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Dispersion effizienter machen.

Startseite/Newsroom/Verankerung und Solvatisierung: Wie sich ein Dispergiermittelmolekül auf einer Pulveroberfläche aufteilt

Technik erklärt · 4. Oktober 2026

Verankerung und Solvatisierung: Wie sich ein Dispergiermittelmolekül auf einer Pulveroberfläche aufteilt

An einem Dispergiermittelmolekül übernimmt die Ankergruppe die Verankerung auf der Pulveroberfläche, während die solvatisierende Kette die Übergabe an das Dispersionsmedium übernimmt; ihre Anforderungen an die äußeren Bedingungen verlaufen in entgegengesetzter Richtung. Anhand der Originalformulierungen des Handbuchs werden die Aufgaben dieser beiden Bestandteile getrennt erläutert. Dargestellt werden die Messreihen für Dosierung und Wirkung von R1800-SK bei der Behandlung von Titandioxid (TiO₂) sowie von R1800-SH bei der Behandlung von Ruß. Zudem wird erläutert, warum die Dosierung mit Pulverfeinheit, Ölabsorptionswert und spezifischer Oberfläche variiert, und einschließlich jener Positionen gekennzeichnet, zu denen das Handbuch keine Angaben enthält.

  1. 01Antiagglomeration
  2. 02Verteilungsrate
  3. 03Schmierstoff-Gleichgewicht
Verankerung und Solvatisierung: Wie sich ein Dispergiermittelmolekül auf einer Pulveroberfläche aufteilt

Aus dem Text verschobenErste Datentabelle in diesem Artikel (wörtlich)

BestandteilTerminologie im HandbuchÜbernommene FunktionTemperaturbedingung im Handbuch
Ankergruppe„Ankergruppe -COOH“ „durch Ionenbindungen, Wasserstoffbrücken sowie Van-der-Waals-Kräfte und andere Wirkungen“ „fest an der Pigmentoberfläche adsorbieren“ „Dissoziation verhindern …“Haftfestigkeit, DissoziationsschutzNicht separat angegeben
Solvatisierende Kette (im Handbuch an dieser Stelle als „lösende Kette“ bezeichnet)„unmittelbar die Stabilität des nach der Dispergierung im Lösungsmittel befindlichen Pigments bestimmen“ „hohe Affinität der solvatisierenden Kette zum Dispergiermittel, um eine gute Solvatisierung sicherzustellen“Stabilität nach der Dispergierung, SolvatisierungUnter 70℃ löst sich die Umhüllungsschicht nicht auf; oberhalb von 70℃ beginnt sie sich aufzulösen und wird in einen ionischen Haftvermittler umgewandelt
Temperaturgrenze„in einen ionischen Haftvermittler umgewandelt, wodurch die Verträglichkeit von Titandioxid mit dem Harz verbessert wird“PhasenwechselFür SK werden 70℃ angegeben

Ein konkreter praktischer Fall

Abbildung 1Die Verankerung erfasst die Partikeloberfläche, während die Solvatation die Ketten in das Medium hinein ausstreckt; beide Funktionen haben unterschiedliche Aufgaben.
Die Ankergruppe haftet an der Oberfläche der Pulverpartikel, während die solvatisierende Kette in das Dispersionsmedium hineinragt; unten sind die Zustände „Partikel eng agglomeriert“ und „Partikel dispergiert, Kettenenden frei“ nebeneinander dargestellt.
Abbildung 2Die beiden Enden eines Dispersmittelmoleküls haben unterschiedliche Aufgaben: Die Ankergruppe bindet an die Partikeloberfläche, während die solvatisierende Kette in das Medium hineinragt; oben ist eine Struktur schematisch dargestellt, unten werden zwei Dispersionszustände verglichen.

Bei der Behandlung von Titandioxid mit dem Hyperdispergiermittel R1800-SK beträgt der Weißgrad des Masterbatch bei 0,5% Dosierung 88,89. Bei 1,6% steigt er auf 90,18 und erreicht damit den höchsten Wert der gesamten Kurve. Eine weitere Erhöhung um 0,2 Prozentpunkte auf 1,8% führt zu einem Rückgang auf 88,26; bei 2,0% sinkt er weiter auf 87,83 (Datengrundlage: Produkthandbuch).

Wird mehr Dispergiermittel zugesetzt, verschlechtert sich die Farbe. Die in der Praxis am häufigsten genannte Erklärung ist ein Wiegefehler – diese Aussage gehört zu 【Allgemeines Branchenwissen】. In der vorliegenden Unterlage sind keine Fehleranalysen aus der Praxis dokumentiert; sie wird daher nicht als Schlussfolgerung der Californium-Curium-Unterlage behandelt. Dieselbe Datenreihe enthält zudem einen weiteren Hinweis: Mit steigendem R1800-SK-Gehalt nimmt die Zahl der an der Pigmentoberfläche adsorbierten Ankergruppen zu, wobei bei 1,6% eine Sättigung erreicht wird und die optische Dichte zu diesem Zeitpunkt ihren Höchstwert aufweist (Datengrundlage: Produkthandbuch). Das Optimum bedeutet demnach nicht, dass „genug hinzugefügt wurde“, sondern dass die Oberfläche „gerade vollständig belegt ist“. Oberhalb dieses Grenzwertes beginnen zusätzliche Moleküle mit einer anderen Funktion: „Die durch die Wechselwirkung der R1800-SK-Hyperdispergiermittel entstehende Brückenflockung führt dazu, dass Pigmentpartikel durch die Verzahnung der Solvatationsketten der Hyperdispergiermittel flocken; deshalb nimmt die optische Dichtehingegen ab“ (Datengrundlage: Produkthandbuch).

Die tatsächlich zu beantwortende technische Frage lautet daher nicht „Wie viel soll zugesetzt werden?“, sondern: Welcher Molekülteil verankert das Molekül auf dem Pulver, und welcher Teil übergibt es an das Medium; unter welchen Bedingungen erreichen diese beiden Teile jeweils ihre Grenze, und welcher Teil versagt zuerst bei Überdosierung?

Californium Curium beschreibt diesen Sachverhalt so konkret, dass eine zeilenweise Gegenüberstellung möglich ist. Die Unterlage belegt lediglich den Wortlaut der folgenden Aussagen: Die Wiederholungszahl, die Standardabweichung und die Konfidenzintervalle der Differenzen dieser beiden Versuchsreihen werden in der Unterlage nicht angegeben (siehe Abschnitt 7 und die Spezifikation zu Abbildung 4).

Verankerung anhand der Originalformulierung des Handbuchs

Die direkt einschlägige Formulierung steht im Produkthandbuch; die Aufgaben beider Bestandteile werden darin innerhalb desselben Satzes gegenübergestellt:

„Der Wirkmechanismus von R1800-S-Hyperdispergiermittel beim Dispergieren von Pigmenten und Pulvern lautet: Die Ankergruppen des R1800-S-Hyperdispergiermittels adsorbieren fest auf der Oberfläche von Pigmenten und Pulvern, während die solvatisierenden Ketten sich schnell im Dispersionsmedium lösen und eine gute Verträglichkeit mit dem Dispersionsmedium aufweisen. Daher kann das R1800-S-Hyperdispergiermittel die Grenzflächenspannung zwischen Pigment- beziehungsweise Pulverpartikeln und Dispersionsmedium deutlich verringern, sodass Pigmente und Pulver während des Dispergierens rasch vom Medium benetzt werden.“

In diesem Satz verdienen 2 Verben eine genauere Betrachtung: feste Adsorption und schnelle Lösung. Das eine hält das Molekül auf dem Pulver, das andere übergibt es an das Medium. Die Kausalkette im Handbuch endet an dieser Stelle: Erst durch die schnelle Lösung wird das Pulver vom Medium benetzt; ohne die feste Adsorption würde das Molekül vom Medium fortgetragen. Dieser zweite Teil ist eine Interpretation der beiden Verben und keine Originalformulierung des Handbuchs. Dasselbe Molekül muss gleichzeitig beide Rollen erfüllen, doch deren Anforderungen an die äußeren Bedingungen verlaufen in entgegengesetzter Richtung. Die Unterlage stellt diese Struktur neben die Aussage, dass eine zu hohe Dispergiermittelzugabe nachteilig ist, liefert jedoch weder eine Ableitung noch Validierungsdaten für den Zusammenhang.

Im Abschnitt zu R1800-SK wird die Aufteilung auf Molekülebene noch detaillierter beschrieben (Datengrundlage: Produkthandbuch):

„Die Molekülstruktur des R1800-SK-Hyperdispergiermittels besteht hauptsächlich aus 2 Teilen, von denen einer die Ankergruppe -COOH ist. Diese polaren Gruppen adsorbieren durch Ionenbindungen, Wasserstoffbrücken sowie Van-der-Waals-Kräfte und andere Wirkungen fest an der Pigmentoberfläche und verhindern damit die Dissoziation des R1800-SK-Hyperdispergiermittels. Der andere Teil ist die solvatisierende beziehungsweise auflösende Kette (Dispergierfunktion), die unmittelbar die Stabilität des nach der Dispergierung im Lösungsmittel befindlichen Pigments bestimmt (bei Temperaturen unter 70℃ löst sich die Umhüllungsschicht nicht auf; oberhalb von 70℃ beginnt sie sich aufzulösen und wird in einen ionischen Haftvermittler umgewandelt, wodurch die Verträglichkeit von Titandioxid mit dem Harz verbessert wird). Dementsprechend wird von der solvatisierenden Kette eine hohe Affinität zum Dispergiermittel gefordert, um eine gute Solvatisierung sicherzustellen.“

Für die Darstellung ist eine Gliederung in 3 Zeilen zweckmäßiger:

Der entsprechende Abschnitt zu R1800-SH ist wortgleich und unterscheidet sich nur in 2 Punkten: in der Modellbezeichnung und im Pulvernamen (Titandioxid ↔ Ruß) sowie in der Phasenübergangsgrenze von 70℃ auf 80℃ (Datengrundlage: Produkthandbuch). Das Messverfahren und die Bewertungskriterien für diese Grenztemperatur der beiden Modelle werden in der Unterlage nicht angegeben. Die Angabe von 80℃ für SH widerspricht in der Unterlage dem auf „größer als 70℃“ lautenden Satz der Prozessfolgerung in Abschnitt 5; die entsprechende Formulierung wird nachstehend wörtlich wiedergegeben.

Hinweis zur unveränderten Wiedergabe der Terminologie: Das Handbuch verwendet für denselben Sachverhalt mindestens 4 Schreibweisen; diese werden hier durchgängig unverändert wiedergegeben. „Solvatisierende Kette“ und „lösende Kette“ werden ebenso nebeneinander verwendet wie „Ankergruppe“ und „Ankergruppe im weiteren Sinne“. Im SK-Abschnitt zur Ladungspaarung heißt es „Ankergruppe (-COOH)“, also mit einem Zeichen weniger als „Ankergruppe“. Die Angabe „lösende Kette“ ist kein Schreibfehler dieses Artikels. Die Unterlage enthält weder ein Glossar noch eine Definitionsbestimmung; Belege dafür, ob die Herausgeber die 4 Schreibweisen als bedeutungsgleich auffassen, liegen nicht vor.

Umsetzung der Aufgabenverteilung in die praktische Typenauswahl

Aus dem Text verschobenArbeitsschritte (Originaltext, unverändert)

  1. Die Maschenweite ist nicht die einzige Variable. Bei derselben Maschenweite von 800 liegt die Dosierung für Calciumcarbonat bei 0,2% < für Kaolin bei 0,3% < für Talkum bei 0,32%. Auch bei Calciumcarbonat ändert sich die Dosierung mit der Feinheit. Eine Auswahl „nach Maschenweite“ kann daher nur einen Ausgangswert liefern.
  2. Die Steigungen unterscheiden sich erheblich. Von 800 bis 3000 Maschenweite steigt die Dosierung bei Calciumcarbonat von 0,2% auf 0,5%, bei Kaolin von 0,3% auf 0,8% und bei Talkum von 0,32% auf 1%. Die entsprechende Originalformulierung des Handbuchs lautet: „Talkum weist die größte Steigung auf (0,32%→1%, etwa 3,1-fach)“. Je feiner das Pulver, desto stärker steigt die nach dem Kriterium anzusetzende Dosierung. Die Aussage „Je feiner, desto steiler“ gilt ausschließlich für die 4 Maschenweiten dieser Tabelle und die 3 genannten Pulverklassen. Kontinuierliche Daten außerhalb dieser Maschenweiten werden in der Unterlage nicht angegeben.
  3. Der Nenner ist im Handbuch nicht angegeben. Ob sich der Prozentsatz in dieser Tabelle auf das Pulver oder auf das finale Kunststoffprodukt bezieht, ist in der Unterlage nicht angegeben. Eine weitere Passage zu demselben Modell nennt „0,5%–1% des finalen Kunststoffprodukts“ (Datengrundlage: Produkthandbuch). Beide Bezugsgrößen sind unterschiedlich und nicht miteinander vereinbar. Ob die 3 anorganischen Pulverzeilen und die Pigmentzeile auf denselben Nenner bezogen sind, ist in der Unterlage nicht belegt.
Stufenliniendiagramm: Auf der x-Achse sind die Maschenweiten-Klassen von Calciumcarbonat, Talkum und Kaolin dargestellt, auf der y-Achse die jeweilige Zugabemenge des Dispergiermittels in Prozent.
Abbildung 3Die Zugabe steigt mit zunehmender Feinheit und Ölabsorption des Pulvers: Innerhalb derselben Maschenweite unterscheiden sich die Zugabemengen der drei Pulverarten; die Werte der verschiedenen Pulverarten sind nicht direkt untereinander übertragbar.

Sobald die Aufgabenverteilung klar ist, ändert sich auch die Fragestellung zur Typenauswahl. Nicht „Welches Modell ist leistungsfähiger?“, sondern „Erreichen die beiden Bestandteile in Ihrem System jeweils ihre Grenzen?“. Diese Formulierung ist eine Interpretation dieses Artikels und keine Typenauswahlmethode des Handbuchs. Das Handbuch enthält keine Schritte zur Beurteilung eines Modells anhand dieser beiden Bestandteile (siehe Abschnitt 7, Zeile 8).

Verankerungsseite: Woran das Molekül befestigt ist

Das Handbuch nennt 3 nebeneinanderstehende Wirkkräfte als Verankerungsmechanismus (Datengrundlage: Produkthandbuch): Ionenbindungen, Wasserstoffbrücken und Van-der-Waals-Kräfte. Für die Typenauswahl ist jedoch insbesondere die Aussage zur Ladungspaarung relevant (Datengrundlage: Produkthandbuch):

„In einer TiO₂-Farbpaste können sich an der Partikeloberfläche angereicherte Ladungen leicht mit der Ankergruppe (-COOH) des R1800-SK-Hyperdispergiermittels verbinden. Dadurch bildet sich auf der Oberfläche der Titandioxidpartikel eine feste Schutzschicht, die durch die sterische Barrierewirkung der lösenden Kette (Kohlenwasserstoffkette) des R1800-SK-Hyperdispergiermittels eine stabile Dispersion von Titandioxid ermöglicht.“

Der Abschnitt zu Ruß ist wortgleich (Datengrundlage: Produkthandbuch). Beachten Sie, dass in der Californium-Curium-Unterlage die Begriffe „sterische Barrierewirkung“, „räumliches Hindernis“ und „abstoßende Wirkung der Adsorptionsschicht“ verwendet werden und nicht „sterische Behinderung“ – letzterer ist im Dispergiermittelbereich ein gebräuchlicher Fachbegriff, wurde im R1800-Abschnitt der Californium-Curium-Unterlage jedoch kein einziges Mal verwendet (siehe Erläuterung der Terminologie in Abschnitt 7). Die vorliegende Unterlage erklärt die Unterschiede zwischen diesen 3 Formulierungen nicht. Sie enthält auch keine Angaben darüber, welche Formulierung jeweils welcher Prüfung entspricht, oder einen Beleg dafür, ob alle 3 denselben Mechanismus beschreiben.

Bedeutung für die Typenauswahl: Das Handbuch beschränkt die Angabe der Ankergruppe der 3 R1800-Typen auf -COOH und formuliert die Ladungspaarung nur für die 2 Pulverklassen Titandioxid und Ruß. Die Unterlage enthält keine Angaben zur Oberflächenladung anderer Pulver, etwa zum Zeta-Potenzial oder isoelektrischen Punkt. Daher enthält die Californium-Curium-Unterlage für die Frage, ob ein Pulver mit -COOH verankert werden kann, lediglich für Titandioxid und Ruß eindeutige Antworten.

Solvatisierungsseite: Womit das Molekül übergeben wird

Die getrennten Abschnitte zu R1800-SK und R1800-SH greifen jeweils denselben Satz auf: „Dieser Teil bestimmt unmittelbar die Stabilität des nach der Dispergierung im Lösungsmittel befindlichen Pigments.“ Die beiden Modelle sind auf dieser Seite jedoch nicht gleichwertig. Das Handbuch erläutert den Unterschied in der Modellübersicht (Datengrundlage: Produkthandbuch):

„R1800-SK basiert auf R1800-S und enthält zusätzlich Esterfunktionsgruppen, wodurch die Gelbstabilität und Witterungsbeständigkeit von R1800-SK in Kunststoffprodukten verbessert werden. R1800-SH basiert ebenfalls auf R1800-S und enthält zusätzlich ein Silikonprodukt, wodurch die Dispergierleistung von R1800-SH in Ruß verbessert wird.“

Der Unterschied zwischen den 3 Modellen liegt nicht in der Ankergruppe, sondern in der Art der eingeführten Funktionsgruppen: SK enthält Estergruppen, SH ein Silikonprodukt. Gemeinsame Basis ist ein „aus Polyolefinether-Polymeren durch Hochtemperatur-Hochdruck-Copolymerisation hergestelltes Produkt“. Die von der Californium-Curium-Unterlage vorgegebene Zuordnung von SK zu weißen und SH zu schwarzen Masterbatches beruht somit auf „Ester beziehungsweise Silikon + Anwendungsbereich“, nicht auf einer pauschalen Aussage wie „weiß = anorganisch, schwarz = organisch“; eine solche Verallgemeinerung ist in der Unterlage nicht enthalten. Diese Zuordnung erscheint im Modellüberblick und in der Objektliste. Die Unterlage enthält keine Vergleichsmessungen der beiden Modelle in weißen oder schwarzen Masterbatches: Sämtliche Messdaten für SK stammen von Titandioxid, sämtliche Messdaten für SH von Ruß. Angaben zum Verhalten der jeweils anderen Pulverart fehlen.

Seite des Schutzes gegen erneute Agglomeration: Welcher Bestandteil hält 2 einander näherkommende Partikel voneinander ab?

Das Handbuch verwendet 3 Formulierungen mit zunehmender Konkretheit (Datengrundlage: Produkthandbuch):

Allgemein
„Wenn mit Hyperdispergiermittel adsorbierte Pigment- und Pulverpartikel einander näherkommen, können sie aufgrund des räumlichen Hindernisses der Schutzschicht (Umhüllung) keine dichten Agglomerate oder Flocken bilden“ (Datengrundlage: Produkthandbuch).
Speziell für SK/SH
„R1800-SK bildet auf der Pigmentpartikeloberfläche eine Umhüllungsschicht bestimmter Dicke, wobei sich die solvatisierenden Ketten im Dispergiermittel relativ weit erstrecken. Wenn adsorbierte Pigmentpartikel einander näherkommen, werden sie aufgrund der abstoßenden Wirkung der Adsorptionsschicht voneinander abgestoßen“ (Datengrundlage: Produkthandbuch).
Aussage zum früheren Zeitpunkt der Adsorption: Die Adsorption erfolgt bei der Bildung der Primärpartikel: „Die Gitterdefekte der Pigment- und Pulverpartikel werden ausgefüllt, wodurch die aktiven Stellen auf den Pigment- und Pulveroberflächen, die sonst leicht agglomerieren, deaktiviert werden“. Außerdem ist „der Aggregationszustand der Pigment- und Pulverpartikel aufgrund der Isolationswirkung von R1800-S-Hyperdispergiermittel ebenfalls sehr locker (die Partikel berühren sich überwiegend an Punkten und Kanten)“ (Datengrundlage: Produkthandbuch).

Das letzte Teilstück enthält die im technischen Betrieb leicht übersehene Bedeutung: Selbst wenn das Pulver während der Pressfiltration und Trocknung bereits agglomeriert ist, lässt es sich aufgrund der weiterhin bestehenden Punkt-und-Kanten-Kontakte besonders leicht dispergieren. Diese Aussage stammt aus dem Handbuch und ist keine Schlussfolgerung dieses Artikels. Hier werden die Vorbehandlung des Pulvers vor der Auslieferung und die anschließende Dispergierung voneinander abgegrenzt; sie erfolgen nicht ein und demselben Prozessschritt. Die Unterlage enthält keine konkreten Prozessparameter für Pressfiltration und Trocknung und auch keine quantitative Beziehung zwischen Punkt-und-Kanten-Kontakten und der Dispergierleistung.

Eine häufig zitierte Aussage ist gesondert einzuordnen

Die Aussage „Ähnliche Eigenschaften führen zu guter Verträglichkeit“ ist in der Californium-Curium-Unterlage nicht als Originalformulierung auffindbar. Sie gehört zu 【Allgemeinem Branchenwissen】 und bezeichnet eine im Dispergiermittelbereich übliche empirische Erfahrung: Lösungsmittel und Harz beziehungsweise Dispersionsmedium mit ähnlichen Eigenschaften lassen sich leichter gegenseitig benetzen. Sie kann die Formulierung „gute Verträglichkeit mit dem Dispersionsmedium“ in §1.2 erklären, darf jedoch nicht als Zitat aus einer Californium-Curium-Unterlage verwendet werden.

Californium Curium formuliert stattdessen einen anderen Sachverhalt, nämlich eine monotone Beziehung zur Dosierung, und keine Ähnlichkeitsregel für die Verträglichkeit (Datengrundlage: Produkthandbuch):

„Die meisten Pigmente liegen als Pulver vor. Je nach Pigmentart, Feinheit und Ölabsorptionswert ist auch die zugesetzte Menge Dispergiermittel unterschiedlich. In der Regel gilt: Je feiner das Pulver und je höher sein Ölabsorptionswert, desto größer ist seine spezifische Oberfläche und desto höher muss die zugesetzte Dispergiermittelmenge sein. Daher sind je nach Produktionskosten und Produktanforderung unterschiedliche Dispergiermitteltypen auszuwählen.“

Californium Curium gibt an, dass die Dosierung den Eigenschaften des Pulvers folgt, nicht dass die Verträglichkeit durch die Ähnlichkeit der Eigenschaften bestimmt wird. Die Kriterien in Abschnitt ④ beruhen sämtlich auf dieser Aussage. Sie beschreibt lediglich eine Richtung. Die Unterlage enthält keine quantitative Beziehung zwischen Ölabsorptionswert, Feinheit und Dosierung – weder eine Formel noch eine Kurve (siehe Abschnitt 7, Zeile 9) – und keine Angabe dazu, an welcher Pulverart sie überprüft wurde.

Halbempirische Kriterien: Wie die Dosierung den Pulvereigenschaften folgt

Werte-Matrix-Heatmap

Numerische Matrix-Heatmap (Einheit vereinheitlicht %)

Dimension · %

Jede Zelle = ein Wert (Einheit %); dunklere Farbe = größerer Wert; Zeilen können direkt über Spalten hinweg verglichen werden.

800 Maschenwei…1250 Maschenwe…1500 Maschenwe…3000 Maschenwe…Calciumcarbon…23355Talkum3238471Kaolin335458Organische/an…22221%47%Relative Größe in derselben Tabelle (Einheit vereinheitlicht %) · Farbtiefe stellt keine Tabellenvergleichbarkeit dar
  • 800 Maschenwei…
  • 1250 Maschenwe…
  • 1500 Maschenwe…
  • 3000 Maschenwe…
  • Calciumcarbon…
  • Organische/an…
  • Relative Größe in derselben Tabelle (Einheit vereinheitlicht %) · Farbtiefe stellt keine Tabellenvergleichbarkeit dar
  • Calciumcarbonat2–35 %
  • Talkum1–47 %
  • Kaolin3–45 %
  • Organische/anorgan…2–2 %
Diagrammdaten (Quelltext wortgetreu)
Zeile800 Maschenweite1250 Maschenweite1500 Maschenweite3000 Maschenweite
Calciumcarbonat2 %3 %35 %5 %
Talkum32 %38 %47 %1 %
Kaolin3 %35 %45 %8 %
Organische/anorganische Pigmente, beispielsweise: Ruß, Titandioxid, Ultramarinblau, Chromgelb usw.2 %2 %2 %2 %

QuelltextSkala 1–47 %

Nahaufnahme der aneinanderstoßenden Kanten zweier matter quadratischer Platten auf einer hellen Fläche. Die linke ist cremefarben und feinkörnig, die rechte hellgrau und glatt.
Abbildung 4Die Ankergruppe bindet an die Partikeloberfläche, während die solvatisierende Kette in das Medium ragt; ein Molekül erfüllt zwei unterschiedliche Aufgaben.

Das Kriterium selbst besteht aus einem einzigen Satz (Datengrundlage: Produkthandbuch), doch die Californium-Curium-Unterlage verwendet gleichzeitig 3 voneinander unabhängige Formulierungen für denselben bestimmenden Faktor:

„Die Dosierung ist entsprechend dem Ölabsorptionswert und der Partikelgröße des different Pulvers festzulegen. Die folgende Tabelle kann als Richtwert herangezogen werden:“ (Datengrundlage: Produkthandbuch).
„Die konkrete Dosierung ist in Abhängigkeit vom Ölabsorptionswert und der Feinheit des Pulvers angemessen festzulegen“ (Datengrundlage: Produkthandbuch).
„Die Höhe der Dosierung richtet sich hauptsächlich nach dem Ölabsorptionswert und der Feinheit des Pigments“ (Datengrundlage: Produkthandbuch).
„Als empfohlene Dosierung werden je nach Gesamtgewicht und Feinheit des Pulvers angemessen 0,2-1,5% zugesetzt“ (Datengrundlage: Produkthandbuch).

Obwohl die 4 Formulierungen voneinander abweichen, ist ihnen Folgendes gemeinsam: Die Dosierung wird durch die Eigenschaften des Pulvers und nicht durch die Gesamtmenge der Rezeptur bestimmt. Diese 4 Sätze sind in 4 verschiedenen Kapiteln abgedruckt und gehören zu 4 unterschiedlichen Produktkontexten. Die Unterlage vermerkt nicht, ob sie für dieselben Rezepturbedingungen gelten. Ihre gemeinsame Auslegung als ein und dasselbe Kriterium ist eine Vorgehensweise dieses Artikels; ein Beleg dafür liegt in der Unterlage nicht vor.

4.1 Feinheitsklassen (wörtliche Wiedergabe)

Produkt800 Maschenweite1250 Maschenweite1500 Maschenweite3000 Maschenweite
Calciumcarbonat0,2%0,3%0,35%0,5%
Talkum0,32%0,38%0,47%1%
Kaolin0,3%0,35%0,45%0,8%
Organische/anorganische Pigmente, beispielsweise: Ruß, Titandioxid, Ultramarinblau, Chromgelb usw.Bereich 0,3-1,2%Bereich 0,3-1,2%Bereich 0,3-1,2%Bereich 0,3-1,2%

Die Originalformulierung zur Pigmentzeile lautet: „Die Dosierung liegt ungefähr bei 0,3-1,2% und ist entsprechend der tatsächlichen Rezeptur anzupassen“ – es handelt sich um einen Bereich, nicht um einen einzelnen Wert.

Aus dieser Tabelle lassen sich 3 Feststellungen ableiten:

Diese Tabelle ist bereits in den ersten 2 technischen Artikeln auf der Website von Californium Curium erschienen (jeweils 1 Artikel am 2026-09-25 und 2026-10-01); Bezugsgröße und Werte wurden nicht verändert. Im vorliegenden Artikel wird sie als Beleg für das Kriterium erläutert. Die Verankerungs-/Solvatisierungsaufteilung in Abschnitt 2 liefert gerade die Erklärung auf Molekülebene dafür, warum „je nach Feinheit unterschiedliche Dosierungen“ erforderlich sind.

4.2 Das andere Ende des Kriteriums: Überdosierung ist ein physikalischer, kein Wiegefehler

Der vom Handbuch angegebene Mechanismus bei Überschreitung des optimalen Bereichs ist eindeutig (Datengrundlage: Produkthandbuch):

„Die durch die Wechselwirkung des R1800-SK-Hyperdispergiermittels entstehende Brückenflockung führt dazu, dass Pigmentpartikel durch die Verzahnung der lösenden Ketten der Hyperdispergiermittel flocken; deshalb nimmt die optische Dichtehingegen ab.“

Der Abschnitt zu R1800-SH ist bis auf die Modellbezeichnung strukturell wortgleich.

Diese Formulierung erläutert die Überdosierung: Es handelt sich nicht um die vage Aussage, dass „das Pulver nicht so viel Dispergiermittel aufnehmen kann“, sondern darum, dass sich die solvatisierenden Ketten gegenseitig verzahnen und durch Brückenbildung die Partikel erneut miteinander verbinden. Im Original wird die Verzahnung den solvatisierenden Ketten zugeschrieben. Welcher Molekülbereich zuerst erschöpft ist und zuerst versagt, wird jedoch aus dieser Formulierung abgeleitet; die Unterlage enthält keine Daten zu einem differenzierten Versagen einzelner Molekülbereiche. Auch die Interpretation des Maximums als Zustand, in dem „die Oberfläche gerade vollständig belegt ist“, ist eine Lesart und keine Messung.

4.3 Einheit des Ölabsorptionswerts

Die einzige in der Californium-Curium-Unterlage verwendete Einheit für den Ölabsorptionswert lautet ml/g. Die Werte erscheinen in der Gegenüberstellung von 2 Mustern des universell einsetzbaren, polyolmodifizierten Silikon-Umhüllungsmittels R101A: Muster 1 1,05, Muster 2 0,98 (Datengrundlage: Produkthandbuch). In den Produkteigenschaften heißt es: „Senkt den Ölabsorptionswert“ (Datengrundlage: Produkthandbuch).

Festzuhalten ist: Die auf „Natriumoleat g/100g“ bezogene Definition des Ölabsorptionswerts kommt in sämtlichen Californium-Curium-Unterlagen nicht vor; die Formulierung „Natriumoleat“ wird dort nicht verwendet. Wird im Betrieb oder bei Kunden eine andere Messmethode verwendet, können ihre Werte nicht unmittelbar in Werte auf Basis von ml/g umgerechnet oder parallel verglichen werden.

Für die spezifische Oberfläche gilt Ähnliches: Das Handbuch gibt nur die Richtung an – feineres Pulver bedeutet höhere spezifische Oberfläche – jedoch keinen konkreten Wert in m²/g für den Anwendungskontext Hyperdispergiermittel. Die in der Unterlage genannten Werte in m²/g beziehen sich auf Flammhemmer beziehungsweise Haftvermittler (Datengrundlage: Produkthandbuch) und sind für die Auswahl von Dispergiermitteln nicht relevant. Ebenso wird in der Unterlage nicht aufgeführt, welche weiteren Ölabsorptionswert-Prüfmethoden neben der Angabe ml/g durch Californium Curium ausgeschlossen werden.

2 vollständige Messreihen

Zweiteiliges Liniendiagramm: Im oberen Panel sind die Veränderungen von Helligkeit und Tauber-Weißgrad in Abhängigkeit der R1800-SK-Dosierung dargestellt, im unteren Panel der Gelbstich. Helligkeit und Tauber-Weißgrad erreichen bei 1.6 % ihr Maximum und fallen anschließend ab.
Abbildung 5Sieben Dosierungspunkte von R1800-SK bei der Verarbeitung von TiO₂: Helligkeit und Weißgrad erreichen bei 1.6 % ihr Maximum, der Gelbstich ist bei 1.6 % am niedrigsten; die Maxima der drei Kurven liegen nicht gleichzeitig.
Liniendiagramm: Bei einem Einsatz von R1800-SH von 1 % bis 5 % beträgt die Schwarzheit 120, 124, 130, 128 und 125 und erreicht bei 3 % ihr Maximum
Abbildung 6Fünf Einsatzpunkte von R1800-SH-behandeltem Ruß: Die Schwarzheit erreicht bei 3 % ihr Maximum und nimmt anschließend ab. Im Unterschied zu den spezifischen Prüfbedingungen für Titandioxid im vorherigen Bild sind die beiden Diagramme nicht direkt mit derselben Achse vergleichbar.

Bei diesen beiden Reihen handelt es sich um die einzigen vollständigen Messreihen der Californium-Curium-Unterlage, in denen Dosierung und Wirkung punktweise einander zugeordnet sind. Die Bedingungen der beiden Reihen unterscheiden sich. Daher kann ausschließlich jeweils der Kurvenverlauf interpretiert werden; ein Vergleich auf einer gemeinsamen Achse, die Bildung eines Schnittpunkts oder ein Vergleich der Höchstwerte sind nicht zulässig.

5.1 Behandlung von Titandioxid mit R1800-SK (7 Dosierungspunkte)

Bedingungen: konstant PH=6,8、70℃; Dosierungsbereich 0,3%–2% Rezeptur: Titandioxid R298 69,5g / R1800-SK 0,5g / LLDPE218W 30g (Datengrundlage: Produkthandbuch) Prüfmethode (Datengrundlage: Produkthandbuch): „Aus einem Masterbatch, der mit unterschiedlichen Gehalten an Hyperdispergiermittel vorbehandeltes Titandioxid enthält, wird durch Aufschmelzen und Folienbildung eine Folie hergestellt. Anschließend wird die Transmission der Folie gemessen und in die optische Dichte bei einer Standardfoliendicke von 0,02mm umgerechnet (im Folgenden als optische Dichte bezeichnet). Je größer die optische Dichte, desto höher die Deckkraft.“ Daten (Datengrundlage: Produkthandbuch):

Hyperdispergiermittel-Dosierung %HelligkeitTAPPI-WeißgradGelbheit
088,2775,154,63
0,588,8975,764,21
1,089,1276,314,34
1,289,8776,354,23
1,690,1877,763,84
1,888,2675,813,97
2,087,8375,793,89

Höchstwert: „Bei einer Hyperdispergiermittel-Dosierung von 1,6% erreicht die optische Dichte der Folie mit 0,386 ihren Höchstwert.“ Ergebnis (Datengrundlage: Produkthandbuch): „(2) Bei einer R1800-SK-Hyperdispergiermittel-Dosierung von 1,6% wird die Behandlung von Titandioxid mit dem besten Ergebnis erzielt. (3) Bei einer Temperatur von 70℃ ist die Oberflächenbehandlung am wirksamsten.“

Die 3 Kennwerte entwickeln sich gleichgerichtet: Helligkeit und TAPPI-Weißgrad erreichen bei 1,6% ihre Höchstwerte, während die Gelbheit bei 1,6% ihren niedrigsten Wert aufweist. Nach 1,6% verschlechtern sich alle 3 Kennwerte.

5.2 Behandlung von Ruß mit R1800-SH (5 Dosierungspunkte)

80℃1%5%218W

Bedingungen: konstant PH=6,2、80℃; Dosierungsbereich 1%–5% Rezeptur: Ruß DK2028P 50g / R1800-SH 1g / Polyethylenwachs 10g / LLDPE218W 39g (Datengrundlage: Produkthandbuch) Daten (Datengrundlage: Produkthandbuch):

Hyperdispergiermittel-Dosierung %Schwärzung
1120
2124
3130
4128
5125

Höchstwert: „Bei einer Hyperdispergiermittel-Dosierung von 3% erreicht die optische Dichte der Folie mit 0,487 ihren Höchstwert.“ Ergebnis: „Bei einer R1800-SH-Hyperdispergiermittel-Dosierung von 3% wird die Behandlung von Ruß mit dem besten Ergebnis erzielt. Bei einer Temperatur von mehr als 70℃ ist die Oberflächenbehandlung am wirksamsten.“

⚠ 2 Widersprüche innerhalb des Produkthandbuchs, unverändert übernommen und nicht korrigiert:

  1. Phasenübergangstemperatur: Im Abschnitt zur Molekülstruktur von R1800-SH (Datengrundlage: Produkthandbuch) ist als Grenze des Phasenübergangs 80℃ angegeben, während im Ergebnissatz dieses Abschnitts die Aussage „Bei einer Temperatur von mehr als 70℃ ist die Oberflächenbehandlung am wirksamsten“ steht. Die beiden Zahlenwerte unterscheiden sich.
  2. Ruß-Typ: In der Liste der Versuchsrohstoffe ist „Pigmentruß ZY-1 von Yunnan Zhongyi“ und in der Rezepturzeile „Ruß DK2028P 50g“ angegeben.

5.3 Warum 0,386 und 0,487 nicht unmittelbar vergleichbar sind

Beide Zahlenwerte werden als „Höchstwert der optischen Dichte“ bezeichnet, jedoch unterscheiden sie sich hinsichtlich des Pulvers (Titandioxid vs. Ruß), des PH-Werts (6,8 vs. 6,2), der Temperatur (70℃ vs. 80℃), des Dosierungsbereichs (0,3%–2% vs. 1%–5%), des Harz-Wachs-Verhältnisses in der Rezeptur sowie der gemessenen Kennwerte (SK: Helligkeit/TAPPI-Weißgrad/Gelbheit; SH: Schwärzung).

Daher bedeutet 0,386 < 0,487 nicht, dass R1800-SH eine bessere Wirkung erzielt. Die beiden Kurven können auch nicht in ein gemeinsames Koordinatensystem gelegt werden. Aus den Ergebnissen lässt sich lediglich eine übereinstimmende Kurvenform ableiten: Beide Messreihen steigen monoton an, erreichen an einem bestimmten Punkt einen Sättigungsbereich und fallen anschließend aufgrund von Brückenbildung und Flockulation ab.

Zuordnung nach Pulverart

Intervallband gleicher Einheit

Schnittbereich gleicher Dimension (% · 3 Objekte)

Dimension · %

X-Achse = Dimension %; farbiger Streifen = Zielintervall, in das das Objekt fallen kann; Punkte außerhalb des Streifens = nicht erreichbare Anteile.

02468R101A1–3%R1003–5%PT505–8%X-Achse gleiche Dimension % ·X-Achsen-Skalierung basierend auf dem Maximum dieses Artikels (1–8 %); Längen nicht direkt über Artikel hinweg vergleichen.
  • X-Achse gleiche Dimension % ·
  • X-Achsen-Skalierung basierend auf dem Maximum dieses Artikels (1–8 %); Längen nicht direkt über Artikel hinweg vergleichen.
  • R101A1–3 %
  • R1003–5 %
  • PT505–8 %
Diagrammdaten (Quelltext wortgetreu)
ObjektIntervall
R101A1–3 %
R1003–5 %
PT505–8 %

QuelltextSkala 0–9 %

Die nachstehende Tabelle gibt die Objektliste und die Dosierungsangaben aus den Unterlagen von Californium Curium wieder. Jede Zelle enthält den corresponding Nachweis aus dem Produkthandbuch; die Nenner der Dosierungen unterscheiden sich in den einzelnen Zeilen und dürfen nicht ineinander umgerechnet oder übergreifend angewendet werden.

Zuordnung nach…
DispergiermittelIn der Unterlage angegebenes BehandlungsobjektDosierung (Originalangabe)NennerNachweis
R1800-S (in Produktion)Farb-Masterbatch, Textilbeschichtungen, Pulverlack, lösemittelhaltige Beschichtungsstoffe; lösemittelhaltige Druckfarben; Füllstoffsysteme0,5%—1% des endgültigen KunststoffproduktsEndgültiges KunststoffproduktModelleintrag im Produkthandbuch
R1800-SKWeiße Masterbatches für Gummi und Kunststoff, Farb-Masterbatch für Metallpulver, Pulverlack, lösemittelhaltige Beschichtungsstoffe, Oberflächenbehandlung von Titandioxid0,5%—1% des endgültigen KunststoffproduktsEndgültiges KunststoffproduktModelleintrag im Produkthandbuch
R1800-SHSchwarze Masterbatches, Nasspelletisierung von Ruß, Trockenpelletisierung von Ruß0,5%—1% des endgültigen KunststoffproduktsEndgültiges KunststoffproduktModelleintrag im Produkthandbuch
R1848 (stillgelegt)Aluminiumsilberpulver / Umhüllung von Aluminiumpulver; stark staubende PulverUmhüllung von Aluminiumpulver 8%-10%; Umhüllung von Aufhellmitteln 5%-8%In der Unterlage nicht angegebenModelleintrag im Produkthandbuch
R900 (stillgelegt)Calciumcarbonat, Talkum, mit Kaolin gefüllte Masterbatches; Titandioxid, Lithopone, schwer gefälltes Calciumcarbonat, leicht gefälltes Calciumcarbonat0,2-1,5% entsprechend dem PulverGesamtgewicht und einer geeigneten FeinheitGesamtgewicht des PulversModelleintrag im Produkthandbuch
R101ARutil-Titandioxid-Grobprodukt, Ruß, Calciumcarbonat, Talkum, Lithopone, Bariumsulfat, Natriumsulfat0,1-3%PulvergewichtModelleintrag im Produkthandbuch
R6100 (stillgelegt)Calciumcarbonat, Talkum, Bariumsulfat, Natriumsulfat, Kupfersulfat, Eisensulfat, Siliciumdioxid7 Dosierungsstufen: Calciumcarbonat 1-3% / Talkum 3-5% / Bariumsulfat 2-4% / Natriumsulfat 1-3% / Kupfersulfat 3-5% / Eisensulfat 3-5% / Siliciumdioxid 30-50%In der Unterlage nicht angegebenModelleintrag im Produkthandbuch
R100Calciumcarbonat, Talkum, Bariumsulfat, Natriumsulfat × PE/PP/PVC0,5% - 3% der Masse des anorganischen FüllstoffsMasse des anorganischen FüllstoffsModelleintrag im Produkthandbuch
R1618Leitfähigkeitsruß für Kunststoffe0,5%—2% des endgültigen KunststoffproduktsEndgültiges KunststoffproduktModelleintrag im Produkthandbuch
PT50Hochglänzende Kunststoffe für Automobilinnenausstattung, Elektronikgehäuse0,5-8% des endgültigen KunststoffproduktsEndgültiges KunststoffproduktModelleintrag im Produkthandbuch
RPEG20 (stillgelegt)Hoch dispergierbares Umhüllungsmittel für Titandioxid (modifiziert mit R1800-SK und einem nichtionischen Tensid auf Basis eines durch Ethylenoxid und Propylenoxid modifizierten Polysiloxans, hergestellt bei 420℃ und 6,4MPa)Dosierung für dieses Modell in der Unterlage nicht angegeben—Modelleintrag im Produkthandbuch
Die Tabelle umfasst 11 Zeilen × 5 Spalten, jede Zeile mit Quellenverweis; auf schmalen Bildschirmen lässt sie sich seitlich scrollen.

Die 3 Punkte müssen gemeinsam betrachtet werden:

  1. Mehrere Zuordnungen sind möglich; es besteht keine eindeutige Zuordnung. Calciumcarbonat, Talkum, Bariumsulfat und Natriumsulfat werden in allen 4 Linien R6100, R100, R900 und R1800-S genannt. Die Unterlage dokumentiert die Abdeckung der Behandlungsobjekte und nicht die Aussage, dass „dieses Pulver ausschließlich mit diesem Modell behandelt werden kann“.
  2. Die 7 Dosierungsstufen innerhalb von R6100 reichen von 1% bis 50%. Die Dosierungsstufe für Siliciumdioxid (30-50%) liegt um eine Größenordnung über den übrigen 6 Stufen. Dies ist ein direkter Beleg dafür, dass „dasselbe Haftvermittler-Produkt für unterschiedliche anorganische Stoffe eine völlig unterschiedliche Eignung aufweist“; Messdaten für die 7 Dosierungsstufen sind in der Unterlage nicht angegeben, und die Grenzen der jeweiligen Anwendungsbedingungen sind nicht gekennzeichnet.
  3. Die Unterlage enthält keine Auswahlregeln für die Modellwahl. Abgesehen von dem Satz in Abschnitt 3.1 „Je nach Produktionskosten und Produktanforderungen ist ein unterschiedliches Modell auszuwählen“ (Datengrundlage: Produkthandbuch) gibt das Produkthandbuch keinen Entscheidungsablauf von der Pulverart zum Modell an. Die vorstehende Tabelle kann daher nur als „Zuordnung der behandelten Objekte“, nicht als Heatmap mit Empfehlungswerten ausgelegt werden.

Ein weiterer, benachbarter Hinweis verdeutlicht, wie sich aus derselben molekularen Grundstruktur unterschiedliche Modelle entwickeln: RPEG20 wird „unter Verwendung des von unserem Unternehmen hergestellten R1800-SK und eines nichtionischen Tensids auf Basis eines durch Ethylenoxid und Propylenoxid modifizierten Polysiloxans als Nanokatalysator in einem mit Stahl ausgekleideten PTFE-Reaktionskessel bei einer hohen Temperatur von 420℃ und 6,4MPa unter hohem Druck hergestellt“ (Datengrundlage: Produkthandbuch). Ferner ist dort festgehalten: „Der Unterschied zwischen den Eigenschaften von RPEG20 und der R1800-Produktreihe besteht darin, dass RPEG20 hinsichtlich Witterungsbeständigkeit und Antioxidationsbeständigkeit deutlich bessere Eigenschaften als die R1800-Produktreihe aufweist. Hinsichtlich Innen- und Außenschmierleistung sind die Eigenschaften von RPEG20 jedoch schlechter als die der R1800-Produktreihe“ (Datengrundlage: Produkthandbuch).

⚠ Verbindliche Abgrenzung: RPEG20 wurde aus R1800-SK entwickelt, der Zahlenwert „HLB-Wert: 10-12“ gehört jedoch zu RPEG20 und nicht zur R1800-Serie und darf nicht übertragen werden (Datengrundlage: Produkthandbuch). Ebenso stammt die Liste der Ankergruppen „-COOH、-NH₂、-SOH“ aus dem Abschnitt zu PT50 (Datengrundlage: Produkthandbuch). Für die 3 R1800-Modelle ist lediglich -COOH angegeben. Die beiden Angaben dürfen nicht vermischt werden.

In der Unterlage nicht angegeben

Die folgenden Punkte sind in den Unterlagen von Californium Curium nicht enthalten. Im vorliegenden Dokument werden hierzu keine Annahmen getroffen:

In der Unterla…
#PunktMessergebnis
1Ölabsorptionswert-Kennzahl „Natriumoleat g/100g“Im gesamten Dokument ist „Natriumoleat“ 0-mal enthalten. Für den verwendeten Ölabsorptionswert ist ausschließlich die Einheit ml/g angegeben (Datengrundlage: Produkthandbuch)
2Zahlenwerte für Pulver D50 / Partikelgrößenverteilung (zur Auswahl von Dispergiermitteln)Im Dispergiermittel-Abschnitt nicht angegeben. D50 ist in der Unterlage lediglich 2-mal enthalten und gehört jeweils zu anderen Produkten: „Partikelgrößenverteilung (D50, μm) 8~12“ bezieht sich auf den haftverbessernden Zusatz R1880 (stillgelegt) für Pulverlacke (Datengrundlage: Produkthandbuch). Der weitere Treffer ist ein Fehltreffer für LD50 bei dem ausschließlich für Lichtveränderungsfarbstoffe bestimmten Lichtbeständigkeitsstabilisator S38 (stillgelegt). Als quantitative Methode zur Bestimmung der Dispergierbarkeit gibt die Unterlage lediglich „Die quantitative Methode besteht in der Messung der Partikelgrößenverteilung“ an (Datengrundlage: Produkthandbuch); Daten sind nicht enthalten.
3Konkrete Zahlenwerte für die spezifische Oberfläche des PulversIm Abschnitt zu Hyperdispergiermitteln nicht enthalten. Die m²/g-Werte in der Unterlage beziehen sich auf den Kontext von Flammhemmern/Haftvermittlern (Datengrundlage: Produkthandbuch) und dürfen nicht übertragen werden.
4Molekularstrukturformel, konkrete chemische Struktur der Ankergruppen, Kettenlänge und hydrophiles-lipophiles GleichgewichtNicht angegeben. Angegeben sind lediglich der Bestandteilname „Polyolefinether“ und die funktionelle Gruppe -COOH. In der Unterlage ist zwar 1 HLB-Wert (10-12) enthalten, dieser gehört jedoch zu RPEG20 (stillgelegt) und nicht zur R1800-Serie.
5Zahlenwerte für die Dicke der Umhüllungsschicht, Ankerpunktdichte und gemessene GrenzflächenspannungNicht angegeben. Es ist lediglich die qualitative Aussage „eine Schutzschicht mit einer bestimmten Dicke (Umhüllung)“ enthalten.
6Die Aussage „Bei ähnlichen Stoffeigenschaften besteht Verträglichkeit“ selbst0-mal in der Unterlage enthalten. Angegeben ist lediglich ein monotoner Zusammenhang zwischen Dosierung und Wirkung (Datengrundlage: Produkthandbuch)
7Verwendung des Begriffs „sterische Behinderung“ im Zusammenhang mit R1800Im R1800-Abschnitt 0-mal enthalten. Der Begriff bezieht sich in der Unterlage auf 3 andere Modelle: E099 (hochtemperaturbeständig), D³-A (wasserleitfähiger Ruß) und R780 (wasserlöslicher Farbstoff). Für R1800 werden „räumliche Behinderung“, „sterische Barrierenwirkung“, „Abstoßungswirkung der Adsorptionsschicht“ und „Umhüllung“ verwendet.
8Auswahlregeln / Kriterien für die ModellwahlNur eine Objektliste und die qualitative Aussage „Je nach Produktionskosten und Produktanforderungen“; keine Regeln
9Quantitativer funktionaler Zusammenhang zwischen Ölabsorptionswert und Dispergiermittel-DosierungNicht angegeben. Die Unterlage enthält lediglich die Richtung des Zusammenhangs (je feiner, desto höher) und eine Tabelle mit Maschenweitenklassen, jedoch keine Formel und keine Kurve.
10Quantitative Angaben zur Oberflächenladung der Pulver je Modell (Zeta-Potential, pH, isoelektrischer Punkt)Nicht angegeben. Es ist lediglich die qualitative Aussage „Anreicherung von Ladungen an der Partikeloberfläche“ enthalten.
11Entsprechung zwischen dem in der Übersicht zu R1800-SK angegebenen Wert (0,5%—1%) und dem experimentellen Höchstwert (1,6%)Zwischen den Objekten und den Bewertungskriterien ist keine Zuordnung angegeben.
12Phasenübergangstemperatur von R1800-SHIn der Unterlage bestehen 2 Abweichungen: Im Abschnitt zur Molekülstruktur ist 80℃ angegeben (Datengrundlage: Produkthandbuch), im Abschnitt zum Prozessergebnis „mehr als 70℃“ (Datengrundlage: Produkthandbuch).
13Im Experiment verwendeter Ruß-Typ für R1800-SHIn der Unterlage bestehen 2 Abweichungen: In der Liste der Versuchsrohstoffe ist ZY-1, in der Rezepturzeile DK2028P angegeben.
14„70℃ Ethanol 2%“ als Dispergierbarkeitsvergleich für R1800-SKIm Originaltext der Unterlage ist diese Angabe in dieser Form enthalten; die Beschreibung ist knapp.
15Nenner der Dosierung für R1848 / R6100Nicht angegeben
16Produktionsstatus der 3 R1800-Modelle (S / SK / SH)Alle 3 Modelle sind in Produktion: Californium Curium führt in der Website-Liste der stillgelegten Modelle keines der Modelle R1800-S / SK / SH auf; die Website-Detailseiten zu R1800-SK und R1800-SH weisen jeweils im Seitenkopf den Status „in Produktion“ aus. Herr Tang hat am 2026-10-04 den Produktionsstatus von R1800-S ausdrücklich mit „keine Stilllegung“ beantwortet.Zutreffend
17Verbotene Anwendungen / Sicherheitsdaten auf MSDS-Niveau für R1848 / R6100 / R900In der Unterlage nicht dokumentiert
Die Tabelle umfasst 17 Zeilen × 3 Spalten, jede Zeile mit Quellenverweis; auf schmalen Bildschirmen lässt sie sich seitlich scrollen.

Hinweis zu ähnlich klingenden Modellbezeichnungen: Die Bezeichnungen R18 und R1800 liegen_nummerisch nahe, bezeichnen jedoch völlig unterschiedliche Produkte. R18 ist ein toughening- und kältebeständigkeitserhöhendes Additiv für PET/PETG (Kristallisationsverzögerung + Toughening) und steht weder mit Hyperdispergiermitteln noch mit dem Mechanismus aus Verankerung/Solvatisierung in Zusammenhang; es wird in diesem Dokument nicht behandelt.

Bildliste (Beschreibungen, Bilder noch nicht erstellt)

Die folgenden Angaben sind Empfehlungen für die Bilderspezifikationen, die Bilder wurden noch nicht erstellt. ⚠ Hinweis zur Anordnung der Illustrationen (bestehendes Verhalten des Website-Lese Parsers): Wenn ein Textabsatz ein 20–120 Zeichen langes Zitat mit „…“ enthält, wird er als Zitatblock hervorgehoben und das anschließende Bild verworfen; auch ein eigenständig platziertes Bild wird ignoriert. Beim Einfügen der Illustrationen muss jede Bildzeile am Ende eines normalen Textabsatzes ohne langes Zitat stehen und anschließend in den 10 Sprachen separat geprüft werden. Im vorliegenden Text enthalten viele Absätze lange Zitate, insbesondere in Abschnitt 2, Abschnitt 4 und Abschnitt 5; die Position jedes Bildes ist daher einzeln zu bestätigen.

【Bild 1】Teilungsmechanismus von Ankergruppe und solvatisierter Kette — Datenpunktliste: ① Primärpartikel des Pulvers (Anreicherung von Ladungen an der Oberfläche); ② Ankergruppe -COOH mit starker Adsorption; aus dem Handbuch werden die 3 Kräfte „Ionenbindung, Wasserstoffbindung, Van-der-Waals-Kraft“ angegeben (Datengrundlage: Produkthandbuch); ③ Die solvatisierte Kette dehnt sich in das Dispersionsmedium aus; aus dem Handbuch werden die Wirkungen „rasches Lösen im Dispersionsmedium“ und „gute Verträglichkeit mit dem Dispersionsmedium“ angegeben (Datengrundlage: Produkthandbuch); ④ Bei der Annäherung zweier Partikel werden diese voneinander abgestoßen; angegeben werden die Originalbegriffe aus dem Handbuch „sterische Barrierenwirkung des Adsorptionsfilms“ (Datengrundlage: Produkthandbuch) beziehungsweise „Abstoßung der Partikel durch die abstoßende Wirkung des Adsorptionsfilms“ (Datengrundlage: Produkthandbuch); ⑤ Temperaturangaben: SK 70℃, SH 80℃ als 2 Phasenübergangsgrenzen; ⑥ Im freien Bereich rechts ist die Erläuterung zu Punkt 7 einzutragen und anzugeben, dass der Begriff (in Abschnitt R1800 der Unterlage von Californium Curium 0 Treffer) kein Originalbegriff von Californium Curium ist — Empfehlung für den Diagrammtyp: horizontaler Ablauf-Mechanismus, als handgezeichnetes SVG, ohne numerische Werte (in der Unterlage sind keine Daten zu Molekülstruktur, Kettenlänge, Ankerwinkel, Anzahl der Kettensegmente oder Umhüllungsdicke angegeben; solche Zahlen dürfen im Bild nicht erscheinen).

【Bild 2】Vergleichskarte Ankergruppe / solvatisierte Kette — Datenpunktliste: Linke Spalte „Ankergruppe“, 3 Zeilen = -COOH, starke Adsorption/starke Adsorption an der Pigmentoberfläche/verhindert die Dissoziation von …, Bildung einer festen Schutzschicht; rechte Spalte „solvatisierte Kette“, 3 Zeilen = solvatisierte Kette (Kohlenwasserstoffkette), rasches Lösen im Dispersionsmedium/gute Verträglichkeit mit dem Dispersionsmedium/relativ starke Ausdehnung, bestimmt unmittelbar die Stabilität des Pigments im Lösungsmittel nach der Dispergierung; am unteren Rand jeder Spalte ist eine Temperatur anzugeben (SK 70℃ / SH 80℃) — Empfehlung für den Diagrammtyp: zweispaltige Vergleichskarte mit gleich vielen Zeilen; die Zeilenanzahl und die Gewichtung in beiden Spalten müssen streng symmetrisch sein; der solvatalisierten Kette darf keine Einzelwirkung hinzugefügt werden, die nicht im Handbuch steht (die Angabe „Verringerung der Grenzflächenspannung“ steht in der gemeinsamen Schlussfolgerung der 2 Sätze und ist keine eigenständige Wirkung der solvatisierten Kette); sämtliche Formulierungen müssen den Originalbegriffen aus dem Handbuch entsprechen und dürfen nicht umformuliert werden.

【Bild 3】Feinheitsklassen → Dosierungsstufen (12 Punkte) — Datenpunktliste: Calciumcarbonat 800/1250/1500/3000 Maschenweite → 0,2% / 0,3% / 0,35% / 0,5%; Talkum → 0,32% / 0,38% / 0,47% / 1%; Kaolin → 0,3% / 0,35% / 0,45% / 0,8%; Pigmentzeile 0,3-1,2% separat als Bereichsband darstellen (nicht als Punkte), mit dem Originaltext „je nach tatsächlicher Rezeptur anpassen“ — Empfehlung für den Diagrammtyp: gruppierte Treppendiagrammkurve (3 Serien × 4 Maschenweiten), die 3 Serien mit farbenblindenfreundlichen Farben und redundanter Kodierung (Linienstil/Markierungspunkte); in der Bildunterschrift muss ausdrücklich angegeben werden, dass der Nenner in der Unterlage nicht angegeben ist; im gleichen Bild kann eine kleine Vergleichstabelle mit dem Hinweis „Die Dosierung der 3 Pulver unterscheidet sich bei gleicher Maschenweite“ eingefügt werden, um die Lesart zu unterstützen, dass die Maschenweite nicht die einzige Variable ist.

【Bild 4】R1800-SK-behandeltes Titandioxid: Dosierung–Farbstärke, Sequenz aus 7 Punkten — Datenpunktliste (PH=6,8, 70℃): 0% → Helligkeit 88,27 / TAPPI-Weißgrad 75,15 / Gelbheit 4,63; 0,5% → 88,89 / 75,76 / 4,21; 1,0% → 89,12 / 76,31 / 4,34; 1,2% → 89,87 / 76,35 / 4,23; 1,6% → 90,18 / 77,76 / 3,84 (Spitzenwert, mit Sternmarkierung); 1,8% → 88,26 / 75,81 / 3,97; 2,0% → 87,83 / 75,79 / 3,89; neben dem Spitzenwert ist „maximale optische Dichte 0,386“ anzugeben; als Anmerkung am Wendepunkt sind die Originalbegriffe aus dem Handbuch „bei 1,6% wird die Sättigung erreicht“ und „Brückenflockung“ zu verwenden — Empfehlung für den Diagrammtyp: 2 übereinanderliegende Teil diagramme mit gemeinsamer x-Achse für die Dosierung (oberes Diagramm: Helligkeit + TAPPI-Weißgrad, beide in Prozent, daher dieselbe Achse möglich; unteres Diagramm: Gelbheit, aufgrund des abweichenden Messbereichs separates Diagramm, keine doppelte Y-Achse); der Spitzenwert erhält eine Sternmarkierung und eine Anmerkung; keine Fehlerbalken verwenden (in der Unterlage sind weder Wiederholungszahl noch Standardabweichung angegeben).

【Bild 5】R1800-SH-behandelter Ruß: Dosierung–Schwärze, Sequenz aus 5 Punkten — Datenpunktliste (PH=6,2, 80℃): 1% → 120; 2% → 124; 3% → 130 (Spitzenwert, mit Sternmarkierung); 4% → 128; 5% → 125; neben dem Spitzenwert ist „maximale optische Dichte 0,487“ anzugeben; als Anmerkung am Wendepunkt ist der Originalbegriff aus dem Handbuch „Brückenflockung“ zu verwenden; in der Bildunterschrift sind außerdem 2 Widersprüche in der Unterlage zu kennzeichnen (Phasenübergangstemperatur 80℃ vs. >70℃, Rußtyp ZY-1 vs. DK2028P) — Empfehlung für den Diagrammtyp: einzelne Linie, alle 5 Punkte mit Zahlenwerten kennzeichnen, den Spitzenwert mit einem Stern versehen. Bild 4 und Bild 5 müssen 2 getrennte Bilder mit 2 getrennten Koordinatensystemen sein: Die Bedingungen (Pulver, PH, Temperatur, Dosierungsbereich und Messgröße) unterscheiden sich vollständig; eine Überlagerung oder eine gemeinsame Achse wäre irreführend. Die Daten dieses Bildes dürfen außerdem nicht mit 0,386 aus Bild 4 numerisch verglichen werden.**

【Bild 6】Abdeckungsmatrix Pulver–Dispergiermittellinien — Datenpunktliste (Zeilen = Pulver, Spalten = Dispergiermittellinien; in jeder Zelle Dosierung + Nenner oder Kennzeichnung „in der Unterlage nicht angegeben“): Titandioxid → R1800-SK, R101A, R900, R188, RPEG20; Ruß → R1800-SH, R1618, D³-A, R101A; Aluminiumsilberpulver/Aluminiumpulver → R1848 (8%-10%, Nenner nicht angegeben); Calciumcarbonat → R6100(1-3%), R900, R100(0,5-3%), R1800-S(nach Maschenweite); Talkum → R6100(3-5%), R900, R100; Bariumsulfat / Natriumsulfat → R6100, R100; Siliciumdioxid → R6100(30-50%, deutlich abweichender Sonderfall, hervorzuheben); Kaolin → R1800-S(0,3%-0,8%); Ultramarin, Chromgelb → R1800-S Pigmentzeile(0,3-1,2%) — Empfehlung für den Diagrammtyp: binäre Abdeckungsmatrix (mit Punkt/ohne Punkt) + Dosierungsangabe als Text. 3 harte Grenzen: ① Für jedes Modell ist der Nenner unterschiedlich und muss in der jeweiligen Zelle angegeben oder ausdrücklich als „in der Unterlage nicht angegeben“ gekennzeichnet werden; ohne Angabe des Nenners darf das Modell nicht dargestellt werden; ② Das Bild darf ausschließlich als „Abdeckungsdiagramm für Objekte“ dargestellt werden, nicht als Empfehlungswert-Heatmap (in der Unterlage sind keine Auswahlregeln für die Typen dokumentiert); ③ In den 4 Zeilen Calciumcarbonat/Talkum/Bariumsulfat/Natriumsulfat ist jeweils ein Treffer in 4 Spalten vorhanden. Dies drückt „mehrere Auswahlmöglichkeiten“ und nicht „eine eindeutige Zuordnung“ aus und ist in der Bildunterschrift entsprechend zu erläutern; ④ Bei stillgelegten Modellen (R1848, R6100, R900, RPEG20 usw.) ist neben der Modellbezeichnung einheitlich „stillgelegt“ anzugeben.**

Erläuterung der Daten und Grundlagen

Die im vorliegenden Text behandelten Modelle, Parameter, Versuchsdaten und Originalzitate aus dem Handbuch stammen sämtlich aus dem „Californium Curium – Handbuch für Funktionsadditive“. Für diejenigen Positionen, zu denen die Unterlage keine Angaben enthält — Anzahl der Versuchswiederholungen und Standardabweichung, Nenner der Dosierung, Auswahlregeln für die Typen, Molekülstruktur und Kettenlänge sowie Dichte der Ankerstellen — wurde im Text jeweils vermerkt, dass sie nicht angegeben sind; es werden keine Annahmen zur Schließung dieser Lücken getroffen.

Die im Text genannten stillgelegten Modelle werden unverändert aus den historischen Unterlagen zitiert und stellen keine aktuell erhältlichen Produkte dar.

Datengrundlage

Jeder Wert in diesem Beitrag beruht auf offiziellen Produktdaten; Preise, Kundennamen und Zertifikatsnummern sind nicht enthalten.

Muster / Auswahl

Die Empfehlung richtet sich nach Ihrem Substrat, Ihrer Anlage und der Zielqualität; dasselbe Harzsystem kann an anderer Anlage anders ausfallen.

Technische Anfragen

UL Yellow Cards oder Nummern von Prüfberichten Dritter erhalten Sie über unser Technikteam; diese öffentliche Website enthält solche Dokumentnummern nicht.

Technische Daten sind typische Laborwerte; vor der Serienfertigung bitte im Kleinversuch verifizieren.

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, ist als Nächstes meist eines von drei Dingen an der Reihe.

  • Nennen Sie mir Ihre RezepturTrägerharz, Flammschutzmittel-Typ und Dosierung, Verarbeitungstemperatur — mit diesen drei Angaben kann ich Ihnen bei der Auswahl des Dispergiermittels und der Dosierspanne helfen.
  • Die Datentabellen anfordernJeder Wert im Beitrag ist mit einer Quellenseite belegt; nennen Sie mir die Tabelle, dann liefere ich sie.
  • Spezifikation von R1800-SK / R900APhysikalische Eigenschaften, Verträglichkeitsangaben und abgedeckte Trägerwerkstoffe stehen auf den Produktseiten.

Kaicu New Materials · Funktionsadditive

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