Produktfinder

Das passende Produkt schnell finden

Empfohlene Modelle0 Ergebnisse

Kein passendes Modell gefunden. Versuchen Sie ein anderes Stichwort oder kontaktieren Sie direkt einen Ingenieur.

Zum Hauptinhalt springen
锎锔Neue Materialtechnologie锎锔Neue Materialtechnologie锎锔新材料科技
锎锔 · Seitennavigation

Dispersion effizienter machen.

Startseite/Newsroom/R101A oder R6100 – wie entscheiden? Zwei Verfahrenslinien für die Behandlung anorganischer Pulver wie Titandioxid und Calciumcarbonat

Produkt-Updates · 2. Oktober 2026

R101A oder R6100 – wie entscheiden? Zwei Verfahrenslinien für die Behandlung anorganischer Pulver wie Titandioxid und Calciumcarbonat

Titandioxid, Ruß, Calciumcarbonat, Talkum – für die Behandlung anorganischer Pulver gibt es 2 verschiedene Verfahrenslinien: R101A übernimmt die Umhüllung, R6100 die Haftvermittlung. Dieser Beitrag vergleicht die Handbuchdaten der 2 Modelle: die Versuchsvergleichstabelle von R101A zu Farbstärke/Dispergierbarkeit/Ölabsorptionszahl, die Dosierungsstufen und physikalischen Eigenschaften von R6100 für 7 Pulverkategorien sowie die Auswahlkriterien für die Zuordnung nach Pulvertyp.

  1. 01Antiagglomeration
  2. 02Verteilungsrate
  3. 03Schmierstoff-Gleichgewicht
R101A oder R6100 – wie entscheiden? Zwei Verfahrenslinien für die Behandlung anorganischer Pulver wie Titandioxid und Calciumcarbonat

Aus dem Text verschobenErste Datentabelle in diesem Artikel (wörtlich)

KennwertTMP7020R101A
TCS (Aufhellvermögen)186019302013
Lichtdurchlässigkeit232018,7
Dispergierbarkeit4,55,36,50
Ölabsorptionsvermögen g/100g19,0918,5616,30
Helligkeit93,594,696,2
Vergilbungsbeständigkeit (keine Farb- und Glanzveränderung)110℃150℃150℃
Datenquelle: offizielle Produktdaten (Produkthandbuch und offizielle Produktdaten auf der Website). Alle Zitate und Daten in diesem Beitrag sind originalgetreu übernommen, ohne ergänzende Vermutungen.

Zunächst 2 Dinge auseinanderhalten: Umhüllung und Haftvermittlung sind nicht dasselbe

Abbildung 1Der Unterschied zwischen Titandioxid und anorganischem Pulver zeigt sich zunächst im Pulver selbst; die beiden lassen sich nicht direkt miteinander vergleichen.
Abbildung 2Ebenfalls Behandlung anorganischer Pulver: R101A bewirkt Umhüllung, R6100 bewirkt Kopplung, unterschiedliche Mechanismen.

Kunststoffeinfärbung, Füllstoff-Masterbatch, lösemittelhaltige Lacke – überall dort, wo es um „Weißsysteme“ oder „hochgefüllte Systeme“ geht, muss zunächst eine Frage beantwortet werden: Wie müssen anorganische Pulver wie Titandioxid, Calciumcarbonat oder Talkum behandelt werden, damit sie „verarbeitungsfreundlich“ in das Harz eingehen?

Die 2 entsprechenden Modelle im Handbuch von Californium Curium folgen unterschiedlichen Behandlungslogiken:

  • R101A (polyolmodifiziertes Silikon-Umhüllungsmittel) – die Positionierung ist „Umhüllungsmittel für anorganische Pulver wie Titandioxid und Ruß“; es bildet eine Schicht auf der Pulveroberfläche und adressiert die Anwendungseigenschaften von Pigment-Pulvern;
  • R6100 (Dispergiermittel vom Haftvermittler-Typ auf Basis von Silikonalkanolamid) – die Positionierung ist „Vor-Dispergierung und Aktivierungsbehandlung für Calciumcarbonat, Talkum, Metallpulver usw.“, adressiert wird die Grenzflächenaktivierung von Füllstoff-Pulvern.

In einem Satz: R101A verleiht dem Pulver eine „Umhüllung“; R6100 baut zwischen Pulver und Harz eine „Haftvermittlung“ auf.

R101A: Organische Umhüllung von Titandioxid: Was sagen die Daten

Experimentelle Vergleichsdaten-Tabelle zu R101A: TCS Aufhellvermögen 1860→2013, Dispergierbarkeit 4.5→6.50, Ölabsorptionswert 16.30, Helligkeit 96.2, Vergilbungsbeständigkeit 150℃
Abbildung 3Experimentelle Vergleichsdaten zu R101A — besondere Erklärung im Handbuch: Die Versuchsergebnisse dienen nur als Referenz.
Abbildung 4Datenvisualisierung, animierte Version: Wachstumsvergleich von vier Kennwertgruppen.

Die Umhüllung von Titandioxid wird in anorganische Umhüllung und organische Umhüllung unterteilt: Die anorganische Umhüllung legt den Schwerpunkt stärker auf Pigmentkennwerte, die organische Umhüllung stärker auf die Verarbeitungseigenschaften in der Anwendung. Herkömmliche organische Umhüllungsmittel (wie TMP) weisen zwei alte Probleme auf – „geringe Temperaturbeständigkeit; im Verarbeitungsprozess treten leicht Vergilbung sowie Schaumbildung und weitere Nachteile auf“; Silikon-Umhüllungsmittel hingegen zeichnen sich durch herausragende Temperaturbeständigkeit aus (über 300℃), doch „der einzige Nachteil besteht darin, dass sie sich schlecht dispergieren lassen und leicht Agglomeration verursachen“. Der Ansatz von R101A besteht darin, die Dispergierleistung von Polyolen mit Silikon zu kombinieren. (Datenquelle: offizielle Produktdaten)

Vom Mechanismus her bildet R101A durch chemische Adsorption der Siloxangruppen an Titandioxid über Wasserstoffbrückenbindungen sowie durch chemische Kondensations- oder Substitutionsreaktionen der Hydroxyl-/Ethergruppen mit den Oberflächenhydroxylgruppen des Titandioxids „auf der Oberfläche des Titandioxids eine sehr gleichmäßige, dichte und feste, mit Polyol modifizierte Silikonschicht“ und bildet gleichzeitig sterisch hindernde funktionelle Gruppen aus, die eine Agglomeration der Partikel verhindern. (Datenquelle: offizielle Produktdaten)

Versuchsdaten (das Handbuch führt sie auf Basis eines Nassumhüllungsversuchs mit 200g behandeltem Titandioxid und einer Zugabe von 0,5 % an):

(Datenquelle: offizielle Produktdaten. Der Satz aus dem Besonderer Hinweis des Handbuchs bleibt im Wortlaut erhalten: „Da die Prüfsysteme und Bewertungskriterien der einzelnen Hersteller voneinander abweichen, dienen die Ergebnisse dieses Versuchs ausschließlich als Referenz; wir übernehmen keinerlei Zusagen und Garantien, und der verwendende Hersteller ist dafür verantwortlich zu prüfen, ob die Ergebnisse seinen eigenen Anforderungen entsprechen.“)

R6100: Haftvermittler-Aktivierung für 7 Pulverarten, Dosierung nach Pulverart gestaffelt

Aus dem Text verschobenArbeitsschritte (Originaltext, unverändert)

  1. Pigmentierende Pulver wie Titandioxid (TiO₂) und Ruß — R101A: Dieses Modell löst die Fragen der Pigmentkennwerte und der Verarbeitungseigenschaften (Aufhellvermögen, Dispergierbarkeit, Ölabsorptionsvermögen, Vergilbungsbeständigkeit);
  2. Füllstoffartige Pulver wie Calciumcarbonat, Talkum und Bariumsulfat — R6100: nach der Aktivierungsbehandlung ist die „Erhöhung der Füllstoffdosierung“ die im Handbuch dokumentierte Zielrichtung;
  3. Metallpulver — im Produktkatalog von R6100 ist ausdrücklich die „Vordispergierung und Aktivierung von Metallpulvern und dergleichen“ aufgeführt.
R6100 Stoffdatenblatt und Dosierungstabelle nach Pulvertyp: Calciumcarbonat 1-3%, Talkum 3-5%, Siliciumdioxid 30-50% usw., sieben Pulvertypen
Abbildung 5R6100 Dosierung nach Pulvertyp gestaffelt: Calciumcarbonat 1-3%, Talkum 3-5%, Siliciumdioxid 30-50% usw.

R6100 ist auf die „Aktivierungsbehandlung anorganischer Füllstoffe für Kunststoffe und ölbasierte Lacke“ ausgerichtet. Der im Handbuch angegebene Anwendungsbereich umfasst: Calciumcarbonat, Talkum, Bariumsulfat, Glaubersalz, Kupfersulfat, Eisensulfat, Siliciumdioxid und weitere anorganische Pulver. Die Leistungspositionierung ist sehr direkt formuliert: „Die Haftvermittlung ist mit der von Silan-Haftvermittlern vergleichbar und besser als die von Titanat-Haftvermittlern, Aluminat-Haftvermittlern sowie Aluminium-Titan-Komplex-Haftvermittlern. Die Dispergierbarkeit ist besser als die von Polyethylenwachs, Stearinsäure, EBS usw.“ (Datenquelle: offizielle Produktdaten)

Physikalische Eigenschaften (Datenquelle: offizielle Produktdaten):

ParameterWertPrüfverfahren
Aussehengelbe, nicht deckende transparente Flüssigkeit—
Dichte (20℃)905,7 kg/m³GB/T 1884
Kinematische Viskosität (40℃)171GB/T 265
Farbzahl (Saybolt)51GB/T 3555
Flammpunkt217℃GB/T 3536
Brechungsindex (20℃)1,52ASTM D1747
Verdampfungsverlust (107℃, 22h)0,7 %GB/T 7325

Referenz-Dosierungen, nach Pulverart gestaffelt (Datenquelle: offizielle Produktdaten): Calciumcarbonat 1-3 %, Talkum 3-5 %, Bariumsulfat 2-4 %, Glaubersalz 1-3 %, Kupfersulfat 3-5 %, Eisensulfat 3-5 %, Siliciumdioxid 30-50 %.

Auswahl: Aufteilung nach Pulvertyp und System

Auf einer dunklen Fläche stehen von links nach rechts vier matte weiße quadratische Platten. Die dritte ist hellgelb, die übrigen haben ähnliche Farbtöne.
Abbildung 6Beschichtung und Kopplung erfolgen beide im nassen Prozessabschnitt; ihr Unterschied ist anhand der finalen Eigenschaften zu beurteilen.

Stellt man die beiden Modelle einander gegenüber, lässt sich die Auswahllogik anhand von 3 Punkten darstellen:

Beide sind keine Entweder-oder-Entscheidung: In einem Weißmasterbatch-System kann R101A das Titandioxid behandeln und gleichzeitig R6100 das Calciumcarbonat aktivieren; beide wirken in ihrem jeweiligen Einsatzfeld und stehen nicht im Widerspruch zueinander. Vor der konkreten Kombination wird empfohlen, mit Ihrer Pulvercharge einen kleinen Versuch durchzuführen; maßgeblich sind die tatsächlich gemessenen Ergebnisse.

Hinweise zu Daten und Grundlagen

  • Alle Daten in diesem Beitrag stammen aus offiziellen Produktunterlagen (Produkthandbuch und offizielle Produktdaten auf der Website); keine ergänzenden Vermutungen.
  • Der Haftungsausschluss zu den Versuchsdaten von R101A ist wörtlich aus dem Handbuch übernommen; die Werte sind Vergleichsergebnisse unter Laborbedingungen und stellen keine zugesicherten Werte für eine konkrete Charge dar.
  • Die technischen Produktdaten sind typische Werte aus dem Labor; vor der Serienproduktion ist eine Verifizierung im kleinen Versuch durchzuführen.
Datengrundlage

Jeder Wert in diesem Beitrag beruht auf offiziellen Produktdaten; Preise, Kundennamen und Zertifikatsnummern sind nicht enthalten.

Muster / Auswahl

Die Empfehlung richtet sich nach Ihrem Substrat, Ihrer Anlage und der Zielqualität; dasselbe Harzsystem kann an anderer Anlage anders ausfallen.

Technische Anfragen

UL Yellow Cards oder Nummern von Prüfberichten Dritter erhalten Sie über unser Technikteam; diese öffentliche Website enthält solche Dokumentnummern nicht.

Technische Daten sind typische Laborwerte; vor der Serienfertigung bitte im Kleinversuch verifizieren.

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, ist als Nächstes meist eines von drei Dingen an der Reihe.

  • Nennen Sie mir Ihre RezepturTrägerharz, Flammschutzmittel-Typ und Dosierung, Verarbeitungstemperatur — mit diesen drei Angaben kann ich Ihnen bei der Auswahl des Dispergiermittels und der Dosierspanne helfen.
  • Die Datentabellen anfordernJeder Wert im Beitrag ist mit einer Quellenseite belegt; nennen Sie mir die Tabelle, dann liefere ich sie.
  • Spezifikation von R1800-SK / R900APhysikalische Eigenschaften, Verträglichkeitsangaben und abgedeckte Trägerwerkstoffe stehen auf den Produktseiten.

Kaicu New Materials · Funktionsadditive

Aktionen zum Beitrag

Wenn dieser Beitrag hilfreich war, können Sie ein Zeichen setzen — die Anzahl der „Gefällt mir“ stammt aus unserem Backoffice admin.kj9896.com; ist die Schnittstelle nicht erreichbar, sind die Schaltflächen deaktiviert und der Zähler zeigt „—“. Erfundene Zahlen werden nie eingesetzt.

Teilen aufXLinkedInFacebookWhatsAppEmail

Weiterlesen

Weitere Neuigkeiten und Produktupdates finden Sie im Newsroom.