Technik erklärt · 28. September 2026
Ausschwitzen und Ausblühen: Warum Ihr Dispergiermittel nicht wirkt
- 01Antiagglomeration
- 02Verteilungsrate
- 03Schmierstoff-Gleichgewicht

Ausschwitzen, Ausblühen, Effloreszenz und Kohlenstoffablagerung werden oft synonym verwendet, doch die Ursachen sind nicht identisch. Dieser Beitrag trennt die vier Begriffe anhand des Originaltexts der Unterlagen: übermäßige Außenschmierung, mit Paraffinwachs verunreinigte niedermolekulare Wachse, nicht überschrittene Benetzungstemperatur sowie eine Dosierung jenseits des Wendepunkts. Am Ende ergänzen eine „Symptom → Ursache“-Gegenüberstellung, fünf Schritte zur Vor-Ort-Prüfung und ein dreischichtiger Rezepturaufbau; außerdem wird erläutert, dass Wachs, Stearinsäure, EBS und pastenförmige Hyperdispergiermittel keine Gegenspieler sind, sondern kombiniert eingesetzt werden. Jede Angabe ist mit Seitenzahl und Druckseite der Unterlage belegt.
- Im Text vorkommende numerische Werte: 05% · 10% · 40% · 70℃
- Artikelumfang: 14 Abschnitte · 3 Datentabellen · 1 Blöcke bereits nach dem ersten Bildschirm platziert
- Vollständiger Text nach «Daten → Mechanismus → Auswahl» angeordnet, Quelle jedes Elements auf der Druckseite zitiert zur Nachverfolgung
Aus dem Text verschobenDreischicht-Kombinationstabelle · Tabelle vorziehen
| Schicht | Wirkprinzip | Verfügbare Mittel | Dosierungsangabe (Originaltext der Unterlage) |
|---|---|---|---|
| Dispersionsschicht | Chemische Dispergierung: Adsorption durch Ankergruppen + Stabilisierung durch Solvatationsketten | Pastenförmige Hyperdispergiermittel wie R1800-S / SK / SH, R1618; Haftvermittler-Typen wie R100, R100A, R200 | R1800-S nach Pulverfeinheit aus Tabelle 0,2 %–1 % (Calciumcarbonat 800 Maschenweite ab 0,2 %, 3000 Maschenweite 0,5 %; Talkum 0,32 %–1 %; Kaolin 0,3 %–0,8 %), Kunststoff-Endprodukt 0,5 %—1 %; R100 0,5 %-3 % der anorganischen Füllstoffmasse; R200 1-3 % der Füllstoffmasse |
| Benetzungsschicht | Benetzungsdispergierung: verbessert Oberflächenbenetzung und Fließfähigkeit | Benetzende Dispergiermittel wie TPS (Alkylsäureester); bei Mattfinish-Masterbatch kann Polyethylenwachs ersetzt werden | Die Unterlagen nennen keine Referenzdosierung für TPS (dieser Punkt ist in den Unterlagen nicht aufgeführt) |
| Schmierschicht | Gleichgewicht von Innen- und Außenschmierung: Innenschmierung sichert Plastifizierung und Fließfähigkeit, Außenschmierung sichert Entformung und Oberflächengüte | Pulverförmige Additive wie niedermolekulares Polyethylenwachs, Stearinsäure, EBS | Die Unterlagen nennen keine einheitliche Dosierung; die Aussage lautet: „Je nach Rezepturanforderung wird eine kleine Menge Schmiermittel zugegeben“, Überdosierung führt zu Ausschwitzen |
| Hilfsschicht | Haftvermittlung/Grenzflächenmodifizierung | Silan-Haftvermittler (bei R200-Vorbehandlung können 3 % kombiniert werden), Verkohlungsmittel und Antitropf-Additive (Kombinationsempfehlung für R912) | Siehe Originalseiten zu R200 und R912 |
Frame für Frame verbinden gemäß der "Symptom → Ursache"-Zuordnung in diesem Artikel: Die Sequenz der verbundenen Punkte ist die in der Quelle angegebene Fehlersuchsequenz.Scroll-gesteuert, Bild für Bild über requestAnimationFrame; bei reduzierter Bewegung oder schmalem Bildschirm wird direkt das Endbild gezeigt.
Zunächst die vier Begriffe trennen: Ausschwitzen, Ausblühen, Effloreszenz, Kohlenstoffablagerung
In der Kommunikation vor Ort wird der Begriff „Ausschwitzen“ für vier unterschiedliche Fehlerbilder verwendet. Zunächst die Originalbegriffe aus den Unterlagen:
- Ausblühen
- ein häufiges Problem niedermolekularer Wachse im Farb-Masterbatch. Im Originaltext der Unterlage heißt es: „Während der Verarbeitung zersetzt und sublimiert Paraffinwachs, migriert an die Folienoberfläche und bildet eine Ausblühungserscheinung, die die Siegelnahfestigkeit beeinträchtigt.“
- Effloreszenz
- dieselbe Art von Oberflächenphänomen wie Ausblühen. In den Unterlagen wird sie bei mehreren Produkten als Verkaufsargument im Vergleich genannt: „kein Ausblühen, kein Ausschwitzen, keine Formanhaftung“ (R912), „kein Ausblühen und kein Ausschwitzen bei Raumtemperatur und nach 85/85-Feuchte-Wärme-Alterung, keine Ölnebelbildung auf der Fertigartikeloberfläche“ (R915), „keine Migration, kein Ausschwitzen, kein Ausblühen“ (R940), „Migrationsrate ≤ 0,05 % (kein Ausschwitzen, kein Ausblühen)“ (R333).
- Ausschwitzen
- der weiteste Begriff. In den Unterlagen finden sich mindestens drei Kontexte: Ausschwitzen der Außenschmierung (Belagbildung im Werkzeug, Ausschwitzen auf der Masterbatch-Oberfläche), Ausschwitzen von Pigmenten (bei R902 heißt es: „reduziert die Pigmentausschwitzneigung (wirksam bei leichter Ausschwitzung)“) sowie „kein Ausschwitzen“ in Produktbeschreibungen.
- Kohlenstoffablagerung: Ablagerungen am Düsenkopf. Im Originaltext zu R902 heißt es: „kann Kohlenstoffablagerung an der Düsenöffnung sowie die Pigmentausschwitzneigung reduzieren (wirksam bei leichter Ausschwitzung).“
(Quellen: „Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 3, Druckseite -12-; „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, PDF Seite 54, Druckseite -50-; Seite 57, Druckseite -53-; Seite 59, Druckseite -55-; Seite 87, Druckseite -83-; Seite 71, Druckseite -67-)
Hinter den vier Begriffen stehen nur drei Ursachengruppen: zu viele niedermolekulare Bestandteile oder übermäßige Schmierung in der Rezeptur, falsche Herkunft oder falsches Molekulargewicht des Additivs selbst und ungenügende Dispergierung, wodurch Partikelagglomerate an die Oberfläche treten. Diese werden im Folgenden getrennt behandelt.
Erste Ursachenebene: übermäßige Außenschmierung – die einzige Stelle in den Unterlagen, die den Ausschwitzmechanismus direkt beschreibt
In „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, Seite 12 (Druckseite -8-), gibt es den Abschnitt „Synergistische Wirkungen zwischen Hyperdispergiermitteln und Rohstoffen in der Rezeptur“. Punkt 4 trägt den Titel „Ein gutes Schmierungssystem ist erforderlich“. Dieser Absatz ist die einzige Stelle in den Unterlagen, an der der Mechanismus des Ausschwitzens ausdrücklich dargestellt wird. Wörtlich wiedergegeben:
Nur ein gutes Schmierungssystem kann gewährleisten, dass das Dispergiermittel seine Wirkung voll entfaltet und qualitativ hochwertige Kunststoff-Fertigartikel entstehen. Innen- und Außenschmierung in der Rezeptur müssen im Gleichgewicht stehen. (1) Innenschmierung fördert die Plastifizierung und die Fließfähigkeit der Schmelze. Unzureichende Innenschmierung: Kunststoff-Masterbatches neigen zu ungenügender Dispergierung und verursachen Gelpunkte (Fischaugen). Zu viel Innenschmierung: Die Schmelzefestigkeit sinkt, wodurch die Festigkeit des Kunststoffprodukts leicht abnimmt. Daher verfügen unsere Hyperdispergiermittel über eine wissenschaftlich abgestimmte Innen- und Außenschmierwirkung; je nach Rezepturanforderung genügt die Zugabe einer geringen Menge Schmiermittel. (2) Außenschmierung begünstigt das Entformen und verbessert die Oberflächengüte des Fertigartikels. Unzureichende Außenschmierung: Dies führt zu hoher Temperatur am Verteilerkern, übermäßiger Plastifizierung, erschwerter Materialabgabe, erhöhtem Maschinenstrom, rauer und stumpfer Partikeloberfläche sowie Vergilbung. Zu viel Außenschmierung: Das Ausschwitzen wird verstärkt und zeigt sich als Belagbildung im Werkzeug sowie als Ausschwitzen der Außenschmierung auf der Masterbatch-Oberfläche.
(Quelle: „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, PDF Seite 12, Druckseite -8-)
Dieser Absatz erklärt die im Titel gestellte Frage: Wenn das Dispergiermittel nicht wirkt, liegt das Problem häufig nicht am Dispergiermittel selbst, sondern am Schmierungssystem. Der erste Satz des Originals ist bereits die Schlussfolgerung: „Nur ein gutes Schmierungssystem kann gewährleisten, dass das Dispergiermittel seine Wirkung voll entfaltet.“ Das bedeutet:
- Unzureichende Innenschmierung führt unmittelbar zu „Gelpunkten durch ungenügende Dispergierung“ – ein Erscheinungsbild, das mit einem Dispergiermittelversagen identisch ist;
- zu viel Innenschmierung senkt die Schmelzefestigkeit, und die mechanischen Eigenschaften des Fertigartikels nehmen ab;
- unzureichende Außenschmierung macht die Partikeloberfläche rau und gelblich;
- die direkte Folge zu hoher Außenschmierung ist Ausschwitzen – Belagbildung im Werkzeug und Ausschwitzen auf der Masterbatch-Oberfläche.
Drei der vier Symptome werden vor Ort häufig dem „schlechten Dispergiermittel“ angelastet. Der Wert dieser Seite liegt darin, dass sie die drei Symptomgruppen der drei Schmierungseinstellungen – zu wenig / normal / zu viel – vollständig aufführt.
Zweite Ursachenebene: unsaubere Herkunft niedermolekularer Wachse (wie Paraffinwachs an die Folienoberfläche gelangt)
In Farb-Masterbatch-Rezepturen werden fast immer niedermolekulares Polyethylenwachs oder pulverförmige Additive eingesetzt. Die Unterlagen äußern sich zu einem konkreten Problem dieser Lieferkette sehr deutlich:
Derzeit setzen einige Hersteller von niedermolekularem Polyethylenwachs zur Kostensenkung und Kundenbindung Paraffinwachs zu, in Mengen von 10 % bis 40 %. Da Paraffinwachs ein niedriges Molekulargewicht und einen niedrigen Schmelzpunkt besitzt und seine Zersetzungstemperatur weit unter der von niedermolekularem Polyethylenwachs liegt, zersetzt und sublimiert Paraffinwachs während der Verarbeitung, migriert an die Folienoberfläche, bildet dort eine Ausblühungserscheinung und beeinträchtigt die Siegelnahfestigkeit. Darüber hinaus führt die thermische Zersetzung von Paraffinwachs bei unterschiedlichen Verarbeitungstemperaturen dazu, dass niedermolekulare Substanzen an die Oberfläche migrieren und die Heißsiegeleigenschaften beeinträchtigen.
Der folgende Satz ist die in den Unterlagen genannte Gegenmaßnahme:
Die Hauptfunktion von niedermolekularem Polyethylenwachs im Farb-Masterbatch ist Dispergierung und Schmierung. Durch den Einsatz des Hyperdispergiermittels R1800-S kann der Anteil an niedermolekularem Polyethylen deutlich reduziert und das Ziel erreicht werden.
(Quelle: „Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 3, Druckseite -12-; derselbe Absatz auch in „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, PDF Seite 16, Druckseite -12-)
Auf einer anderen Seite findet sich zu demselben Absatz eine qualitätsbezogene Aussage, die zu den drei Ursachen für „raue Masterbatch-Oberflächen“ gehört:
Ob das Dispergiermittel (niedermolekulares Polyethylenwachs) qualitativ geeignet und richtig dosiert ist. Wenn beispielsweise niedermolekulares Polyethylenwachs mit Paraffinwachs versetzt ist oder es sich um hochdichtes niedermolekulares Polyethylenwachs handelt, wird die Dispergierbarkeit des Pigments beeinträchtigt.
(Quelle: „Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 4, Druckseite -13-)
Daraus ergeben sich zwei praktisch prüfbare Punkte: erstens die Herkunft – ob dem niedermolekularen Wachs Paraffinwachs zugesetzt wurde (Zusatzmengen von 10 % bis 40 % lassen sich durch Rezepturfeinabstimmung nicht ausgleichen); zweitens die Molekulargewichtsverteilung – auch „hochdichtes niedermolekulares Polyethylenwachs“ steht auf der Liste der die Dispergierbarkeit beeinträchtigenden Faktoren. Beides gehört in den Bereich der Eingangskontrolle und kann nicht im laufenden Produktionsbetrieb behoben werden.
Dritte Ursachenebene: Das Dispergiermittel wirkt tatsächlich nicht (drei Versagensmodi)
Drei Kennzahlen für R101A: 6,50 · 16,30 · 2013 (Originaltext)
- 3%
Versagensmodus 1: „Umhüllung“ wird mit „Dispergierung“ verwechselt
Im Zusammenhang mit Pickeln bei blasgeformten gefüllten Materialien steht in den Unterlagen dieser häufig zitierte Satz:
Es ist eigentlich ganz einfach: Üblicherweise behandeln Pulververarbeiter das Pulver lediglich oberflächlich mit Stearinsäure oder Polyethylenwachs. Dabei wird das Pulver überhaupt nicht dispergiert, sondern nur umhüllt. (Denn Stearinsäure und Polyethylenwachs besitzen grundsätzlich keine nennenswerte Dispergierwirkung; ihre sogenannte Dispergierung besteht darin, das Pulver zu umhüllen, damit es nicht so leicht agglomeriert.) Da manche Hersteller aus Kostengründen das Additiv in einer Menge zusetzen, die den Umhüllungszweck gar nicht erreicht, und die Partikel sich mit zunehmender Lagerzeit erneut agglomerieren, treten Siebverstopfung und Pickel auf.
(Quelle: „Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 3, Druckseite -12-; „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, PDF Seite 16, Druckseite -12-)
Dieser Absatz ist im Zusammenhang zu lesen: Kritisiert wird nicht der Einsatz von Stearinsäure oder Polyethylenwachs, sondern die Verwendung der Umhüllung als Ersatz für eine echte Dispergierung – sowie zwei konkretere Fehler: eine Menge, die den Umhüllungszweck nicht erreicht, und eine zu lange Lagerzeit, nach der erneute Agglomeration eintritt. Genau das ist der Schwerpunkt von Abschnitt 4: Diese beiden Additive haben ihren Platz, nur liegt dieser Platz nicht in der Lösung des Dispergierproblems.
Versagensmodus 2: Die Temperaturschwelle wurde nicht überschritten
Die pastenförmigen Hyperdispergiermittel von Californium Curium werden „unter hoher Temperatur und hohem Druck aus Dispergiermittel und Umhüllungsmittel synthetisiert“. Ihre Wirkungsweise ist an Temperaturbedingungen geknüpft, und die Unterlagen benennen die Schwellen sehr konkret:
- R1800-S
- „Das Funktionsprinzip besteht darin, dass R1800-S unter Temperaturbedingungen ab 80 °C schnell in das Pulver eindringt und es benetzt, sodass Dispergier- und Umhüllungseffekt eintreten; nach dem Abkühlen erstarrt das Umhüllungsmittel. Dadurch agglomeriert das umhüllte Pulver nicht mehr.“ Auf derselben Seite lautet der erste Punkt unter den Verwendungsverboten: „Das Hyperdispergiermittel R1800-S darf nicht in kalt verarbeitetem Pulver eingesetzt werden (d. h., ohne Erwärmung darf dieses Produkt nicht verwendet werden, da der Dispergier- und Umhüllungseffekt von R1800-S nicht voll zur Geltung kommen kann)“; der zweite Punkt lautet: „Nicht in Wasserlacken und wasserbasierten Druckfarben verwenden.“
- R1800-SK
- „Unterhalb von 70 ℃ schmilzt die Umhüllungsschicht nicht; oberhalb von 70 ℃ beginnt sie zu schmelzen und wandelt sich in einen ionischen Haftvermittler um, der die Verträglichkeit zwischen Titandioxid und Harz verbessert“; die optimalen Bedingungen der Oberflächenbehandlung sind pH = 6,8, 70 ℃ und eine Dosierung von 0,5 %.
- R1800-SH
- Bei der Anwendung im Farb-Masterbatch wird „dieses Produkt zusammen mit anderen Additiven direkt in den Hochgeschwindigkeitsmischer gegeben; sobald die Temperatur etwa 100 ℃ erreicht, wird das Harz zugegeben“; die optimalen Bedingungen der Oberflächenbehandlung sind pH = 6,2, 80 ℃ und eine Dosierung von 1 %.
- R100 (Haftvermittler-Hyperdispergiermittel speziell für Füllstoff-Masterbatch): Das Direktzugabeverfahren verlangt „Hochgeschwindigkeitsmischen auf 100-120 ℃ (Entwässerung des Füllstoffs), anschließend Zugabe von Harz und Additiven und weiteres Hochgeschwindigkeitsmischen bis zum Stromanstieg“.
(Quellen: „Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 2, Druckseite -11-; Seite 3, Druckseite -12-; Seite 5, Druckseite -14-; Seite 9, Druckseite -18-; „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, PDF Seite 48, Druckseite -44-)
Liest man diese Angaben zusammen, ergibt sich ein praktischer Befund: Ein Mischprozess mit zu niedriger Temperatur kommt dem Verzicht auf ein Dispergiermittel gleich. Das Pulver wird nicht benetzt, die Umhüllungsschicht bildet sich nicht, und nach dem Abkühlen entsteht keine erstarrte Schutzschicht – spätere Gelpunkte, Pickel und Agglomeration sind dann nicht überraschend.
Versagensmodus 3: Die Dosierung überschreitet den Wendepunkt (sowohl zu wenig als auch zu viel wird schlechter)
Für R1800-SK und R1800-SH wurde jeweils eine „Dosierung-Wirkung“-Versuchsreihe erstellt; die Wendepunkte liegen unterschiedlich, die Mechanismusbeschreibung ist jedoch identisch. Das Original der Versuchsergebnisse von R1800-SK an Titandioxid lautet:
Bei einer Hyperdispergiermittel-Dosierung von 1,6 % erreicht die optische Dichte der Folie mit 0,386 ihr Maximum.
Auf derselben Seite findet sich die Dosierungs-Farbwert-Tabelle (Helligkeit / TAPPI-Weißgrad / Gelbwert): unbehandelt 88,27 / 75,15 / 4,63; 0,5 %: 88,89 / 75,76 / 4,21; 1,0 %: 89,12 / 76,31 / 4,34; 1,2 %: 89,87 / 76,35 / 4,23; 1,6 %: 90,18 / 77,76 / 3,84; 1,8 %: 88,26 / 75,81 / 3,97; 2,0 %: 87,83 / 75,79 / 3,89. Die Unterlage vermerkt: „Aus den Daten der Tabelle ist ersichtlich, dass der Gelbwert bei einer Dosierung von 1,6 % des Hyperdispergiermittels R1800-SK am niedrigsten ist.“ (Quelle: „Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 7, Druckseite -16-)
Das Original der Versuchsergebnisse von R1800-SH an Ruß lautet:
Bei einer Hyperdispergiermittel-Dosierung von 3 % erreicht die optische Dichte der Folie mit 0,487 ihr Maximum.
Den Rückgang jenseits des Wendepunkts erklären die Unterlagen mit demselben Mechanismus:
Mit weiter steigender Dosierung des Hyperdispergiermittels R1800-SH kommt es durch Wechselwirkungen zwischen den R1800-SH-Molekülen zu „Brückenflockung“; die Pigmentpartikel flocken durch Verschlaufung der gelösten Ketten des Hyperdispergiermittels aus, sodass die optische Dichte wieder abnimmt.
(Quelle: „Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 10, Druckseite -19-)
Beide Kurven haben Parabelform: zunächst Anstieg, dann Abfall. Bei zu geringer Dosierung ist die Wirkung eingeschränkt (niedrige optische Dichte, geringes Deckvermögen, Pickel und Farbpunkte), bei zu hoher Dosierung wird das Ergebnis sogar schlechter (Brückenflockung, Agglomeration, Oberflächendefekte). Die Formulierung „wirkt nicht“ kann also sowohl zu wenig als auch zu viel bedeuten – allein anhand der Zahlen im Rezepturblatt lässt sich das nicht beurteilen; maßgeblich ist, wo der Wendepunkt der Wirkungskurve liegt.
Wachse, Stearinsäure und EBS sind keine Gegenspieler, sondern Kombinationspartner: Arbeitsteilung zwischen Pulver- und Pastenform
Im Originaltext der im vorigen Abschnitt zitierten Unterlage steht ein Satz, der leicht missverstanden werden kann: „Stearinsäure und Polyethylenwachs besitzen von Grund auf praktisch keine Dispergierbarkeit.“ Gemeint ist die Dispergierfähigkeit bei ultrafeinen Pulvern – nicht, dass diese beiden Additive nutzlos seien. 3 Belege aus den Unterlagen rücken dieses Verhältnis zurecht:
Beleg 1: In der unternehmenseigenen Versuchsrezeptur stehen Polyethylenwachs und Hyperdispergiermittel gemeinsam in einer Formulierung. Die Originalrezeptur des Rußversuchs von R1800-SH lautet: „Ruß DK2028P 50g, R1800-SH 1g, Polyethylenwachs 10g, LLDPE218W 39g“. (Quelle: „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 10, Druckseite -19-) Die Dosierung des Polyethylenwachses beträgt das 10-Fache des Hyperdispergiermittels – ein direkter Beleg für die kombinierte Verwendung: Das 1g übernimmt als Hyperdispergiermittel die Oberflächenbehandlung, die 10g Wachs sichern Fließfähigkeit und Schmierwirkung.
Beleg 2: Californium Curium verfügt über eine eigene Produktkategorie „benetzende Dispergiermittel“, die genau die Aufgabe von Wachs/Stearinsäure/EBS übernimmt. Der Originaltext der Unterlage zu TPS (Alkylsäureester) lautet:
TPS (Alkylsäureester) ist ein weißer, leicht zerbrechlicher Feststoff, der durch Hochtemperatur-Polymerisation von Alkylgruppen und Fettsäuren hergestellt wird und die allgemeinen chemischen Eigenschaften organischer Carbonsäuren aufweist. Seine Benetzungswirkung und Schmierwirkung sind besser als die von Polyethylenwachs (PE-Wachs); die Benetzungswirkung ist deutlich besser als die von EBS (Ethylenbisstearamid), die Schmierwirkung ist mit EBS vergleichbar, ohne jedoch dessen Ausschwitzen zu zeigen. Es eignet sich für die Kunststoff- und Gummiindustrie und kann Plastizität, Zähigkeit und Verarbeitbarkeit des Materials verbessern.
Im Abschnitt „Anwendungsbereich“ heißt es: „Als Schmiermittel und benetzendes Dispergiermittel zur Verbesserung der Fließfähigkeit in der Verarbeitung und der Oberflächenbenetzung. Besonders geeignet für Mattfinish-Masterbatch, kann Polyethylenwachs ersetzen und den Matteffekt verbessern. Nicht empfohlen für Hochglanz-Masterbatch (kann den Glanz beeinträchtigen).“ Technische Parameter im Original: Molekulargewicht 320; Dichte (20 ℃) 0,871 kg/m³; Flammpunkt (offen) ≥205 ℃; Stockpunkt ≤55 ℃; Siedepunkt 229 ℃; Selbstentzündungspunkt 434 ℃; kinematische Viskosität (100 ℃) 5,87 mm²/s; Kohlenstoff-Typ-Analyse CA 12 %. Verpackung 25kg/Beutel, Haltbarkeit 36 Monate. (Quelle: „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 39, Druckseite -48-)
Dieser Abschnitt enthält drei unmittelbar nutzbare Informationen: ① „Benetzende Dispergiermittel“ sind eine eigenständige Produktkategorie und kein Ersatz für Hyperdispergiermittel; ② „kein Ausschwitzen von EBS“ zeigt, dass das Ausschwitzen von EBS an Bedingungen geknüpft ist (Dosierung und System), und der Wechsel des Typs ein gangbarer Weg ist; ③ Mattfinish und Hochglanz müssen getrennt ausgewählt werden – TPS wird für Hochglanz-Masterbatch nicht empfohlen.
Beleg 3: In der Funktionsliste des pastenförmigen Hyperdispergiermittels ist von vornherein eine Schmierfunktion enthalten. Im Originaltext zu den Hauptfunktionen von R1800-S heißt es: „Die Hauptwirkung von R1800-S besteht in Dispergierung und Umhüllung, Schmierung und Entformung, Zähigkeits- und Glanzverbesserung; es kann als Slip-/Antiblockmittel dienen, kann Maleinsäureanhydrid-Pfropfung ersetzen, kann die Fließgeschwindigkeit des Produkts regulieren und kann Schlagzähigkeit und Zugfestigkeit des Produkts erhöhen usw.“ Ein weiteres Anwendungsbeispiel lautet: „Bei der Herstellung von PVC-Kunststoffstabilisatoren (Blei-Salz-Kombinationsstabilisatoren, Blei-Barium-Kombinationsstabilisatoren, Barium-Zink-Kombinationsstabilisatoren usw.) wird durch Zugabe von 0,5 % R1800-S Hyperdispergiermittel erreicht, dass der Kombinationsstabilisator besser mit PVC verträglich ist, gleichmäßiger in PVC dispergiert wird und dabei als Innen-/Außenschmierung und Entformungshilfe wirkt; die Wärmestabilisierungswirkung des Produkts kann dadurch deutlich verbessert werden.“ (Quelle: „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 2, Druckseite -11-; Seite 4, Druckseite -13-)
Zusammenführung beider Stufen (Standpunkt dieser Website): Pastenförmige Hyperdispergiermittel (Serie R1800) folgen dem Weg der chemischen Dispergierung – die Molekülstruktur besteht aus 2 Teilen: einem Ankergruppen-Teil (-COOH); „diese polaren Gruppen adsorbieren durch Ionenbindungen, Wasserstoffbrückenbindungen und Van-der-Waals-Kräfte fest an der Pigmentoberfläche und verhindern die Desorption des Hyperdispergiermittels“; und einem Solvatationsketten-Teil (Dispergierung), der nach der Dispergierung die Stabilität des Pigments im Medium bestimmt. (Quelle: „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 5, Druckseite -14-; Seite 9, Druckseite -18-)
Pulverförmige Wachse, Stearinsäure, EBS sowie benetzende Dispergiermittel wie TPS folgen dem Weg Benetzung + Innen-/Außenschmierung. Die beiden Stufen stehen nicht in einem Ersatzverhältnis, sondern werden üblicherweise kombiniert: Die Pastenform sorgt dafür, dass das Pulver tatsächlich getrennt und umhüllt wird; die Pulverform bringt Fließfähigkeit, Entformung und Oberflächengüte ins Gleichgewicht. Die Arbeitsteilung lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Die Pastenform gewährleistet „gute Dispergierung“, die Pulverform „störungsfreie Verarbeitung“; setzt man die Pulverform wie die Pastenform ein, treten die in Abschnitt 1 genannten Oberflächendefekte auf; setzt man die Pastenform wie die Pulverform ein, bleibt das Schmiersystem unausgewogen, und übermäßige Außenschmierung führt weiterhin zu Ausschwitzen.
(Hier gibt es einen in den Unterlagen nicht ausgeführten Punkt: das Ersatzverhältnis der beiden Additivklassen hinsichtlich Gesamtdosierung und Mischungsverhältnis. Die vorliegenden Unterlagen geben nur in den Versuchsrezepturen von R1800-S und R1800-SH ein konkretes Verhältnis an: 1g Hyperdispergiermittel + 10g Polyethylenwachs. Für andere Szenarien sind separate Laborversuche erforderlich; dieser Punkt ist in den Unterlagen nicht aufgeführt.)
Symptom → Ursachen-Vergleichstabelle (8 Zeilen, alle mit Originalquellen)
| Symptom vor Ort | Ursache laut Unterlage (Kernpunkte des Originals) | Quelle (Druckseite) |
|---|---|---|
| Blasform-Füllstoffe zeigen kleine körnige Pickel und Siebverstopfung | ① Die Mineralquelle enthält sehr reines Siliciumdioxid, das beim Mahlen nicht fein genug gemahlen werden kann; ② die Feinheit des Calciumcarbonats reicht nicht aus (zu geringe Maschenweite); ③ sehr feines Pulver neigt zur Agglomeration und lässt sich ohne geeignetes Dispergiermittel nicht ausreichend dispergieren | -12- |
| Aktives Calciumcarbonat zeigt weiterhin Pickel und Siebverstopfung | Der Verarbeiter behandelt mit Stearinsäure oder Polyethylenwachs nur „gewöhnlich“; das Pulver wird umhüllt, ohne dispergiert zu sein; die Additivdosierung erreicht den Umhüllungszweck nicht; bei zu langer Standzeit kommt es zur erneuten Agglomeration | -12- |
| Beschichtete Farbfilme zeigen Farbpunkte | Die Pigmentdispergierung in den Farb-Masterbatch-Granulaten ist schlecht und weist Agglomerate auf; die Farbe der Beschichtungsfolie ist ungleichmäßig und unterschiedlich tief; sogar schwarze Punkte infolge unzureichender Dispergierung treten auf | -12- |
| Beschichtete Farbfilme zeigen landkartenartige, ungleichmäßig tiefe Flecken (Muster) | Schlechte Dispergierbarkeit des Farb-Masterbatch; oder unzureichende Temperatur-/Wärmebeständigkeit des Pigments mit Ausbleichen; oder zu große Unterschiede im Schmelzindex zwischen Farb-Masterbatch und Beschichtungsharz | -12- |
| Heißsiegelfähigkeit der Folie nimmt ab, Ausblühen | Dem niedermolekularen Polyethylenwachs ist Paraffinwachs beigemischt (Zusatzmenge 10%-40%); beim Verarbeiten zersetzt und sublimiert das Paraffinwachs und migriert an die Folienoberfläche, wo es Ausblühen bildet | -12- |
| Fadenbruch bei der Flachgarnherstellung | Schlechte Dispergierung im Farb-Masterbatch, zu große Pigmentpartikel im Farb-Masterbatch-Granulat, schlechte Verträglichkeit zwischen Träger und Harz, was zu rauer Folienoberfläche führt; sowie Prozessfaktoren wie Reckverhältnis und Kühlwassertemperatur | -12- |
| Farb-Masterbatch-Granulat hat raue Oberfläche und Farbpunkte an der Oberfläche | Ungeeignete Extrusions- oder Düsentemperatur; schlechte Pigmentdispergierbarkeit; Qualitäts- oder Dosierungsproblem des Dispergiermittels (niedermolekulares Polyethylenwachs); unsachgemäße schmierende Vorbehandlung des Pigments | -12-/-13- |
| Ablagerungen im Werkzeug und Ausschwitzen der Außenschmierung an der Masterbatch-Oberfläche | Zu viel Außenschmierung | -8- |
| Kohlenstoffablagerung an der Düse und Pigment-Ausschwitzen (leicht) | Kann durch Innenzugabe von R902 verbessert werden: „Reduziert Kohlenstoffablagerung an der Düse und verringert die Pigment-Ausschwitzen-Neigung (wirksam bei leichtem Ausschwitzen), erhöht die Temperaturbeständigkeit des Pigments um 4 bis 5 ℃, verbessert die Dispergierbarkeit von Perlglanz- und Fluoreszenzpigmenten und unterstützt Hydrophobierungsmittel bei der Erhöhung der Hydrophobie“ | -67- |
Anmerkung: -8- stammt aus „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, PDF Seite 12; -12-/-13- stammt aus „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seiten 3–4 (derselbe Absatz auch in „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, Seiten 16–17); -67- stammt aus „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, PDF Seite 71.
5 Schritte zur Vor-Ort-Fehlerdiagnose (in der in den Unterlagen angegebenen Reihenfolge)
- Zunächst prüfen, ob das Schmiersystem ausgewogen ist. Übermäßige Außenschmierung führt unmittelbar zu Ausschwitzen (Ablagerungen im Werkzeug, Ausschwitzen an der Masterbatch-Oberfläche); unzureichende Innenschmierung zeigt sich in Form von Gelpunkten (Fischaugen) als Dispergierproblem. In diesem Schritt muss die Rezeptur noch nicht geändert werden; zunächst die 4 in jenem Abschnitt der Unterlage genannten Symptome zuordnen. (Quelle: -8-)
- Anschließend Herkunft und Molekulargewicht des Wachses prüfen. Ob Paraffinwachs beigemischt ist (Zusatzmenge 10%-40%) und ob es sich um hochdichtes, niedermolekulares Polyethylenwachs handelt – diese 2 Punkte lassen sich bereits durch Wareneingangsprüfung abfangen. (Quelle: -12-/-13-)
- Anschließend die Temperaturschwelle prüfen. Pastenförmige Hyperdispergiermittel müssen oberhalb von 80 ℃ (bei SK oberhalb von 70 ℃) verarbeitet werden, um Benetzung und Umhüllung zu erreichen; die direkte Zugabe zum kalten Material ist in den Unterlagen ausdrücklich untersagt. Ob der Mischabschnitt tatsächlich die Temperatur erreicht und ob die Temperatur ausreichend lange gehalten wird (für R200 ist als Vorbehandlung 1200rpm / 15 Minuten angegeben), ist vor Ort zu überprüfen. (Quelle: -11-/-12-/-14-; zu R200 siehe „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, Seite 51, Druckseite -47-)
- Anschließend prüfen, ob die Dosierung den Wendepunkt überschreitet. Für die oberflächenbehandelnde Anwendung gibt es 2 gemessene Wendepunkte: SK bei Titandioxid 1,6 %, SH bei Ruß 3 %; oberhalb davon sinkt die optische Dichte „im Gegenteil stark ab“. (Quelle: -16-/-19-)
- Zuletzt Pulverfeinheit und Partikelform prüfen. Unzureichende Feinheit führt zu Pickeln; je feiner das Pulver, desto höher der Ölabsorptionswert und desto größer die spezifische Oberfläche, desto höher ist auch die erforderliche Dispergiermitteldosierung – „je feiner das Pulver, desto höher in der Regel der Ölabsorptionswert und desto größer die spezifische Oberfläche, desto höher ist auch die zuzugebende Dispergiermittelmenge“. (Quelle: „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, PDF Seite 12, Druckseite -8-; „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 3, Druckseite -12-)
Ein zusätzlicher Punkt, der nicht in den Unterlagen steht, aber vor Ort häufig übersehen wird: Feuchtigkeitsaufnahme. Im Originaltext zu R911 heißt es ausdrücklich: „Nach dem Öffnen dicht verschlossen lagern, um Feuchtigkeitsaufnahme und damit eine Beeinträchtigung der Dispergierbarkeit zu verhindern“; bei M933 lautet die Lagerbedingung „kühler, trockener Ort – vor Feuchtigkeit schützen“. Nimmt das Pulver Feuchtigkeit auf und verklumpt, lässt es sich im Mischabschnitt kaum wieder zerteilen – es zeigt sich dann als „das Dispergiermittel wirkt nicht“. (Standpunkt dieser Website; Quelle: „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, PDF Seite 53, Druckseite -49-; „Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-4“, PDF Seite 14, Druckseite -10-)
So wird kombiniert: chemische Dispergierung, Benetzungsdispergierung und Innen-/Außenschmierung als 3 Schichten
Die ersten 7 Abschnitte lassen sich zu einer Rezepturstruktur-Tabelle verdichten:
(Quelle: „Californium Curium – Hyperdispergiermittel-Serie“, PDF Seite 2, Druckseite -11-; Seite 4, Druckseite -13-; Seite 39, Druckseite -48-; „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, PDF Seite 12, Druckseite -8-; Seiten 48–49, Druckseiten -44-/-45-; Seite 51, Druckseite -47-; Seite 55, Druckseite -51-)
Nachdem die Rezeptur zusammengestellt ist, können 2 ausschwitzfreie Fertigmodelle als Referenz dienen: R912 („kein Ausblühen, kein Ausschwitzen, kein Anhaften an der Form“, „geringe Migration“), R915 („keine Migration, kein Ausschwitzen“, „bei Raumtemperatur und nach Feuchte-Wärme-Alterung unter 85/85 kein Ausblühen, kein Ausschwitzen, keine Ölnebel auf der Fertigartikeloberfläche“), R940 (reaktiver Typ, „chemische Anbindung an das Harznetzwerk, keine Migration, kein Ausschwitzen, kein Ausblühen“), R333 („Migrationsrate ≤0,05 % (kein Ausschwitzen, kein Ausblühen)“). (Quelle: „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, PDF Seite 54, Druckseite -50-; Seite 57, Druckseite -53-; Seite 59, Druckseite -55-; Seite 87, Druckseite -83-)
Bei R940 wird außerdem der technische Unterschied zur „Nichtmigration“ benannt: „Enthält Methacrylsäure-Doppelbindungen, kann an UV-/Radikalpolymerisation teilnehmen, wird chemisch an das Harznetzwerk angebunden, migriert nicht, schwitzt nicht aus, blüht nicht aus; im Vergleich zu Flammhemmern vom Additiv-Typ ist der Einfluss auf Transparenz und mechanische Eigenschaften geringer.“ Das heißt: Ein Weg, das Ausschwitzen grundlegend zu lösen, besteht darin, das Additiv an der Reaktion zu beteiligen und zum Teil des Systems zu machen; ob ein Additiv-Typ nicht ausschwitzt, hängt von Molekulargewicht, Dosierung und Verträglichkeit ab – also von diesen 3 Faktoren. (Quelle: „Californium Curium – Functional Additives 1.09“, PDF Seite 59, Druckseite -55-)
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Q1: Sind Ausblühen und Ausschwitzen dasselbe? Nein, es sind nicht dieselben Begriffe, aber dieselbe Art von Phänomen. In der Unterlage werden sowohl „Ausblühen“ als auch „Ausschwitzen“ verwendet, um die Bildung eines reifartigen Belags zu beschreiben, wenn niedermolekulare Substanzen an die Oberfläche des Fertigartikels migrieren; „Ausschwitzen“ ist weiter gefasst und umfasst auch Pigmentausschwitzen und Ausschwitzen durch Außenschmierung (Belagbildung im Werkzeug). Bei technischen Gesprächen vor Ort empfiehlt es sich, die 3 Fragen „welcher Stoff, woher kommt er, wohin geht er“ zu klären, statt nur pauschal „Ausschwitzen“ zu sagen.
Q2: Warum treten trotz hoher Dispergiermittel-Dosierung immer noch Pickel und Gelpunkte (Fischaugen) auf? Prüfen Sie 5 Stellen in der Reihenfolge von Abschnitt 7. Die 2 direktesten Erklärungen in der Unterlage lauten: ① Zu viel Außenschmierung führt zu Ausschwitzen; unzureichende Innenschmierung „führt zu unzureichender Dispergierung und verursacht Gelpunkte (Fischaugen)“. ② Wird die Temperaturschwelle nicht erreicht, kann das pastenförmige Hyperdispergiermittel die Benetzung und Umhüllung nicht vollständig abschließen. (Quelle: -8-/-11-/-12-)
Q3: Können Stearinsäure und Polyethylenwachs überhaupt verwendet werden? Ja, sie können verwendet werden, müssen aber an der richtigen Stelle eingesetzt werden: Sie liefern Benetzung sowie Innen- und Außenschmierung, nicht aber die Dispergierfähigkeit für ultrafeine Pulver. Die Unterlage selbst formuliert zu diesen 2 Additivtypen: „Ihre sogenannte Dispergierung besteht lediglich darin, das Pulver zu umhüllen, damit es nicht leicht agglomeriert.“ Kritisiert wird dagegen, dass „die eingesetzte Menge den Umhüllungszweck nicht erreicht“ und dass „nach zu langer Lagerzeit erneut Agglomeration eintritt“. (Quelle: -12-)
Q4: Führt EBS zwangsläufig zu Ausschwitzen? Die Unterlage sagt nicht „zwangsläufig“. Zitierbar ist die Vergleichsaussage auf der TPS-Seite: „Die Schmierwirkung ist mit EBS vergleichbar, jedoch ohne das Ausschwitzproblem von EBS.“ Das heißt, das Ausschwitzen von EBS hängt vom System und von der Dosierung ab; der Wechsel zu einem benetzenden Dispergiermittel ist 1 verfügbarer Alternativweg. (Quelle: -48-)
Q5: Wie beurteilt man, ob das Dispergiermittel zu niedrig oder überdosiert ist? Man betrachtet die Wirkungskurve, nicht das Rezepturblatt. Die Unterlage nennt 2 gemessene Wendepunkte: SK liegt bei Titandioxid bei 1,6 % (optische Dichte 0,386, zugleich minimaler Gelbwert), SH liegt bei Ruß bei 3 % (optische Dichte 0,487). Nach Überschreiten des Wendepunkts fällt die optische Dichte „im Gegenteil stark ab“. Finden Sie zuerst den Wendepunkt im eigenen System und legen Sie dann die Dosierung fest. (Quelle: -16-/-19-)
Q6: Wann sollte direkt das Modell gewechselt werden, statt die Dosierung anzupassen? Die Unterlage nennt 3 klare Szenarien: ① Hochglanz-Masterbatch sollte nicht mit TPS versehen werden (TPS wird für Hochglanz-Masterbatch nicht empfohlen und kann den Glanz beeinträchtigen). ② Wasserlacke und wasserbasierte Druckfarben dürfen R1800-S nicht verwenden (Verbote). ③ In Fällen, in denen vollständige Migrationsfreiheit erforderlich ist, ist ein reaktiver Weg in Betracht zu ziehen (z. B. chemische Anbindung an das Harz bei R940). (Quelle: -11-/-48-/-55-)
Q7: Was bedeutet die Angabe „wirksam bei leichtem Ausschwitzen“ bei R902? Wörtlich verstanden: Der Originaltext der Unterlage lautet: „Reduziert die Pigmentausschwitzneigung (wirksam bei leichtem Ausschwitzen), erhöht die Temperaturbeständigkeit des Pigments um 4 bis 5 Grad.“ Es handelt sich also um eine der Gegenmaßnahmen, aber nicht um eine Lösung für Ausschwitzen jeder Stärke; starkes Ausschwitzen muss über die Rezepturstruktur und die Herkunft der Rohstoffe gelöst werden. Die Unterlage nennt keine Schwellenwerte für „leicht/stark“ (diese Angabe ist in der Unterlage nicht aufgeführt; kann durch einen separaten Prüfbericht ergänzt werden). (Quelle: -67-)
Q8: Soll bei Belagbildung im Werkzeug die Form gereinigt oder die Rezeptur geändert werden? Die Unterlage enthält keine Verfahrensempfehlung, aber aus mechanistischer Sicht sind 2 Maßnahmen erforderlich: Zuerst muss die Außenschmierung reduziert werden (andernfalls bildet sich nach der Reinigung erneut Belag), anschließend ist das Innen-Außen-Gleichgewicht des Schmiersystems zu überprüfen. Die Reihenfolge von Werkzeugreinigung und Rezepturanpassung ist eine verfahrenstechnische Entscheidung vor Ort und liegt außerhalb des Rahmens der Unterlage. (Redaktioneller Standpunkt dieser Website)
Quellenangaben (einzeln rückverfolgbar)
| # | Daten / Zitate | Unterlage | PDF-Seite | Druckseite |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 4 Symptome des Innen-Außen-Schmierungsgleichgewichts (zu wenig Innenschmierung → Gelpunkt (Fischauge); zu viel Innenschmierung → Abfall der Schmelzefestigkeit; zu wenig Außenschmierung → raue, vergilbende Oberfläche; zu viel Außenschmierung → Ausschwitzen, Belagbildung im Werkzeug) sowie „nur ein gutes Schmiersystem gewährleistet, dass das Dispergiermittel wirken kann“ | „Californium Curium – Functional Additives 1.09“ | PDF Seite 12 | -8- |
| 2 | Je feiner das Pulver, desto höher der Ölabsorptionswert und desto größer die spezifische Oberfläche; dadurch steigt die erforderliche Dispergiermittelmenge. Bei erhöhtem Füllstoffeinsatz entstehen Gelpunkte (Fischaugen). | „Californium Curium – Functional Additives 1.09“ | PDF Seite 12 | -8- |
| 3 | 3 Ursachen von Pickeln, „kaum Dispergierbarkeit“ von Stearinsäure/Polyethylenwachs, unzureichende Umhüllung und erneute Agglomeration, Farbpunkte, fleckige Kartenbildung, Ausblühen beim Heißsiegeln (bei 10 %-40 % Paraffinwachs-Zusatz), Fadenbruch, raue Oberfläche | „Californium Curium – Hyperdispersant Series“ | PDF Seite 3 | -12- |
| 4 | 3 Ursachen für raue Masterbatch-Oberflächen, Paraffinwachs- oder HD-niedermolekulares Wachs als Zusatz zu niedermolekularem Polyethylenwachs, 0,5 % PVC-Stabilisator für Innen-Außen-Schmierung und Entformung, Kaolin-Isolierung | „Californium Curium – Hyperdispersant Series“ | PDF Seite 4 | -13- |
| 5 | Dosierungstabelle für R1800-S, Liste der Hauptfunktionen, Unterscheidungsmethoden, Verbote (Kaltverarbeitung von Pulvern, Wasserlacke und -druckfarben); Mechanismus der Benetzung und Umhüllung bei 80℃ | „Californium Curium – Hyperdispersant Series“ | PDF Seite 2–3 | -11-/-12- |
| 6 | Zweistufige Molekülstruktur des R1800-SK (Ankergruppe -COOH und Solvatationskette), 70℃-Schwelle und Umwandlung in einen ionischen Haftvermittler, Bezugsgrößen 26-fach/113-fach | „Californium Curium – Hyperdispersant Series“ | PDF Seite 5 | -14- |
| 7 | Dosierungs-Wendepunkt von R1800-SK bei 1,6 %, optische Dichte 0,386, Vergleichstabelle für Helligkeit/Weißgrad/Gelbwert, Optimum bei 70℃ | „Californium Curium – Hyperdispersant Series“ | PDF Seite 7 | -16- |
| 8 | R1800-SH Anwendung bei Ruß, Harzzugabe bei 100℃, Ankergruppen und Solvatationskette, Bezugsgrößen 28-fach/122-fach, optimales Verfahren pH=6,2/80℃/1 % | „Californium Curium – Hyperdispersant Series“ | PDF Seite 9 | -18- |
| 9 | Laborrezeptur von R1800-SH (mit 10g Polyethylenwachs), Dosierungs-Wendepunkt 3 %, optische Dichte 0,487, Erklärung der Brückenflockung | „Californium Curium – Hyperdispersant Series“ | PDF Seite 10 | -19- |
| 10 | TPS benetzendes Dispergiermittel: Benetzungs- und Schmierwirkung besser als Polyethylenwachs, Benetzungsvermögen deutlich besser als EBS, Schmierwirkung vergleichbar mit EBS, aber ohne das Ausschwitzproblem von EBS, kann Polyethylenwachs in Matt-Masterbatch ersetzen, nicht für Hochglanz-Masterbatch empfohlen, technische Parameter und Verpackung | „Californium Curium – Hyperdispersant Series“ | PDF Seite 39 | -48- |
| 11 | R902 „(fluorfreies Produkt)“, reduziert Kohlenstoffablagerung an der Düse, reduziert Pigmentausschwitzneigung (wirksam bei leichtem Ausschwitzen), Temperaturbeständigkeit um 4 bis 5 Grad erhöht, Zugabemenge 0,5 %—5 % | „Californium Curium – Functional Additives 1.09“ | PDF Seite 71 | -67- |
| 12 | R100 mit dreifacher Wirkung (Haftvermittler/Umhüllungsmittel/Hyperdispergiermittel), 3 Zugabeverfahren, Hochgeschwindigkeitsmischen auf 100-120℃ | „Californium Curium – Functional Additives 1.09“ | PDF Seite 48 | -44- |
| 13 | R100A mit 4 Hauptfunktionen, Zugabeverhältnis im Promillebereich | „Californium Curium – Functional Additives 1.09“ | PDF Seite 49 | -45- |
| 14 | R200 Vorbehandlung 1:50 / 1200rpm / 15 Minuten, Umhüllungsgrad ≥ 95 %, Verbesserung der Dispergiergleichmäßigkeit um 40 %, Kombination mit 3 % Silan-Haftvermittler | „Californium Curium – Functional Additives 1.09“ | PDF Seite 51 | -47- |
| 15 | R912 „kein Ausblühen, kein Ausschwitzen, kein Anhaften an der Form“, „geringe Migration“ | „Californium Curium – Functional Additives 1.09“ | PDF Seite 54 | -50- |
| 16 | R915 „migriert nicht, schwitzt nicht aus“, „kein Ausblühen, kein Ausschwitzen und kein Ölnebel auf der Fertigartikeloberfläche nach Feuchte-Wärme-Alterung bei 85/85“ | „Californium Curium – Functional Additives 1.09“ | PDF Seite 57 | -53- |
| 17 | Reaktiver Nicht-Migrationsmechanismus von R940 (Methacrylsäure-Doppelbindung beteiligt sich an der Polymerisation, chemische Anbindung an das Harznetzwerk) | „Californium Curium – Functional Additives 1.09“ | PDF Seite 59 | -55- |
| 18 | R333 „Migrationsrate ≤ 0,05 % (kein Ausschwitzen, kein Ausblühen)“ | „Californium Curium – Functional Additives 1.09“ | PDF Seite 87 | -83- |
| 19 | Hinweis auf starke Kombination von R333 mit metallionenhaltigen Additiven (z. B. Zinkstearat) | „Californium Curium – Functional Additives 1.09“ | PDF Seite 88 | -84- |
| 20 | R911 „Nach dem Öffnen dicht verschlossen lagern, um Feuchtigkeitsaufnahme und Beeinträchtigung der Dispergierbarkeit zu vermeiden“ | „Californium Curium – Functional Additives 1.09“ | PDF Seite 53 | -49- |
| 21 | M933 Lagerbedingungen „kühler, trockener Ort, vor Feuchtigkeit schützen“ | „Californium Curium – Functional Masterbatch 1.05-4“ | PDF Seite 14 | -10- |
Hinweis: Alle Zahlenwerte und Zitate in diesem Text stammen ausschließlich aus den in der obigen Tabelle genannten Unterlagen; Punkte, die in den Unterlagen nicht aufgeführt sind, wurden im gesamten Text jeweils als „diese Angabe ist in der Unterlage nicht aufgeführt“ gekennzeichnet. Dieser Text enthält keine Preiszahlen, Kundennamen oder Wirkungsversprechen; Sätze mit dem Vermerk „Redaktioneller Standpunkt dieser Website“ sind redaktionelle Aussagen und nicht der Originaltext der Unterlage.
Hinweise zu den Grenzen der Unterlagen
- Referenzdosierung und Liste geeigneter Harze für TPS (benetzendes Dispergiermittel) – die Unterlagen enthalten nur Leistungsvergleiche und technische Parameter, aber keine Dosierungsangaben.
- Substitutionsverhältnis zwischen pulverförmigen Additiven (Wachs/Stearinsäure/EBS/TPS) und pastenförmigen Hyperdispergiermitteln – derzeit liegt nur 1 konkrete Mengenangabe in der Laborrezeptur von R1800-SH vor.
- Quantitative Prüfmethoden und Schwellenwerte für Ausblühen/Ausschwitzen – mit Ausnahme der Angabe „Migrationsrate ≤ 0,05 %“ bei R333 liegen für die übrigen Modelle nur qualitative Aussagen vor.
- Kriterien für „leicht/stark“ in der R902-Aussage „wirksam bei leichtem Ausschwitzen“.
- Alternativlösungen und Dosierung von Polyethylenwachs für Hochglanz-Masterbatch, wenn TPS nicht verwendet wird.
- Prüfdauer und Berichtsnummern der alterungsbezogenen Bedingungen für Ausblühen/Ausschwitzen je Modell (85/85, Feuchte-Wärme, Raumtemperatur).
Aktionen zum Beitrag
Wenn dieser Beitrag hilfreich war, können Sie ein Zeichen setzen — die Anzahl der „Gefällt mir“ stammt aus unserem Backoffice admin.kj9896.com; ist die Schnittstelle nicht erreichbar, sind die Schaltflächen deaktiviert und der Zähler zeigt „—“. Erfundene Zahlen werden nie eingesetzt.
Link: https://kj9896.com/de/news/blooming-vs-migration-dispersant
- 01Drei Wirkungspunkte von Hyperdispergiermitteln in Farb-Masterbatch: Verhinderung von Agglomeration, Verteilungsrate und Schmierwirkungs-Gleichgewicht25. September 2026
- 02Derselbe Bereich von 0,5–2% – das Handbuch nennt zwei Nenner: Warum sich die Einsatzmenge eines leitfähigen Kohlenstoff-Additivs nicht einfach umrechnen lässt11. Oktober 2026
- 03Verankerung und Solvatisierung: Wie sich ein Dispergiermittelmolekül auf einer Pulveroberfläche aufteilt4. Oktober 2026
In diesem Beitrag erwähnte Produkte
- R1800-SR1800-S Hyperdispersionsmittel für Kautschuk und Kunststoffe R1800-S
- R1800-SKR1800-SK Hyperdispersionsmittel für Kautschuk und Kunststoffe R1800-SK
- R1800-SHR1800-SH Hyperdispersionsmittel für Kautschuk und Kunststoffe R1800-SH
- R1618R1618 Hyperdispersionsmittel für leitfähigen Ruß (Kunststoffe) R1618
- R100R100 Haftvermittler-Hyperdispersionsmittel für Füllstoff-Masterbatch R100
- R100AR100A Multifunktionaler Füllstoffaktivator R100A
- R200R200 Organophosphor-Haftvermittler-Hyperdispersionsmittel für Magnesium-/Aluminiumhydroxid R200
- TPSTPS Netzdispersionsmittel TPS (Alkylester)
- R911R911 Halogenfreies Flammschutzmittel für PE R911
- R912R912 Transparentes halogenfreies Flammschutzmittel R912
Weiterlesen
Weitere Neuigkeiten und Produktupdates finden Sie im Newsroom.