Umweltfreundlicher Synergie-FlammhemmerPhosphor-Silicium-System · Aluminiumphosphosilicat · Rauchunterdrückung und Verkohlung · ersetzt Antimontrioxid
Ein weißes kristallines Pulver, geruchlos und ungiftig; unter dem Mikroskop zeigt es eine faserige bzw. nadelförmige Morphologie. Zusammen mit halogenierten Flammhemmern wirkt es synergistisch und ersetzt 50–70 % des Antimontrioxids im Verhältnis 1:1 (in PVC bis zu 100 %), wodurch die Flammhemmkosten sinken und Antimonressourcen gespart werden.
- 🌱 Umweltfreundliches P-Si-System · REACH / 2002/95/EG
- 🤝 Halogen-Synergie · Rauchunterdrückung und Verkohlung
- ⚖️ 1:1-Ersatz von 50–70 % Sb₂O₃
- 🔬 Nadelartige Whisker · feine und lockere Textur
- Hauptbestandteil
- Aluminiumphosphosilicat
- Chemische Formel
- Al(SiO2)PO4·2H2O
- Dichte
- 0 – 0 g/cm³
- Schmelzpunkt
- 0 – 0 ℃
Verkohlung · Sauerstoffbarriere · Querschnitt der Rauchunterdrückung
Die brennende Oberfläche verkohlt schnell; die Kohlenstoffschicht blockiert den Sauerstoffeintritt und unterdrückt den Rauchaustritt — das physikalische Bild der synergistischen Flammhemmung.
Aluminiumphosphosilicat · nadelförmige Whisker
R218 ist ein weißes kristallines Pulver, geruchlos und ungiftig; unter dem Mikroskop erscheint es faserig oder nadelförmig, mit feiner und lockerer Textur. Es ist ein umweltfreundlicher Phosphor-Silicium-Flammhemmer und entspricht EU 2002/95/EG, REACH und ähnlichen Umweltvorschriften.
Partieller Ersatz von Antimontrioxid
In halogenierten Flammhemmsystemen für Kunststoffe dient es vor allem dem partiellen Ersatz von Antimontrioxid: in PP/PE-Systemen ersetzt es im Verhältnis 1:1 50–70 %, mit einer Flammhemmung besser als Sb₂O₃ allein mit bromierten Verbindungen; in PVC-Systemen kann es 100 % ersetzen — das senkt die Flammhemmkosten deutlich und spart Antimonressourcen.
Verwendung mit Phosphor- und Intumeszenzsystemen
In halogenfreien Flammhemmsystemen wird R218 zusammen mit phosphorbasierten und intumeszierenden Flammhemmern eingesetzt und liefert schnelle Verkohlung, Sauerstoffblockierung und Rauchunterdrückung.
Antimon-Ersatz-Konsole · 1:1-Ersatzverhältnis
Wählen Sie ein System und ziehen Sie das Ersatzverhältnis: Grün ist der R218-Anteil, Grau der verbleibende Sb₂O₃-Anteil.
Flammhemmsystem
Physikalische und chemische Eigenschaften
Typische Eigenschaften eines mineralischen Flammhemmers; die chemischen Reaktionsgrenzen sind separat aufgeführt.
⚠ Chemische Reaktionsgrenzen (nicht in Kontakt bringen)
Es reagiert mit Flusssäure und heißer konzentrierter Lauge: mit Flusssäure entstehen Siliciumtetrafluorid und Phosphorverbindungen; mit heißer konzentrierter Lauge entstehen Silicate, Metaaluminate und Metaphosphorsäure. Lagerung und Verwendung von diesen Medien fernhalten.
Verpackung und Lagerung · Arbeitssicherheit · Musteranfrage
Senden Sie das Formular gegenüber ab, und ein technischer Berater kontaktiert Sie innerhalb von 24 Stunden, um ein Muster zu vereinbaren.
Verpackung und Lagerung
⚠ Hinweise zu Arbeitssicherheit und Umgang
- Schutzhandschuhe, Maske und Schutzbrille tragen; das Einatmen von Staub und direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden;
- Bei Augenkontakt sofort mit viel Wasser spülen und ärztliche Hilfe suchen; bei Hautkontakt gründlich mit Seifenwasser waschen;
- Aluminiumphosphosilicat ist ungiftig, aber das Einatmen großer Staubmengen reizt die Atemwege und eine langfristige Exposition kann eine Pneumokoniose verursachen — den Arbeitsplatz gut belüften und bei Bedarf eine wirksame Staubabsaugung installieren.
01Produktpositionierung
R218 gehört zur Kategorie „Flammschutzsynergist“ (englisch FR Synergist), offizieller vollständiger Name „Flammschutzsynergist R218“; Seitentitel „Umweltfreundliches synergistisches Flammschutzmittel“; Serienzugehörigkeit: Flammschutzmittel-Serie. Seine Rolle in der Rezeptur ist die einer synergistischen Komponente – teilweiser Ersatz von Antimontrioxid, kein halogenfreies Hauptflammschutzmittel. „(Datenquelle: Produkthandbuch / offizielle Produktdaten)“
Katalogzeile wörtlich „R218: Flammschutzsynergist (teilweiser Ersatz von Antimontrioxid)“; Satz aus der Firmenprofil-Liste wörtlich „Flammschutzsynergist (teilweiser Ersatz von Antimontrioxid): R218“; Seitentitel wörtlich „Umweltfreundliches synergistisches Flammschutzmittel R218“. „(Datenquelle: Produkthandbuch / offizielle Produktdaten)“
Detailseiten-Untertitel wörtlich „Phosphor-Silizium-System · Aluminiumphosphosilicat · Rauchunterdrückung und Verkohlung · Ersatz von Antimontrioxid“; Beschreibung im ersten Anzeigebereich „Weißes kristallines Pulver, geruchlos, ungiftig; unter dem Mikroskop faser-/nadelartige Morphologie. Synergistische Wirkungssteigerung mit Halogen-Flammschutzmitteln, im Verhältnis 1:1 50–70% des Antimontrioxids ersetzbar (PVC zu 100%), Senkung der Flammschutzkosten und Schonung von Antimonressourcen.“ „(Datenquelle: offizielle Produktdaten)“
Erläuterung zur Halogenangabe: Produktbezeichnung und Unterlagen dieses Produkts werden nicht als „halogenfrei“ oder „halogenarm“ eingestuft; das Wort „Halogen“ erscheint nur in Beschreibungen der Formulierungssysteme („synergistische Wirkungssteigerung mit Halogen-Flammschutzmitteln“, „in Kunststoff-Halogen-Flammschutzsystemen“), nicht als Nachweis des Halogengehalts dieses Produkts. Diese Seite behandelt die Halogenangabe als „nicht anwendbar“ und macht für dieses Produkt keine Aussage zum Halogengehalt. „(Datenquelle: Produkthandbuch / offizielle Produktdaten)“
- Antimonersatz-Synergie – teilweiser Ersatz von Antimontrioxid (Sb₂O₃) in Halogen-Rezepturen: in PP/PE-Systemen im Verhältnis 1:1 50% bis 70% des Antimontrioxids ersetzbar; in PVC-Systemen zu 100% ersetzbar.
- Verkohlung · Sauerstoffbarriere · Rauchunterdrückung – in halogenfreien Flammschutzsystemen in Kombination mit Phosphor- und intumeszierenden Flammschutzmitteln eingesetzt, „es entfaltet seine Wirkung durch schnelle Verkohlung, Sauerstoffbarriere und Rauchunterdrückung“.
- Wirkungsvergleich (wörtlicher Quellentext) – im PP/PE-Szenario „seine Flammhemmklasse ist besser als die der alleinigen Kombination aus Antimontrioxid und bromierten Flammschutzmitteln“.
- Umweltkonformität – „das Produkt erfüllt die Anforderungen von EU 2002/95/EC und REACH sowie weiterer Umweltvorschriften“.
- Stabile physikalische Eigenschaften – relativ hoher Schmelzpunkt (üblicherweise im Bereich 1300 – 1600℃); pH-Wert 6,5-7; bei Raumtemperatur gegenüber den meisten Säuren und Basen gewisse Beständigkeit.
- Hinweis vor Anwendung – weißes kristallines Pulver, wenig löslich in Wasser und üblichen organischen Lösungsmitteln; Lagerung und Anwendung sind von Flusssäure und heißer konzentrierter Lauge fernzuhalten.
02Formulierungssystem und Wirkmechanismus
Zusammensetzung und System: Hauptbestandteil Aluminiumphosphosilicat (chemische Formel Al(SiO₂ )PO₄ ·2H₂ O); Form: weißes kristallines Pulver, geruchlos, ungiftig, unter dem Mikroskop faser- oder nadelartig, feine und lockere Textur. Systemcharakterisierung wörtlich: „Das Produkt gehört zu den umweltfreundlichen Flammschutzmitteln auf Phosphor-Silizium-Basis, besitzt eine deutliche synergistische Wirkungssteigerung mit Halogen-Flammschutzmitteln und zeigt gleichzeitig hervorragende Rauchunterdrückung und Verkohlungsleistung.“ „(Datenquelle: Produkthandbuch / offizielle Produktdaten)“
Mechanismus, erste Ebene · Antimonersatz-Synergie (der Kernsatz dieses Typs) wörtlich: „In Kunststoff-Halogen-Flammschutzsystemen dient R218 hauptsächlich zum teilweisen Ersatz von Antimontrioxid…… kann im Verhältnis 1:1 50% bis 70% des Antimontrioxids ersetzen und dadurch die Flammschutzkosten deutlich senken und Antimonressourcen schonen.“ Das offizielle Mechanismusfeld verzeichnet „Antimonersatz-Synergie“. „(Datenquelle: Produkthandbuch / offizielle Produktdaten)“
Mechanismus, zweite Ebene · Verkohlung, Sauerstoffbarriere und Rauchunterdrückung wörtlich: „In halogenfreien Flammschutzsystemen kann R218 in Kombination mit Phosphor- und intumeszierenden Flammschutzmitteln eingesetzt werden und entfaltet seine Wirkung durch schnelle Verkohlung, Sauerstoffbarriere und Rauchunterdrückung.“ Die beiden Wege haben unterschiedliche Bezugsgrößen und Vorgänge: In Halogen-Rezepturen erfolgt „Ersatz“ (Verringerung des Sb₂O₃-Einsatzes), in halogenfreien Systemen erfolgt „Kombination“ (mit Phosphor- und intumeszierenden Flammschutzmitteln) – nicht gegeneinander verrechenbar, nicht ineinander umrechenbar. „(Datenquelle: Produkthandbuch / offizielle Produktdaten)“
- Ersatz – 1:1-äquivalenter Ersatz von AntimontrioxidPP/PE-Systeme: im Verhältnis 1:1 50% bis 70% des Antimontrioxids ersetzen; PVC-Systeme: zu 100% ersetzbar. Bezugsbasis sind die ersetzten Sb₂O₃-Teile.
- Synergie – synergistische Wirkungssteigerung mit Halogen-FlammschutzmittelnDie Quelle verzeichnet für diese Synergie „eine deutliche Wirkung“; im PP/PE-Szenario „seine Flammhemmklasse ist besser als die der alleinigen Kombination aus Antimontrioxid und bromierten Flammschutzmitteln“.
- Verkohlung und Sauerstoffbarriere – Synergie in halogenfreien SystemenIn Kombination mit Phosphor- und intumeszierenden Flammschutzmitteln: schnelle Verkohlung, Sauerstoffbarriere.
- Rauchunterdrückung – gleichzeitige Verkohlungsleistung„zeigt gleichzeitig hervorragende Rauchunterdrückung und Verkohlungsleistung“; Rauchunterdrückung ist eine von drei Wirkungen in halogenfreien Systemen.
03Schlüsselparameter
Die im Handbuch und in den offiziellen Produktdaten dokumentierten physikalisch-chemischen Positionen werden wie folgt wörtlich übernommen (offizielle Ebene und Handbuchebene sind in allen Positionen wortgleich, lediglich die Schreibweise der Leerzeichen unterscheidet sich; chemische Formel und Schmelzpunkt werden gemäß den bestehenden Feldern Hauptbestandteil / chemische Formel / Schmelzpunkt wörtlich übernommen). Die Werte in der Tabelle sind die in den Unterlagen dokumentierten Werte.
| Position | Wert / Beschreibung |
|---|---|
| Hauptbestandteil | Aluminiumphosphosilikat |
| Hauptbestandteil | Aluminiumphosphosilikat |
| Chemische Formel | Al(SiO₂ )PO₄ ·2H₂ O |
| Schmelzpunkt | Relativ hoch, üblicherweise im Bereich von 1300 – 1600℃ |
| Dichte | Ca. 2,6 – 3,2 g/cm³ |
| Chemische Stabilität | Wenig löslich in Wasser und üblichen organischen Lösungsmitteln; pH-Wert 6,5-7, bei Raumtemperatur gegenüber den meisten Säuren und Basen eine gewisse Beständigkeit aufweisend. |
| Unverträgliche Medien (Sicherheitsgrenze) | Kann mit Flusssäure und heißer konzentrierter Lauge chemisch reagieren: Mit Flusssäure entstehen Siliciumtetrafluorid, Phosphor und weitere Stoffe; mit heißer konzentrierter Lauge entstehen Silikate, Metaaluminate und Metaphosphate. Bei Lagerung und Verwendung sind die genannten Medien fernzuhalten. |
| Aussehen / Form | Weißes kristallines Pulver, geruchlos, ungiftig; unter dem Mikroskop zeigt es faserige oder nadelförmige Morphologie, feine und lockere Textur. |
| Verpackung und Haltbarkeit | Verpackung in Gewebesäcken mit innenliegendem Polyethylenbeutel, Nettogewicht je Sack 25 kg (Verpackungsspezifikationen kundenspezifisch anpassbar); unter normalen Lagerbedingungen beträgt die Haltbarkeit des Produkts in der Regel 2 Jahre. |
Lesehinweis: 1. Die beiden Werte Dichte und Schmelzpunkt liegen in der typischen Größenordnung eines mineralischen Systems (Phosphor-substituiertes Aluminiumsilicat) und sind nicht mit den unterschiedlichen Größenordnungen der einzelnen Typen organischer Phosphorflüssigkeiten / Lithiumsalzpulver derselben Reihe vergleichbar. 2. Der pH-Wert und „Kann mit Flusssäure und heißer konzentrierter Lauge chemisch reagieren“ bilden zusammen die Grenze der chemischen Stabilität – Letzteres ist eine Sicherheitsgrenze (zwei eindeutige inkompatible Medien), kein Leistungsindikator. 3. In den Unterlagen sind Wassergehalt, Partikelgröße / Feinheit, Weißgrad, Glühverlust, quantitative Wasserlöslichkeit und Prüfmethodenspalte nicht angegeben. 4. Die Werte in der Tabelle sind die in den Unterlagen dokumentierten Werte. „(Datenquelle: Produkthandbuch / offizielle Produktdaten)“
04Empfohlener Dosierbereich
Die Angabe für diesen Typ ist speziell: Die Unterlagen nennen ein „Substitutionsverhältnis“, nicht eine „Dosierung“ – die Seite dieses Typs enthält kein Feld zur Dosierung. Bezugsbasis des Substitutionsverhältnisses ist die Menge des substituierten Antimontrioxids (1:1 äquivalente Substitution von 50%–70% davon), nicht „der prozentuale Anteil von R218 am Harz / Gesamtgewicht des Erzeugnisses“.
| Szenario | Dosierung | Bedingungen und Hinweise |
|---|---|---|
| PP / PE-Systeme (halogenhaltige Rezepturen) | 1:1-Substitution von 50% – 70% | Originalwortlaut der Unterlagen: „Kann Antimontrioxid im Verhältnis 1:1 zu 50% bis 70% ersetzen, wobei die Flammschutzwirkung besser ist als bei alleiniger Verwendung der Kombination aus Antimontrioxid und bromhaltigen Flammschutzmitteln“ |
| PVC-Systeme (halogenhaltige Rezepturen) | 100%ige Substitution | Wörtlich in den Unterlagen: „Kann Antimontrioxid zu 100% ersetzen“ |
| Halogenfreie Flammschutzsysteme | In Kombination eingesetzt (Mischungsverhältnis in den Unterlagen nicht angegeben) | Wörtlich in den Unterlagen: „R218 wird üblicherweise in Kombination mit phosphorhaltigen und intumeszierenden Flammschutzmitteln eingesetzt und entfaltet dabei vor allem seine Vorteile bei schneller Verkohlung, Sauerstoffbarriere und Rauchunterdrückung“ |
Die beiden Rezepturpfade haben unterschiedliche Vorgehensweisen: Halogenhaltige Rezepturen führen eine „Substitution“ durch – Reduzierung des Sb₂O₃-Einsatzes; halogenfreie Systeme führen eine „Kombination“ durch – Abstimmung mit phosphorhaltigen und intumeszierenden Flammschutzmitteln. Die beiden Systeme lassen sich nicht ineinander umrechnen und nicht mit Dosierungen anderer Typen (z. B. 10%-20%, 1,5%-5% oder ähnlich) vergleichen oder austauschen; für diesen Typ gibt es zudem keine Klausel zur Richtung „Dicke–Dosierung“ (die Unterlagen enthalten keine Angaben zu „je dünner“ oder „Dicke“).
Zu verifizieren: 1. Die Zuordnung von Flammhemmklasse / Sauerstoffindex / Rauchdichte nach der Substitution sowie die Anpassungsregeln des Substitutionsverhältnisses bei unterschiedlichen Dicken der Erzeugnisse – in den Unterlagen nicht angegeben. 2. Die konkreten Fenster für das Kombinationsverhältnis mit bromhaltigen Flammschutzmitteln sowie mit phosphorhaltigen / intumeszierenden Flammschutzmitteln – in den Unterlagen steht nur „Einsatz in Kombination / Einsatz in Abstimmung“, konkrete Mischungszahlen sind nicht angegeben. 3. Einige Dosierungsfelder und Prüfvermerke der offiziellen Datenebene stimmen nicht mit der Unterlagenseite dieses Typs überein; sie wurden gemäß der Unterlagenebene behandelt und nicht übernommen. 4. Alle vorstehenden Angaben sind in den Unterlagen dokumentierte Werte; für die tatsächliche Rezeptur bitte eine Kleinsmusterprüfung mit dem eigenen System durchführen.
05Anwendbare Systeme
Geeignete Polymere (wörtlich in den Unterlagen): PE, PP, PVC, ABS, PBT, PET und weitere flammgeschützte Polymere; die beiden Rezepturpfade werden wie folgt wörtlich übernommen.
- Halogenhaltige Flammschutzrezepturen (Antimon-Substitutionsszenario)
- PP/PE-Systeme: 1:1-Substitution von 50%–70% Antimontrioxid; PVC-Systeme: Antimontrioxid kann zu 100% substituiert werden – „wodurch die Flammschutzkosten deutlich gesenkt und Antimonressourcen eingespart werden“.
- Halogenfreie Flammschutzsysteme
- Einsatz in Kombination mit phosphorhaltigen und intumeszierenden Flammschutzmitteln: „Entfaltet seine Wirkung bei schneller Verkohlung, Sauerstoffbarriere und Rauchunterdrückung“.
- Geeignete Polymere
- PE, PP, PVC, ABS, PBT, PET und weitere flammgeschützte Polymere.
- Offizielle Anwendungs-Tags
- PP/PE-Flammschutzsystem / PVC-Flammschutzsystem / halogenfreies Flammschutzsystem (drei Positionen wörtlich übernommen).
- Verhältnis zum Hauptmittel (Lesart für die Typenauswahl)
- Dieses Produkt löst das Problem „Antimonkosten und Antimonressourcen“ – es ist eine synergistische / antimonreduzierende Maßnahme innerhalb der Rezeptur; das halogenfreie Flammschutz-Hauptmittel löst das Problem „Verleihung einer Flammhemmklasse an das Substrat“. Beide stehen in einer Kombinationsbeziehung (Originalwortlaut der Unterlagen: „Einsatz in Kombination“, „Einsatz in Abstimmung“), nicht in einer Substitutionsbeziehung.
- Masterbatch-Seite
- In den Unterlagen ist keine Zuordnung dieses Produkts zu irgendeinem Masterbatch-Produkt dokumentiert – diese Seite nimmt keine Ableitung vor.
Probleme vor Ort und Anwendungsbeispiele (dokumentiert)
| Problem vor Ort | Dokumentierte Kernpunkte |
|---|---|
| Ist R218 ein halogenfreies Flammschutzmittel? | Nein. Die Unterlagen stufen dieses Produkt auf fünf Ebenen übereinstimmend als „Synergist“ ein: Kategoriefeld „Flammschutz-Synergist“, Seitentitel „umweltfreundliches synergistisches Flammschutzmittel“, Verzeichniszeile „Flammschutz-Synergist (teilweise Substitution von Antimontrioxid)“. Es dient nicht selbst als halogenfreies Flammschutz-Hauptmittel, sondern ist eine antimonsubstituierende Synergistkomponente in der Rezeptur. |
| Wie wird substituiert? In welchem Umfang? | PP/PE-Systeme: Antimontrioxid im Verhältnis 1:1 zu 50% bis 70% substituieren; PVC-Systeme: zu 100% substituierbar. Bezugsbasis ist die Menge des substituierten Antimontrioxids, nicht „der prozentuale Anteil am Gesamtgewicht des Harzes“. |
| Wie ist die Wirkung nach der Substitution? | Originalwortlaut der Unterlagen: Im PP/PE-Szenario „ist die Flammschutzwirkung besser als bei alleiniger Verwendung der Kombination aus Antimontrioxid und bromhaltigen Flammschutzmitteln“. Quantitative Gegenüberstellungen von Flammhemmklasse / Sauerstoffindex / Rauchdichte sind in den Unterlagen nicht angegeben; diese Seite nimmt keine Berechnung vor. |
| Welche Funktion hat es in halogenfreien Systemen? | Es wird in Kombination mit phosphorhaltigen und intumeszierenden Flammschutzmitteln eingesetzt und entfaltet seine Wirkung bei schneller Verkohlung, Sauerstoffbarriere und Rauchunterdrückung; das konkrete Fenster für das Mischungsverhältnis ist in den Unterlagen nicht angegeben. |
06Unterschiede zu Produkten derselben Reihe
Homologenvergleich auf der Flammschutzmittelseite: Fünf halogenfreie Hauptflammschutzmittel lösen „die Verleihung einer Flammhemmklasse an das Substrat“, dieser Typ löst „die synergistische Funktion beim Ersatz von Antimon in der Rezeptur“ – unterschiedliche Rollen, unterschiedliche Mengenbezüge (Hauptmittel = Zusatzmenge; dieses Produkt = Substitutionsverhältnis), daher nicht in deren Reihe eingeordnet. Der Vergleich lautet wie folgt:
| Typ | Rolle · Kategorie | System | Dosierung / Substitutionsbezug | Flammhemmklasse · Kernpunkte |
|---|---|---|---|---|
| R218 | Flammschutzsynergist · teilweiser Ersatz von Antimontrioxid | Umweltfreundliches Phosphorsiliciumsystem (Aluminiumphosphosilicat) | Substitutionsverhältnis: PP/PE 1:1 ersetzt 50%–70%; PVC 100% ersetzt | Synergistische Wirkung mit Halogensystemen; in halogenfreien Systemen Verkohlung · Sauerstoffbarriere · Rauchunterdrückung |
| R911 | Halogenfreies Flammschutzmittel (Hauptmittel) · Dünnwandartikel aus PE | Verbindungen auf Basis sterisch gehinderter Amine | Dosierung 10%-20% | UL94 V-2 (Folientyp) / FV-2; bei dünnerer Dicke die Dosierung angemessen erhöhen |
| R912 | Halogenfreies Flammschutzmittel (Hauptmittel) · PET / PETG / TPU | Phosphorsäuretris(xylollithiumcarbonat)ester (organisches Phosphorlithiumsalz) | TPU 2%–7%; PETG / PET jeweils 1,5%–3% (Feinabstimmung nach Artikelstärke und Klasse) | UL94 V-2 / V-0 (bei geeigneter Rezeptur); Abfall der Lichttransmission ca. 20% |
| R912B | Halogenfreies Flammschutzmittel (Hauptmittel) · PET | Phosphorsystem + geringe Menge Stickstoffsynergist | Bei Dosierung 1,5%-5% wird UL94 V-0-Klasse erreicht | LOI steigt auf über 38% |
| R915 | Halogenfreies Flammschutzmittel (Hauptmittel) · PET / PETG transparent | Polyolphosphatester (Phosphorgehalt 18%) | UL94 V-2 (1,5 mm): 1%–2%; UL94 V-0 (1,0–1,5 mm): 2%–4% | Angabe: hohe Transparenz, Halogen nicht nachweisbar; Schmelzpunkt 210℃ |
| R940 | Halogenfreies Flammschutzmittel (Hauptmittel) · reaktiver Typ für UV / PU | DOPO + Phosphazen + HEMA | UV 15-30% (bezogen auf die Gesamtmasse des Harzes); PU 12-25% (bezogen auf die Polyolkomponente) | Reaktiver Typ; Gesamtphosphor ca. 10,5% |
Lesehinweis: 1. Die parallele Auflistung der fünf Hauptmittel in dieser Tabelle dient ausschließlich dem „Rollenvergleich“ – die fünf beziehen sich auf die Zusatzmenge, dieser Typ auf das Substitutionsverhältnis; die Nenner sind unterschiedlich, eine querschichtige Umrechnung erfolgt nicht; 2. Benachbart im selben Dokument bedeutet nicht gleichartig: Anhand der Nummer oder Position darf dieser Typ nicht als Hauptmittel gelesen werden; 3. Die jeweiligen Ausrichtungen, Verbote und Grenzklauseln der fünf (z. B. Beschränkung auf Dünnwandartikel, Hinweise zur Nichtverwendbarkeit in bestimmten Systemen) gehören zu den jeweiligen Artikeln und werden nicht in diese Seite übernommen; 4. Für die Auswahl sind ausschließlich der offizielle vollständige Name und das Kategoriefeld maßgeblich. „(Datenquelle: Produkthandbuch / offizielle Produktdaten)“
07Anwendung, Lagerung und Transport
Die folgenden Punkte stammen jeweils aus den dokumentierten Angaben; nicht aufgeführte Punkte werden nicht ersatzweise formuliert.
Substitutionsverhältnis (wörtlich übernommen)
- PP/PE-System: Ersatz von 50% bis 70% des Antimontrioxids im Verhältnis 1:1.
- PVC-System: Antimontrioxid kann zu 100% ersetzt werden.
- Halogenfreie Systeme: Verwendung in Kombination mit Phosphorsystemen und intumeszierenden Flammschutzmitteln; das Mischungsfenster ist in den Unterlagen nicht angegeben.
Verpackung und Lagerung
- Verpackung: Verpackung in Gewebesäcken mit Innenauskleidung aus Polyethylenfolie, Nettogewicht je Sack 25 kg; Verpackungsgrößen können nach Kundenanforderung individuell angepasst werden.
- Lagerung: In einem trockenen, gut belüfteten Lager aufbewahren; Feuchtigkeit und Regen vermeiden; von Zündquellen, Wärmequellen und starken Oxidationsmitteln fernhalten.
- Haltbarkeit: Unter normalen Lagerbedingungen beträgt die Haltbarkeit des Produkts in der Regel 2 Jahre.
Grenzen der chemischen Stabilität (unverträgliche Medien)
- Schwach löslich in Wasser und üblichen organischen Lösungsmitteln; pH-Wert 6,5-7; bei Raumtemperatur gegenüber den meisten Säuren und Basen eine gewisse Beständigkeit.
- Kann mit Flusssäure und heißer konzentrierter Lauge chemisch reagieren (Bildung von Siliciumtetrafluorid und Phosphor etc. / Silikaten, Metaaluminaten und Metaphosphorsäure) – bei Lagerung und Verwendung von den genannten Medien fernhalten.
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
- Schutzhandschuhe, Atemschutzmaske und Schutzbrille tragen; Staubinhalation sowie direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden.
- Bei versehentlichem Augenkontakt sofort mit viel klarem Wasser spülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen; bei Hautkontakt mit Seifenwasser gründlich waschen.
- Obwohl Aluminiumphosphosilicat nicht toxisch ist, kann das Einatmen großer Staubmengen die Atemwege reizen; Langzeitexposition kann Berufskrankheiten wie Pneumokoniose verursachen. Am Arbeitsplatz ist für gute Belüftung zu sorgen und bei Bedarf sind wirksame Staubabscheider einzusetzen.
Sicherheit & Arbeitshygiene · 5
08Häufige Fragen
Welche Wirkung hat R218 in der Rezeptur genau?
Zwei Wege: 1. Halogensysteme – teilweiser Ersatz von Antimontrioxid (PP/PE 1:1 ersetzt 50%–70%; PVC kann zu 100% ersetzt werden), Senkung der Flammschutzkosten und Einsparung von Antimonressourcen; 2. halogenfreie Systeme – Verwendung in Kombination mit Phosphorsystemen und intumeszierenden Flammschutzmitteln, wobei schnelle Verkohlung, Sauerstoffbarriere und Rauchunterdrückung wirken.
Wie ist das Substitutionsverhältnis zu lesen?
Bezugsbasis ist die Menge des zu ersetzenden Antimontrioxids: 1:1 ersetzt äquivalent 50%–70% davon (PP/PE-System) oder 100% (PVC-System). Es ist nicht „der prozentuale Anteil von R218 am Harz / Gesamtgewicht des Artikels“ – letzterer ist in den Unterlagen nicht angegeben und wird auf dieser Seite nicht ersatzweise formuliert.
Gibt es nach der Substitution Daten zur Wirkung?
Die Angaben zu diesem Produkt in den Unterlagen sind qualitativ: im PP/PE-Fall „seine Flammschutzwirkung ist besser als die alleinige Verwendung der Kombination aus Antimontrioxid und Bromflammschutzmittel“; quantitative Vergleichsangaben wie Sauerstoffindex / UL94-Klasse / Rauchdichte / Verkohlungsrate sind in den Unterlagen nicht angegeben und werden auf dieser Seite nicht berechnet.
Warum kann es nicht als halogenfreies Hauptflammschutzmittel verwendet werden?
Unterschiedliche Rolle: Alle fünf Ebenen der Unterlagen charakterisieren es als „synergistisch“ (Seitentitel / Katalogeintrag / Listensatz / Selbstbeschreibung im Text / offizielles Kategoriefeld). Es steht in einer Kombinationsbeziehung zum Hauptmittel – das Hauptmittel verleiht dem Substrat die Flammhemmklasse, dieses Produkt wirkt synergistisch zur Antimonreduktion; die Originalformulierungen der Unterlagen lauten „in Kombination verwenden“ und „zusammen verwenden“.
Was ist bei der Lagerung zu beachten?
Trockenes, gut belüftetes Lager; Feuchtigkeit und Regen vermeiden; von Zündquellen, Wärmequellen und starken Oxidationsmitteln fernhalten; unter normalen Lagerbedingungen beträgt die Haltbarkeit in der Regel 2 Jahre. Bei Lagerung und Verwendung von den beiden unverträglichen Medien Flusssäure und heißer konzentrierter Lauge fernhalten.
Wie ist die Konformität?
In den Unterlagen steht: „Das Produkt erfüllt die Anforderungen von EU 2002/95/EC und REACH sowie weiterer Umweltvorschriften“; Dokumentinformationen wie Konformitätsberichtsnummern sind in den Unterlagen nicht angegeben und werden auf dieser Seite nicht ersatzweise formuliert.
Anh.Datenbasis
Die Daten dieser Seite stammen aus zwei Arten von Unterlagen und sind Punkt für Punkt rückverfolgbar:
- Produkthandbuch: gesamter Abschnitt der Seite dieses Typs (Produktbeschreibung / fünf physikalisch-chemische Eigenschaften / Hauptanwendungen / Verpackung und Lagerung / Hinweise); Katalogeintrag und Listensatz der Unternehmensbeschreibung; technische Datenblätter der einzelnen Artikel derselben Serie (für die Vergleichstabelle).
- Offizielle Produktdaten: alle Felder dieses Typs (Name, Kategorie, Positionierung, Beschreibung, Mechanismus, Anwendung, Parameter, Hauptbestandteil); Einträge der Flammschutzmittelserie; Texte der offiziellen Detailseite.
Nicht dokumentiert (auf dieser Seite nicht ausgeführt, zur Ergänzung vorgesehen)
- Technische Zuordnung des Substitutionsverhältnisses: Korrelation von Flammhemmklasse / Sauerstoffindex / Rauchdichte nach der Substitution sowie Anpassungsbezug des Substitutionsverhältnisses bei unterschiedlichen Artikelstärken – in den Unterlagen nicht angegeben.
- Mischungsfenster: konkrete Kombinationsverhältnisse mit Bromflammschutzmitteln sowie mit Phosphorsystemen / intumeszierenden Flammschutzmitteln – in den Unterlagen nicht angegeben.
- Nummern der Konformitätsdokumente: Nummern der Konformitätsberichte zu 2002/95/EC und REACH, Version der SVHC-Liste – in den Unterlagen liegt nur eine Konformitätsaussage vor.
- Fehlende physikalisch-chemische Angaben: Feuchtigkeit / Partikelgröße (Feinheit) / Weißgrad / Glühverlust / quantitative Wasserlöslichkeit / Prüfmethodenspalte – nicht aufgeführt.
- Kosten- und Umweltnutzen sind nur qualitativ angegeben (Senkung der Flammschutzkosten, Einsparung von Antimonressourcen); Zahlen zur Reduktionshöhe sind nicht angegeben – es wird nicht berechnet.
- Sicherheitsdaten (MSDS-Typ), Expositionsgrenzwerte, Einträge zur Verpackungs- und Transportkonformität – in den Unterlagen nicht aufgeführt.