher ist folglich auch die zuzusetzende Menge Dispergiermittel“ (Abschnitt „Dispergiermitteldosierung“ in „Californium Curium – Functional Additives“; identischer Satz auf der Detailseite R1800-SK) sowie die Endpunkte zweier gemessener Bereiche (SK 0,3%–2%, SH 1%–5%). Eine Funktionskurve oder eine konkrete Prozentzuordnung zu einer bestimmten Feinheit ist unzulässig
Prüfmethode und Art des Referenzwachses für die 26-fache bzw. 113-fache Leistung❌ Nicht angegeben. „28-fach/122-fach“ sind die entsprechenden Werte für R1800-SH; beide Werte dürfen nicht vermischt werden (R1800-SH-Abschnitt in „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“)
„Die Zugabemenge kann in der Produktion um 30%-50% gesenkt werden“⚠️ Unternehmensangabe (R1800-S-Abschnitt in „Californium Curium – Functional Additives“); Prüfgrundlage und Anwendungsbedingungen sind in den Unterlagen nicht angegeben
„Die Farbstärke organischer Pigmente kann um mehr als 25% erhöht und gleichzeitig die Deckkraft anorganischer Pigmente verbessert werden“ sowie „selbst bei einer Verringerung des Pigmentanteils um 10%~20% wird die Farbwirkung nicht abgeschwächt“⚠️ Unternehmensangaben; die Modellbezeichnung R1800-S ist zwingend anzugeben (R1800-S-Eintrag in „Californium Curium – Functional Additives“)
Prüfberichtsnummern Dritter für sämtliche Modelle❌ Nicht beigefügt (in vergleichbaren Artikeln der Website ist bereits vermerkt: „Auf dieser Seite ist kein Prüfbericht durch Dritte beigefügt“)
Haltbarkeitszeiten, MSDS-Daten und Konformitätsnachweise wie RoHS/REACH für die einzelnen Modelle❌ In den Unterlagen nicht angegeben
Prüfbedingungen und Prüfverfahren für „Temperaturbeständigkeit 80-280℃“ von R900A❌ Nicht angegeben (R900A-Einträge in beiden Handbüchern; entsprechender Hinweis auf der Detailseite R900A auf der Website)
Feststoffgehalt von R900A❌ Dieses Modell enthält keine entsprechende Angabe; Werte benachbarter Modelle dürfen nicht übertragen werden
Angabe zum Halogengehalt von R900A❌ Die Detailseite R900A auf der Website enthält ausdrücklich den Hinweis: „Keine Angabe zu Halogen“

5.3. Verwendungsgrenzen der Angaben in diesem Dokument

Dieses Dokument enthält keine Preise, Kundennamen, Zertifikatsnummern oder Wirkungszusagen.
Den zitierten Versuchsdaten ist folgender Hinweis der Handbücher beigefügt: „Da die Prüfsysteme und Bewertungskriterien der einzelnen Hersteller voneinander abweichen, dienen die Versuchsergebnisse ausschließlich als Orientierung. Wir übernehmen keine Zusagen oder Gewährleistungen; der Anwender ist verpflichtet zu prüfen, ob die Anforderungen für seinen Anwendungsfall erfüllt sind.“
Als〔Unternehmensangabe〕 gekennzeichnete Sätze geben die Unternehmensposition wieder und sind nicht Bestandteil des Originaltexts der Unterlagen.
Zahlenwerte, Bezeichnungen und Einheiten werden unverändert auf der jeweiligen Quellenebene wiedergegeben; es wurden keine Umrechnungen, Änderungen der Genauigkeit oder Vereinheitlichungen vorgenommen.

Diagrammbeschreibungen

Auf einer hellen Arbeitsplatte liegen nebeneinander zwei cremefarbene quadratische Platten mit abgerundeten Ecken. Die linke hat eine glatte Oberfläche, bei der rechten ist die Mitte leicht eingedrückt.
Abbildung 8Überdeckung und Tönung sind zwei unterschiedliche Vorgänge: Erstere deckt die Grundfarbe vollständig ab, während letztere die Grundfarbe durchscheinen lässt und nur die Farbwirkung übrig bleibt.

Die folgenden 8 Diagramme verwenden ausschließlich die in diesem Artikel aufgeführten realen Daten. In diesem Artikel werden keine Bilder erzeugt.

Abbildung 1 Welcher Weg führt bei den 3 Kennzahlen jeweils zum Ziel? – Liste der Datenpunkte: Deckkraft = Vorbehandlung von Titandioxid (TiO₂) → Masterbatchherstellung → Blasfolienextrusion → Transmissionsmessung → Umrechnung in den optischen Dichtewert einer Standardfolie mit 0,02mm Dicke (Definitionen der „Deckkraft“ in beiden Bänden); Farbstärke = Vorbehandlung von Pigment → Herstellung eines weißen Farb-Masterbatch → Musterplattenherstellung → Messung von TW/L/YI mit einem Farbmessgerät (gleicher Abschnitt); Dispergierbarkeit = Beobachtung und Fotografieren mit Phasenkontrast- oder Elektronenmikroskop (qualitativ) / Partikelgrößenverteilung (quantitativ) (gleicher Abschnitt); Verarbeitungsleistung = Torusrheologie (gleicher Abschnitt); Prozesskette = Trägerharz/Pigment/Hyperdispergiermittel → Hochgeschwindigkeitsrühren → Granulierung → Extrusion und Blasfolienherstellung → Deckkraft → Weißgrad (gleicher Abschnitt) – Empfohlener Diagrammtyp: Prozessmatrix (3 parallele Zweige, die unterschiedliche Musterherstellungsverfahren und Auswertungsrichtungen kennzeichnen; der Zweig für die Gelbheit wird separat als „umgekehrt“ markiert). Es sind keine neuen Daten erforderlich.

Abbildung 2 R1800-SK-Dosierung und optische Dichte (Deckkraft) – Liste der Datenpunkte: Spitzenpunkt 1,6% → optische Dichte 0,386 (konstant PH=6,8, 70℃; Standardfoliendicke 0,02mm); Endpunkte des Versuchsbereichs 0,3% und 2,0%; qualitative Abschnitte 0,3%→1,6% mit zunehmendem Anstieg bis zum Maximum, >1,6% mit starkem Rückgang; mechanistische Anmerkungen „Die Ankergruppen sind bei 1,6% gesättigt“ und bei Überdosierung „Brückenbildung und Flokkulation“ (beide aus den speziellen Versuchsabschnitten zu R1800-SK in den beiden Bänden) – Empfohlener Diagrammtyp: Liniendiagramm, in dem nur der Spitzenpunkt und die beiden Bereichsgrenzen dargestellt werden. Rechts vom Maximum ist eine Unterbrechung einzufügen und mit einem Pfeil für „starker Rückgang“ zu versehen. Eine Interpolation erfundener Zwischenwerte ist unzulässig (die optischen Dichtewerte der einzelnen Punkte sind in den Unterlagen nicht angegeben).

Abbildung 3 Helligkeit / TAPPI-Weißgrad / Gelbheit – 3 Linien im Vergleich (Hauptabbildung dieses Artikels) – Liste der Datenpunkte: 7 Dosierungspunkte × 3 Kennzahlen = 21 Werte, jeweils wörtlich übernommen: 0% → 88,27 / 75,15 / 4,63; 0,5% → 88,89 / 75,76 / 4,21; 1,0% → 89,12 / 76,31 / 4,34; 1,2% → 89,87 / 76,35 / 4,23; 1,6% → 90,18 / 77,76 / 3,84; 1,8% → 88,26 / 75,81 / 3,97; 2,0% → 87,83 / 75,79 / 3,89 (spezielle Versuchstabelle zu R1800-SK in beiden Bänden) – Empfohlener Diagrammtyp: 3-fach-Liniendiagramm, wobei für die Gelbheit eine invertierte zweite Achse verwendet wird (niedrigerer Wert ist besser). Bei 1,6% ist eine senkrechte Referenzlinie einzuziehen. Entscheidend ist, dass L und TW nach 1,6% synchron zurückgehen, die Gelbheit bei 2,0% jedoch weiterhin höher ist als bei 1,6%. Dies ist das einzige Liniendiagramm der gesamten Liste, bei dem alle 21 Punkte einzeln überprüfbar sind und an keiner Stelle eine Berechnung erforderlich ist; es ist prioritär zu erstellen.

Abbildung 4 3-stufiger Dispergierprozess und Gegenüberstellung vor und nach der Behandlung – Liste der Datenpunkte: Definition der 3 Stufen Befeuchtung → Feinmahlen (Dispergieren) → Stabilisierung nach der Feinvermahlung (Umhüllung) (Abschnitt „Dispergierprozess“ in beiden Bänden); Vergleichsbedingungen Dosierung 1,6%, PH=6,8, 70℃, Ethanol 2% (spezielle Versuchsabschnitt zu R1800-SK in beiden Bänden); A/B-Auswertung, Originaltext „Abbildung A zeigt das mit 1,6% R1800-SK behandelte Titandioxid … die Dispergierung ist vergleichsweise gleichmäßig, und die Titandioxidpartikel sind kleiner; Abbildung B zeigt das nicht behandelte Titandioxid … es treten starke Agglomerationen auf“ (gleicher Abschnitt); Voraussetzung für das Pulver „Feinere Pigmentpartikel neigen leichter zur Aggregation … sie können nicht direkt eingesetzt werden und müssen einer Dispergierbehandlung unterzogen werden“ (Abschnitt „Dispergierprozess“ in beiden Bänden) – Empfohlener Diagrammtyp: 3-stufiger Prozessbalken + Platzhalter für den Vergleich von Mikroskopaufnahmen. ⚠️ Die Originalabbildungen A/B im Handbuch sind Mikroskopaufnahmen (im elektronischen Dokument als Rasterbilder); die Originalabbildungen aus dem Handbuch müssen separat abgerufen werden. Es ist strengstens untersagt, KI-generierte Bilder als Mikroskopaufnahmen auszugeben. Solange die Rasterbilder nicht vorliegen, sind ausschließlich der Prozessbalken und ein Textplatzhalter auszugeben.

Abbildung 5 Stufenmodell für den Anstieg der Dispergiermitteldosierung mit zunehmender Pulverfeinheit / Ölabsorptionswert – Liste der Datenpunkte: Mechanismus-Satz „Je feiner das Pulver, desto höher ist der Ölabsorptionswert und desto größer die spezifische Fläche; entsprechend höher muss die zugesetzte Menge des Dispergiermittels sein“ (Abschnitt „Dispergiermitteldosierung“ in „Funktionsadditive“); Mechanismus-Satz „Je feiner das Pulver, desto leichter agglomeriert es, und je feiner das Pulver, desto höher muss die zugesetzte Menge des Dispergiermittels sein. Je höher jedoch die zugesetzte Menge des Dispergiermittels ist, desto leichter kommt es während der Produktion zu Klumpenbildung“ (R900-Eintrag in „Funktionsadditive“, ein eingestelltes Produkt, nur als mechanistischer Beleg mit Kennzeichnung als eingestellt verwendet); Endpunkte der gemessenen Bereiche R1800-SK 0,3%-2% (spezielle Versuchsbedingungen in beiden Bänden), R1800-SH 1%-5% (spezielle Versuchsabschnitt zu R1800-SH in beiden Bänden) – Empfohlener Diagrammtyp: qualitatives Stufendiagramm, in dem nur die Endpunkte der beiden gemessenen Bereiche markiert werden. Es darf nicht als Funktionskurve dargestellt werden und darf keine Verbindung von „Feinheit → konkreter Prozentwert“ enthalten.

Abbildung 6 Matrix mit getrennten Linien für Weiß / Schwarz / Füllstoff / flüssige Farb-Masterbatch-Basis – Liste der Datenpunkte: Modellzuordnung nach Linie R1800-S (farbig)/R1800-SK (weiß)/R1800-SH (schwarz)/R900 (Füllstoff)/E099 (höchsttemperaturbeständig)/R900A (flüssige Farb-Masterbatch-Basis) (Linientabelle der Serie in „Funktionsadditive“); ausschließlich für den weißen Typ: PH=6,8, 70℃, optische Dichte 0,386 @1,6% (spezielle Versuchsabschnitt zu R1800-SK in beiden Bändern); ausschließlich für den schwarzen Typ: PH=6,2, 80℃, optische Dichte 0,487 @3% (spezielle Versuchsabschnitt zu R1800-SH in beiden Bänden); Positionierung des weißen Typs, Originaltext „R1800-SK … wird hauptsächlich für weiße Masterbatches in der Kautschuk- und Kunststoffindustrie verwendet“ (Abschnitt R1800-SK in „Funktionsadditive“); Statusspalte von R900: „eingestellt“ – Empfohlener Diagrammtyp: Matrix. ⚠️ 0,386 und 0,487 müssen mit den jeweiligen Bedingungen in getrennten Zeilen angegeben werden (0,02mm/6,8/70℃ gegenüber 0,02mm/6,2/80℃); ein Vergleich ihrer Größen auf derselben vertikalen Achse ist unzulässig.

Abbildung 7 Vergleich der dreiseitigen Umhüllungsmittel für R101A – Liste der Datenpunkte (Vergleichstabelle der R101A-Einträge in beiden Bänden): TCS-Farbstärke 1860 / 1930 / 2013; Dispergierbarkeit 4,5 / 5,3 / 6,50; Ölabsorptionswert 19,09 / 18,56 / 16,30 g/100g; Helligkeit 93,5 / 94,6 / 96,2; Transmission 23 / 20 / 18,7; Gelbungsbeständigkeit 110C / 150C / 150C – Empfohlener Diagrammtyp: gruppiertes Säulendiagramm, mit den 4 Kennzahlen in 4 Gruppen. ⚠️ Für TCS, Transmission und Helligkeit ist im Handbuch weder eine Einheit noch ein Wertebereich angegeben; in der Grafik ist daher „Einheit gemäß Originaltext der Unterlage; nicht angegebene Angaben werden nicht ergänzt“ zu vermerken. Der Wertebereich der Dispergierbarkeit ist fraglich (im Datenlayer steht „5-Punkte-Skala“, während 6,50 angegeben ist); daher sind nur die Werte, nicht die Höchstpunktzahl, auszuweisen.

Abbildung 8 Qualitative Gegenüberstellung von weißem Masterbatch und flüssigem Farb-Masterbatch (R900A) – Liste der Datenpunkte: Flüssiges Farb-Masterbatch = höhere Farbstärke und Deckkraft, höherer Glanz, Beseitigung von Farbflecken und Sprenkeln, Massenfarbkonzentration 0,6-2,0% / transparent 0,2-0,5% (Subjekt = flüssiges Farb-Masterbatch) (R900A-Eintrag in beiden Bänden); Farb-Masterbatch-Seite = „Kunststoff-Masterbatch ist einfach anzuwenden … und sorgt für eine gleichmäßige, stabile Einfärbung“ (Abschnitt Farb-Masterbatch in „Funktionsadditive“) – Empfohlener Diagrammtyp: zweispaltige Vergleichstabelle, keine Datengrafik. Diese Darstellung enthält bewusst keine Zahlen und dient ausschließlich der Darstellung der Abgrenzung: „Flüssiges Farb-Masterbatch ≠ weißer, sondern lediglich fleckenfreier, gleichmäßiger und mit höherer Deckkraft und Farbstärke“.

Verzeichnis der Unterlagen

Die in diesem Artikel zitierten Unterlagen umfassen insgesamt 3: 2 offizielle Handbücher und eine Datenebene der Website.

#UnterlageIn welchem Abschnitt dieses Artikels verwendet
1„Hyperdispergiermittel-Serie“ (Handbuch für Hyperdispergiermittel)Irrtum 6 (Dispergiergrad III)
2„Hyperdispergiermittel-Serie“Abschnitt 2 (physikalisch-chemische Eigenschaften von R1800-SK, Prozessempfehlungswert 0,5%, Phasenübergang bei 70℃, Dreistufenmodell, „nicht direkt verwendbar“), Irrtümer 8, 11
3„Hyperdispergiermittel-Serie“Abschnitt 1 (wörtliche Definitionen der 3 Kennzahlen, Einflussfaktoren, Prozesskette, Versuchsrezeptur), Irrtum 2
4„Hyperdispergiermittel-Serie“Abschnitt 2 (Tabelle mit 21 Messwerten, Maximum 0,386, Brückenbildung und Flokkulation, A/B-Mikroskopvergleich), Irrtümer 2, 3, 4
5„Hyperdispergiermittel-Serie“Abschnitt 2 (experimentelles Optimum 1,6%, zugesetzter Gehalt 0,5%-1%, Schlussfolgerung bei 70℃)
6„Hyperdispergiermittel-Serie“Abschnitt 2 (SH-Vergleich), Irrtümer 6, 8 (28-fach / 122-fach)
7„Hyperdispergiermittel-Serie“Abschnitt 1 (Definition der Rußfarbstärke), Abschnitt 5 (0,387-Bedingung)
8„Hyperdispergiermittel-Serie“Irrtum 1 (Aussage zum flüssigen Farb-Masterbatch R900A)
9„Hyperdispergiermittel-Serie“Abschnitt 5 (zugesetzter Gehalt von R900A 1%-10%), Irrtum 1
10„Hyperdispergiermittel-Serie“Abschnitt 2 (Versuchserklärung), Abbildung 7 (R101A-Vergleichstabelle)
11„Hyperdispergiermittel-Serie“Abschnitt 4 (R101A-Tabelle „Wesentliche Produktkennzahlen“), Abbildung 7
12„Hyperdispergiermittel-Serie“Abschnitt 1 (Dispergiergrad R188 ‖)
13„Hyperdispergiermittel-Serie“Abschnitt 1 (Algorithmus und Rechenbeispiel für den Dispergiergrad in Wasser)
14„Funktionsadditive“ (Handbuch für Funktionsadditive)Abschnitt 5 (Unternehmensangabe 30%-50%)
15„Funktionsadditive“Abbildung 8 (Aussage zu Farb-Masterbatch)
16„Funktionsadditive“Abschnitt 5 (feineres Pulver erfordert eine höhere Dispergiermitteldosierung)
17„Funktionsadditive“Abschnitt 5 (über 25%, 10%~20%, Unternehmensangabe)
18„Funktionsadditive“Abschnitte 1 und 2 (Definitionen der 3 Kennzahlen, Tabelle mit 21 Messwerten, wortgleich mit „Hyperdispergiermittel-Serie“)
19„Funktionsadditive“Abschnitt 1 (Rußfarbstärke)
20„Funktionsadditive“Abschnitt 4 (R900-Eintrag, Brückenmechanismus), Irrtümer 7, 9
21„Funktionsadditive“Irrtum 1, Abschnitt 5 (Dosierungsangabe für R900A)
22„Funktionsadditive“Abschnitt 2 (Versuchserklärung), Abbildung 7
23„Funktionsadditive“Abschnitt 5 (Tabelle zur Rußfarbstärke)
24Produktübersicht auf der WebsiteAbschnitt 4 (Widerspruch in der R101A-Vergleichstabelle „5-Punkte-Skala“, mögliche fehlerhafte Zuordnung der R900-Specs), Voraussetzung PH=6,8
25Detailseite R1800-SK auf der WebsiteAbschnitte 1, 2, 4 und 5 (Feld 0,386, zugesetzter Gehalt 0,5%-1%, Phasenübergang bei 70℃, 26-fach / 113-fach, Satz zur höheren Feinheit des Pulvers)
26Detailseite R900A auf der WebsiteAbschnitte 1, 2, 4 und 5 (Originaltext zum flüssigen Farb-Masterbatch, Dosierungsangabe, zu prüfende Angabe 15-40%, Eintrag zur Temperaturbeständigkeit, fehlende Angabe zum Feststoffgehalt, Halogenerklärung, separate Modellerklärung, Statusspalte)
27Detailseite R900 auf der WebsiteAbschnitt 4 (Kennzeichnung als eingestellt, Mechanismus unzureichender Dispergierung, kein veröffentlichtes direktes Ersatzmodell, Registrierung der möglichen fehlerhaften Zuordnung von Specs)
28Website-Seite mit ähnlichen ArtikelnAbschnitt 5 (Prüfbericht durch Dritte nicht beigefügt)

Terminologie- und Datenregeln: Alle Zahlenwerte, Bezeichnungen und Einheiten in diesem Artikel werden auf der jeweiligen Quellenebene unverändert übernommen; es wurden keine Umrechnungen vorgenommen, die Genauigkeit wurde nicht verändert und die Schreibweise nicht vereinheitlicht. Feststoffgehalt: 12.-12.7% (R900, nach dem ersten 12 folgt ein Dezimalpunkt) und „unvorbehandelt“ sind Originalangaben des Handbuchs und werden unverändert übernommen. mPa•s („Hyperdispergiermittel-Serie“) und mPa·s („Funktionsadditive“) kommen beide vor und werden entsprechend der jeweiligen Quellenebene beibehalten. Projekte, die in den Handbüchern nicht dokumentiert sind, sind ausschließlich mit „Angaben liegen nicht vor“ zu kennzeichnen; es werden keine Annahmen getroffen, keine Lücken ergänzt und keine Werte hypothetisch festgelegt.<<<BODY>>>

Datengrundlage

Jeder Wert in diesem Beitrag beruht auf offiziellen Produktdaten; Preise, Kundennamen und Zertifikatsnummern sind nicht enthalten.

Muster / Auswahl

Die Empfehlung richtet sich nach Ihrem Substrat, Ihrer Anlage und der Zielqualität; dasselbe Harzsystem kann an anderer Anlage anders ausfallen.

Technische Anfragen

UL Yellow Cards oder Nummern von Prüfberichten Dritter erhalten Sie über unser Technikteam; diese öffentliche Website enthält solche Dokumentnummern nicht.

Technische Daten sind typische Laborwerte; vor der Serienfertigung bitte im Kleinversuch verifizieren.

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, ist als Nächstes meist eines von drei Dingen an der Reihe.

  • Nennen Sie mir Ihre RezepturTrägerharz, Flammschutzmittel-Typ und Dosierung, Verarbeitungstemperatur — mit diesen drei Angaben kann ich Ihnen bei der Auswahl des Dispergiermittels und der Dosierspanne helfen.
  • Die Datentabellen anfordernJeder Wert im Beitrag ist mit einer Quellenseite belegt; nennen Sie mir die Tabelle, dann liefere ich sie.
  • Spezifikation von R1800-SK / R900APhysikalische Eigenschaften, Verträglichkeitsangaben und abgedeckte Trägerwerkstoffe stehen auf den Produktseiten.

Kaicu New Materials · Funktionsadditive

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